Please have a look at my further websites:

http://susanneHaerpfer2014.wordpress.com

and

http://susannehaerpfer2014diallog.wordpress.com

and:

http://internetal.wordpress.com

motto picture Susanne.Haerpfer@bits.de

motto picture Susanne.Haerpfer@bits.de


MESSAGE IN A BOTTLE – TERROR BY TAGG

with the search for Malaysian plane still lingering on,
it´s time to remind at potential interferences that occurr within aviation – not necessarily t h e explanation for what has happened, but solid information in order to ask the right questions, just as the people from NTSB would do as well.

While visiting the aviation fair at Hamburg the booth for RFID [radio frequency identification] explained how to use the technology for scanning purposes. It is designed for scanning which items have been sold during duty free offer from the tray.
But
technology usually works on a broader scale. Thus, with Chaos Computer Club ccc having demonstrated how insecure the RFID tags in passports are, it is time to ask:
What if….:
Passengers on board use their notebooks, for not scanning the bottles in the tray, but as well passports of all passengers, where they bought their T-shirts, where they´ve been, etc.

Or even going further with pinging at every single circuit, component of a plane that can be adressed. Originally a technology meant for making aviation faster and safer, it can be used right the opposite.

“Der Geist ist aus der Flasche” – the spirit joins the ghost out of the bottle – a djin – (Arabic for ghost) can´t be pressed back into where it all started.
The next case of “avia conversia” emerges.

“SCAN DIN AVIA”

MESSAGE IN A BOTTLE – TERROR BY TAGG

with the search for Malaysian plane still lingering on,
it´s time to remind at potential interferences that occurr within aviation – not necessarily t h e explanation for what has happened, but solid information in order to ask the right questions, just as the people from NTSB would do as well.

While visiting the aviation fair at Hamburg the booth for RFID [radio frequency identification] explained how to use the technology for scanning purposes. It is designed for scanning which items have been sold during duty free offer from the tray.
But
technology usually works on a broader scale. Thus, with Chaos Computer Club ccc having demonstrated how insecure the RFID tags in passports are, it is time to ask:
What if….:
Passengers on board use their notebooks, for not scanning the bottles in the tray, but as well passports of all passengers, where they bought their T-shirts, where they´ve been, etc.

Or even going further with pinging at every single circuit, component of a plane that can be adressed. Originally a technology meant for making aviation faster and safer, it can be used right the opposite.

“Der Geist ist aus der Flasche” – the spirit joins the ghost out of the bottle – a djin – (Arabic for ghost) can´t be pressed back into where it all started.
The next case of “avia conversia” emerges.

“SCAN DIN AVIA”

Especially with RFID technology being ubiquitious on the taxi runway – tagged to every single suitcase, approaching
landing aircrafts,
approaching planes, ready for take off and those taxiing on the ground. With passenger still having to switch off their mobile phones (for good reasons), their suitcases are already on their way – technologically capable of being addressed and of pinging other RFID components.
Sounds wild? No, one of the developing companies such as IBM even made the problem visible in their advertisement:
for instance in SPIEGEL magazine 51/2010 showing an engine of an airplane and electromagnetic waves made visible as colored triangles, stating in words in the ad:
“Hier werden Daten sichtbar gemacht, die bei der Gepäckabfertigung am
Flughafen Amsterdam Schiphol entstehen.”
Ad´s headline slogan was:
“Was bedeuten 3 Millionen Zeilen Programmcode für einen Koffer?”

Therefor my questions for publication are:
Were did the smart baggage tracing system trace the baggage of crew and
passengers of the missed Malaysian flight?

In case this was not done, why?

In case it failed: why?

To which extent do and/or did your system of baggage tracing increase
electromagnetic incompatibility at Shiphol airport which has been reported
by emv-emc experts on the Düsseldorf conference?

Does the IBM ad express a sublte criticsm towards ignorant managers who
have refused extensive emc-emv testing of the baggage tracing system in
the operating ground befor actually offering and/or even selling it? As
“Koffer” standing for those who are just looking at selling figures
without having any knowledge and/or the basic information which is
necessary when it comes to technology and aviation especially?

If so, could you provide further details of experts insisting on extensive
emv-emc testing beforhand – as it is prerequisite in a military
environment (Stanags required), and therefor touches civil aviation even
within every taxi on ground event. More so if it comes to trespassing a
disputed area as it is to observed in the south East Asean region.

Pitching for publication! Television. Print. Online.

Susanne Härpfer
susanne.haerpfer@bits.de
http://susanneHaerpfer2014.wordpress.com

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 
 
 

 
 

 

 

 

WAS SOLL DAS?

Falls mir jemand ein Geschenk überreichen möchte, würde mich dies freuen – aber dafür bedarf es der Erklärung.

Wie mein gesamtes journalistisches Leben habe ich meine Themenvorschläge für Fernsehbeiträge und Print-Veröffentlichungen, die auf dieser homepage zu sehen sind, zusätzlich Redaktionen gemailt. So habe ich dies mein ganzes Berufsleben gemacht. Möglicherweise erhalten Prominentenkinder journalistische Aufträge auf der Galopprennbahn oder beim Joggen. Ich habe gemailt und telefoniert, und ich habe Arbeitsverträge per Post geschickt bekommen. In einem DIN-A-4-Umschlag. Pappt jetzt 1.45 Euro drauf. Daher freute ich mich, als ein look alike einer Kollegin vom WDR im Supermarkt erschien. Fein, dachte ich: die finden meinen Themenvorschlag gut, die Kollegin hat gerade keine Zeit, schickt aber eine Verwandte oder double, um mir meine Produktionsnummer zu geben oder sogar einen Arbeitsvertrag überreichen zu lassen. Persönlich. Nett. Und: das Amtsgericht, das mich am 28.1.2014 darüber informierte, daß sämtliche meiner mails abgefangen, mitgelesen und unjournalistisch missbraucht werden, würde nix mitbekommen: persönliches meeting im Supermarkt, Übergabe der rettenden Produktionsnummer, auf die künftig sämtliche Ausgaben gebucht werden können. Das würde Sinn machen. Fand aber nicht statt. Die Frau verneinte, mehr gab´s nicht. Ähnliches geschah heute in meiner Nachbarschaft. Die junge Variante eines SWR-Chefs tauchte auf. Fein, dachte ich. Eine positive Reaktion auf mein Angebot per mail. Übergabe einer Produktionsnummer. Doch, erneut: es wurde nur verneint. Was also soll das? Was bezweckt wer damit? Zufall? Wohl kaum. In einem Leben, in dem mir das Amtsgericht höchst offiziell mitteilt, daß sämtliche meiner mails abgefangen und Zweckentfremdet verwendet werden von Leuten, die meine mails nichts angehen, sind „Zufälle“ mehr als unwahrscheinlich. Wenn mir weder eine Produktionsnummer noch ein Arbeitsvertrag überreicht werden soll, noch unsere Erreichbarkeit meines langjährigen Lebenspartners (leider ohne Trauschein, muß ich angesichts der vergangenen Jahre sagen) und mir wiederhergestellt wird, ich auch nicht zu einem Überraschungs-Gala event geschleust werde oder mir ein Preis verliehen wird für meine langjährige journalistische Arbeit – sondern stets nur Verneinungen, Leugnen, Banalitäten und Ausflüchte folgen, was also soll das Auftauchen der Ähnlichseher dann? Könnte mir das bitte einmal jemand erklären?

Freundliche Grüße

Susanne Härpfer

Dr David Schiller – Sicherheitsexperte und Journalist

sagt mir Im Interview:

Ich glaube, dass wir da am Ende einen riesigen Röntgenapparat haben werden, mit dem man die gesamte Bevölkerung durchleuchten kann, mit der man immer weiß, wer wie wann wo herumgelaufen ist, Das ist ein Wunschtraum, den haben viele Überwachungsstaattheoretiker gehabt seit den Zeiten des dritten Reiches, seit den Zeiten der Stasi und das feiert jetzt wieder fröhliche Urstand.”

Das sagt der Sicherheitsexperte.

Gegen Biometrische Sicherheitssysteme.

Denn er weiß:

“Wir sind jetzt bei einer Phase des internationale Terrorismus

angelangt wo auf der Gegenseite Organisationen stehen, die über eine Unmenge von Geld und technischem know how verfügen, und dieses Geld und dieses technische know how hat der Normalverbraucher nicht

dh, diese Gruppen können diese Systeme auf technische Art und Weise auch beseitigen oder sie auch verwirren oder verunsichern . der Otto Normalverbraucher wird sich irgendwann im Fangnetz dieses Systems verheddern und er wird dann in die Mühlen des Apparats kommen. auch wenn er überhaupt gar nicht schuldig ist.”

Biometrische Sicherheitssysteme wenden sich gegen Normalbürger.

Terroranschläge verhindern sie nicht.

“Besonders autoritäre Staaten kontrollieren gern ihre Bürger. In Malaysia z.B. sind biometrische Systeme schon im Einsatz. Am Flughafen muss schon heute jeder seine Hand auf einen Scanner legen, bevor er an Bord darf. Und das Gesicht wird verglichen mit einer Datenbank von Gesuchten. Die Technik liefern zwei deutsche Firmen aus Hamburg und Berlin.

Genützt hat es dem Land wenig. Terrordrohungen und Anschläge erschüttern auch diesen Staat. Auch die Twin Towers wurden am 11.9. sofort gesperrt, weil auch hier ernstzunehmende Drohungen eingegangen sind. Die biometrische Überwachung konnte auch das nicht verhindern.” Das berichteten meine Kollegin Andrea-Böll-Gorski und ich in der Sendung “Kontraste” der ARD im Oktober 2001.

Die Terroristen, die am 11. September die Anschläge verübten, waren zuvor in Malaysia. Dort planten und besprachen sie den Terrorangriffe.

Geschehen ist seitdem nichts.

Mehr Technik bringt nicht mehr Sicherheit.

Seitdem das Flugzeug der Malaysian Airlines verschwunden ist, und sich Passagiere an Bord befanden mit falschen Pässen, wird gefragt, wie dies sein kann. Denn, erneut: Malaysia ist bereits jetzt ein Überwachungsstaat. Und: Malaysia hat bereits Biometrische Sicherheitssysteme. Diese haben nicht verhindert, daß falsche Passagiere an Bord kamen. Aber möglicherweise unbescholtene Menschen am Reisen gehindert.

David Schiller könnte erklären, wie genau das System zu überlisten ist, oder ob es staatliche Mitwisser gab, die zu dem Netzwerk gehören, die Terroranschläge verüben. Privatisierter Putsch.

David Schiller ist Sicherheitsexperte und Journalist. Man kann versuchen, ihn zu gewinnen. Seine Arbeit muß bezahlt werden.

Dasselbe gilt für meine Arbeit: Susanne Härpfer ist Foto- und Fernsehjournalistin. Auch meine Arbeit muß bezahlt werden. Über eine Produktionsnummer würde ich mich freuen. Susanne.Haerpfer@bits.de

Wiedersehen?

 

Zwei Anti-Piraterie-Experten sind an Bord eines Frachters der Reederei Maersk tot aufgefunden worden. Entsprechende Meldungen der New York Times bestätigten sowohl die Reederei als auch das Sicherheitsunternehmen.

Hintergründe des Todes sind noch ungeklärt.

Archivrecherchen stellen allerdings einen möglichen Kontext her.

Am 1. Februar, also drei Wochen vor dem Tod der Security-Leute, meldete „Somali News“, fünf Männer würden zurück auf die Seychellen geschickt. Sie sollten durch die „EU Naval Force (EU NAVFOR) Somalia Operation Atalanta” überstellt werden, um sie der Piraterie anzuklagen. Mit Hilfe von Japanischen Mitteln sollen die Marine-Kräfte gegen die fünf Verdächtigen vorgegangen sein. Diese hätten eine Indische Dhow als Mutterschiff, als Basis benutzt, um im Golf von Aden einen Öltanker zu überfallen. Die Indische Crew der Dhow habe sich nicht freiwillig an Bord befunden. Ob dieses stimmt oder eine Schutzbehauptung ist, müssten Ermittlungen und Recherchen ergeben. Andere Versionen sind denkbar. Dann würden globale Kriege geführt. Stellvertreterkriege durch neue Kräfte. Indische Gangster, indische Spezialkräfte, Privatarmeen indischer Konzerne oder Familien, Teilstreitkräfte oder Terroristen.

Zur Erinnerung: 1985 kam es zum spektakulären Anschlag auf eine Passagiermaschine durch indische Terroristen. Ausgebildet wurden sie zuvor in einem Camp in den USA.

Damals nannte man sie Söldner oder Militias. In heutigen Zeiten können in den Seychellen, vor Somalia, dem Horn von Afrika, Benin, Nigeria und anderen Orten ehemalige Kollegen aufeinander treffen. Angehörige privater Sicherheitsfirmen oder (ehemalige) Militärs, die sich für den „Anti-Piraten-Kampf“ ausbilden zu lassen. Nur, um sich Wochen später auf gegnerischen Seiten wieder zu finden, oder um festzustellen, daß sie mitnichten einen (Anti-) Pirateriekampf führen, sondern den Interessen von Familien und Unternehmen dienen.

Im Zuge der Ermittlungen der Hintergründe der Anschläge am 11. September 2001 gerieten Ausbildungscamps der Sakina-Gruppe in London, Großbritannien und den USA in´s Blickfeld. Kanadische Ermittler zogen einen Bogen von der Vorgeschichte um den Anschlag auf die „Air India“-Maschine und dem 11. September. Dabei handelt es sich nicht um eine Pauschalverurteilung von Nationen. Das wäre zu einfach. Die Gräben und Interessen gehen über Ländergrenzen hinweg. Das macht es schwierig.

Dasselbe gilt für den Artikel des hervorragend informierten „Defence Web“. Demnach wurden im vergangenen Jahr in den Seychellen 11 Angeklagte als Piraten verurteilt. Ob zu Recht, oder ob es die Falschen traf, ergibt sich nicht aus dem Beitrag. Dieser kann im typischen Humor-Stil britischer Security-Experten geschrieben sein. Deren Süffisanz e

rschließt sich nur Eingeweihten. Beim Zitieren geht dann manches verloren und wird in´s Gegenteil verkehrt, was die Fachleute eigentlich ausdrücken wollten, aber der Diplomatie, den Branchen-Gepflogenheiten oder dem Geschäft opferten. Im Original heißt es:

“The 17 freed hostages, all Iranian fishermen, were very grateful to the Dutch sailors for rescuing them from the armed pirates.”

 Ich kann die Konnotation hören:

Klar doch, an Bord des Schiffs befanden sich natürlich nur ehrliche „Iranische Fischer“. Welch Zufall, daß es sie ausgerechnet in diese Gegend verschlug. Und natürlich wählten sie lieber die Version „befreit zu werden als Geisel“, und opferten Somalis, als eine Internationale Krise herauf zu beschwören. Und die Europäischen Kräfte, die nach offiziellen Statuten 170 % sicher sein müssen, welche Kontrabande sich an Bord befindet, um entern zu dürfen, beschränkten sich ebenfalls auf die „Geisel-Lage“.

Iraner an Bord. Und die festnehmen. Keine gute Idee. Lockerbie, Vincennes, Abschuß diverser Passagiermaschinen. Das Gebrüll von Vorgesetzten und 130 Staatschefs. Lieber nicht.

Dann lieber die Version „Piraterie“ – im Einvernehmen mit den Geenterten. Auf der Strecke blieben einige Somalis. Na ja. Anti-Piraterie – Augen auf bei der Berufwahl.

Alarmieren dürfte Experten

Auch die Meldung der online-Publikation „Star“, wenige Tage vor dem Tod der Amerikaner, sei ein Schiff  überfallen worden, daß sich auf dem Weg von Mogadischu zu den Komoren befand.

Der Frachter habe jahrelang die Gewässer durchquert von Tanzania, Kenya, Madagascar, den Inseln der Komoren und Mozambique. Es habe immer wieder deutliche Warnungen und Drohungen gegen das Schiff gegeben. Zum Zeitpunkt des Überfalls hätten sich 14 Kenyaner befunden. Der Kapitän sei aus Montenegro, der Chief Ing aus Burma.

 Erneut: Staatsangehörigkeit allein sagt nichts.

Ich bin an Bord eines feeder service gereist mit einer Philippinischen Mannschaft in Indischen Gewässern. Ich wünschte mir, so höflich und zuvorkommend behandelt zu werden wie damals an Bord des Frachters.

Die crew würde jedem Staatsempfang gerecht,

während ich hier, in Hamburg, aus mir unerklärlichen Gründen und völlig inakzeptabel täglich angepöbelt und beleidigt werde – von einem, der angeblich Berufskollege ist.

Lichtjahre entfernt von der Schiffsbesatzung, die ich gern wieder träfe.

Diese Erläuterung ist wichtig.

Damit nicht missverstanden wird, wenn ich aufmerksam mache auf Hintergründe, mögliche Erklärung dessen, was geschieht, wenn Tote und Überfälle gemeldet werden, die in Deutschland in die Piraterie-Statistik gepackt werden.

Die New York Times meldete vor einigen Tagen, mutige Journalisten seien in Burma in Haft, weil sie über Chemiewaffen in Burma berichteten.

Mutige Journalisten und Täter, die Chemiewaffen herstellen, sind beide burmesischer Nationalität. Der Paß allein sagt nichts. Es kommt auf die Haltung und die Handlung an.

Hellhörig sollte es allerdings machen, wenn ein Schiff auf dem Weg von Mogadischu zu den Komoren überfallen wird, es zuvor deutliche Warnungen gab, und sich eine Montenegrinisch-Burmesische an Bord befindet – in Gewässern, in denen es bei so manchem Piratenüberfall um Giftmüllverklappung geht.

Es geht nicht um eine Pauschalverurteilung bestimmter Länder. Es geht um´s Aufmerken und Nachfragen. Oder möchten Sie gern Giftmüll in Ihrem Fisch im Taucher-Touristen-Paradies oder zuhause?

Angesichts des Überfalls, würde ich nachfragen: kann es sein, daß Chemiewaffen aus der Fabrik in Burma, über die Burmesische Journalisten berichteten und sie deshalb verhaftet wurden, per Schiff nach Somalia, Mogadischu und den Komoren gebracht wird?

Wurde deshalb das Schiff überfallen?

Um die tödliche Fracht abzufangen?

Waren die Piraten in Wahrheit die Guten? James Bond auf somalisch?

Oder wollten skrupellose Clanchefs Chemiewaffen in ihre Hände bekommen?

Was wird aus den Rohmaterialien gemacht, die in Deutschland offiziell als Abfall gelten, für die gilt, hohe Abfallgebühren zu zahlen, so daß Deutsche (Unternehmen) froh sind, diese los zu werden. Als Rohstoff für Chemiewaffen sind sie hoch willkommen.

Und all dies in einer Region, die als Synonym für „Söldner country“ steht.

Die New York Times verzeichnet in Kurzform

die bewegte Geschichte der Komoren –

eine Abfolge von ein Putsch jagt den anderen.

1999 kam ein Colonol an die Macht. Durch Putsch, natürlich. Was sonst.

Im November 2001 erfolgte der nächste.

Der neue Staatschef soll dann, nach Informationen der New York Times, 2008 geflohen sein, verkleidet als Frau

(wie einst der Israelische Ministerpräsident Ehud Barak).

Dessen Ugandische counterparts (Entebbe)

Übernahmen die Insel Mayotte

in einer Invasion.

Das war im vergangenen Jahr.

Und exakt dort

Flog nun eine Staffel

Der Luxemburgischen Luftwaffe

Den 1000 sten Einsatz

Im Rahmen der Europäischen Mission Atalanta,

die gelabelt ist als „Anti-Piraterie-Einsatz“.

Nun denn.

Wie viel Piraterie ist wirklich drin in Gewässern, in denen internationale Kräfte Putsche organisieren, andere diese versuchen zu verhindern, und ein Staatsstreich dem nächsten folgt?

Die Luxemburgische Luftwaffe fliegt seit Oktober 2009 in dem Gebiet.

Zur Erinnerung:

Ende August 2009 stürzte bei den Komoren eine Maschine ab von Yemenia Airways.

Dort führt zur Zeit die Europäische Union Anti-Piraten-Maßnahmen durch – im Schulterschluß mit Fregatten der Ukraine.

Angesichts der Bilder in der Tagesschau

Macht es uns glücklich, daß die Europäische Union in anderen Ländern auftaucht mit Ukrainischen Fregatten?

Für das, was wir „Anti-Piraterie-Kampf“ nennen.

Wie heißt das, was zur Zeit in der Ukraine geschieht?

Unabhängig von der jeweiligen Staatszugehörigkeit:

Tragen Deutschland und die Europäische Union Piraterie und Gewalt

Erst in die Länder? In denen es zuvor einigermaßen friedlich war?

Vor dem, was als „Anti-Piraterie-Kampf“ bezeichnet wird?

Wie sieht es jetzt aus in Muscat, nachdem die EU im Schulterschluß mit Bewaffneten aus der Ukraine dort aufgekreuzt ist?

„Zwei Ukrainer auf der Durchreise? Garantiert gewaltfrei?“

 [-:) courtesy © das copyright für diese Kalauer gebührt einem Berliner Rechtsanwalt]

von:

Susanne.Haerpfer@bits.de

Der NSA-Skandal ist heute übertroffen worden.
Deutsche Behörden und/oder deutsche Privatfirmen fangen private e-mails ab – selbst von Journalisten. Dies geschieht im großen Stil. Private e-mails landen beim Hamburger Amtsgericht. Und all dies ohne jegliches Ermittlungsverfahren. Rechtsstaatlichkeit? Fehlanzeige. Es gibt keine Anklage. Es gibt keine Information über Ermittlungen. Es gibt keine Information, dass Telefone abgehört, mails überwacht werden. Dies wurde bei einem Termin am Hamburger Amtsgericht offenbart. Mir, Journalistin Susanne Härpfer, wurde heute um 9 Uhr am Hamburger Amtsgericht im Sitzungssaal A 044 dargelegt, man habe(private) e-mails zwischen mir und meinem Partner Otfried Nassauer (ebenfalls Journalist!) und meinem Anwalt Olaf Kreuzer erhalten, und diese in ein Verfahren eingeführt, das es offiziell noch gar nicht gibt und nicht eröffnet wurde.
Ein Skandal erster Güte.
Journalisten in Deutschland werden überwacht, abgehört, e-mails abgefangen.
Meine Nachfrage, wie das Hamburger Amtsgericht in den Besitz dieser e-mail gekommen ist, wurde nicht beantwortet.
Es läuft kein Strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen mich. Falls doch, dann wird dies geheim gehalten.
Dies wäre ein noch größerer Skandal.
Mitten in Deutschland: Geheimverfahren.
Das ist bislang nur aus Guantanamo bekannt geworden. Militär-Geheimverfahren – vorbei an jeder Rechtsstaatlichkeit.
Und all dies in der „Freien Hansestadt Hamburg“.
Das ist ein Hammer!
Dies ist der Augenblick, das nüchterne, nachrichtliche zu verlassen, und zum Kommentar zu wechseln.
Dies ist ein Skandal. Ein Skandal, der die NSA-Debatte toppt.
E-mails werden in Deutschland abgefangen, und in Verfahren eingeführt, die es gar nicht gibt. Ermittler-Jargon spricht dann wohl von „Beifang“. Bundesbürger werden so lange heimlich überwacht, bis sich irgendein Anfangsverdacht an den Haaren herbei ziehen lassen könnte, mit dem dann die Paragraphen so gedehnt werden, dass weiter überwacht, abgehört werden kann.
Ein Skandal. Eine Schande für dieses Land.
Es zeigt: Bürgerfreiheit, Demokratie, Datensicherheit, informationelle Selbstbestimmung – verkommen zu hohlen Phrasen.
Deutlicher hätte die „Freie Hansestadt Hamburg“ und das Hamburger Amtsgericht nicht den rechtsstaatlichen Offenbarungseid leisten können.
Dieser Staat überwacht. Überwacht heimlich. Verletzt die Privatsphäre. Verletzt die geschützten Bereiche von Journalismus (Otfried Nassauer und ich, Susanne Härpfer sowie potentiell viele weitere Menschen, mit denen wir beruflich als Journalisten oder privat zu tun haben) und Anwälten (Olaf Kreuzer).
Jeder Bürger, dem Privatsphäre und Demokratie etwas bedeuten, sollte öffentliche Anfragen stellen, ob sie denn auch zum „Beifang“ geworden sind. Ob denn e-mails und Gespräche belauscht, abgefangen, kopiert und ausgewertet werden – von einem enthemmten Hamburger Amtsgericht und deren Zuarbeiter.

In einem Land, in dem dies geschieht, ist jegliche Rechtsstaatlichkeit aufgehoben. Es gibt keine Demokratie, es gibt keine Freiheit mehr in diesem Land.
Das Hamburger Amtsgericht hat heute um 9 Uhr offenbart, dass es über einen langen Zeitraum im erheblichen Umfang e-mails überwacht und abfängt – und zwar, um künstlich einen Anfangsverdacht zu kreieren, den es nicht gibt. Das Hamburger Amtsgericht und seine Zuarbeiter hat heute gegen das BKA-Gesetz verstoßen. Dieses verbietet Maßnahmen, wie sie mir heute offenbart wurden. Der heutige Termin ist die Spitze eines gewaltigen Politik-Skandals. Der Anfang ist gemacht.
Nun denn, der Tanz möge beginnen.
Jeder Bürger dieses Landes muß seit heute davon ausgehen, dass jeder Schritt, jede Äußerung, jedes Telefonat, jede mail überwacht, umgeleitet, mitgeschnitten und von staatlichen Kontrolleuren ausgewertet wird.
Dies ist eine Verletzung von Bürgerrechten, Datenschutz und dem Grundgesetz.
Stellen Sie Anfragen, verlangen Sie Auskunft, lassen Sie sich nicht abwimmeln, machen Sie den Skandal öffentlich, schließen Sie sich an, Ihre e-mails gehen das Hamburger Amtsgericht nichts an. Für Überwachungen sind die Hürden sehr hoch. Wie sich heute gezeigt hat, ist dies reine Theorie. Deutschland ist zum Überwachungsstaat geworden. Es gibt keine Demokratie mehr in diesem Land.  
von: Susanne.Haerpfer@bits.de

(Achtung: seit heute ist öffentlich: jede e-mail wird in diesem Staat überwacht und Behördlich verfolgt. Trauen Sie sich dennoch, Ihre angeblich noch vorhandenen Rechte auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen?

Oder ist seit heute klar: Deutschland wurde von der STASI übernommen. Bürgerrechte sind abgeschafft)

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