WAS SOLL DAS?

Falls mir jemand ein Geschenk überreichen möchte, würde mich dies freuen – aber dafür bedarf es der Erklärung.

Wie mein gesamtes journalistisches Leben habe ich meine Themenvorschläge für Fernsehbeiträge und Print-Veröffentlichungen, die auf dieser homepage zu sehen sind, zusätzlich Redaktionen gemailt. So habe ich dies mein ganzes Berufsleben gemacht. Möglicherweise erhalten Prominentenkinder journalistische Aufträge auf der Galopprennbahn oder beim Joggen. Ich habe gemailt und telefoniert, und ich habe Arbeitsverträge per Post geschickt bekommen. In einem DIN-A-4-Umschlag. Pappt jetzt 1.45 Euro drauf. Daher freute ich mich, als ein look alike einer Kollegin vom WDR im Supermarkt erschien. Fein, dachte ich: die finden meinen Themenvorschlag gut, die Kollegin hat gerade keine Zeit, schickt aber eine Verwandte oder double, um mir meine Produktionsnummer zu geben oder sogar einen Arbeitsvertrag überreichen zu lassen. Persönlich. Nett. Und: das Amtsgericht, das mich am 28.1.2014 darüber informierte, daß sämtliche meiner mails abgefangen, mitgelesen und unjournalistisch missbraucht werden, würde nix mitbekommen: persönliches meeting im Supermarkt, Übergabe der rettenden Produktionsnummer, auf die künftig sämtliche Ausgaben gebucht werden können. Das würde Sinn machen. Fand aber nicht statt. Die Frau verneinte, mehr gab´s nicht. Ähnliches geschah heute in meiner Nachbarschaft. Die junge Variante eines SWR-Chefs tauchte auf. Fein, dachte ich. Eine positive Reaktion auf mein Angebot per mail. Übergabe einer Produktionsnummer. Doch, erneut: es wurde nur verneint. Was also soll das? Was bezweckt wer damit? Zufall? Wohl kaum. In einem Leben, in dem mir das Amtsgericht höchst offiziell mitteilt, daß sämtliche meiner mails abgefangen und Zweckentfremdet verwendet werden von Leuten, die meine mails nichts angehen, sind „Zufälle“ mehr als unwahrscheinlich. Wenn mir weder eine Produktionsnummer noch ein Arbeitsvertrag überreicht werden soll, noch unsere Erreichbarkeit meines langjährigen Lebenspartners (leider ohne Trauschein, muß ich angesichts der vergangenen Jahre sagen) und mir wiederhergestellt wird, ich auch nicht zu einem Überraschungs-Gala event geschleust werde oder mir ein Preis verliehen wird für meine langjährige journalistische Arbeit – sondern stets nur Verneinungen, Leugnen, Banalitäten und Ausflüchte folgen, was also soll das Auftauchen der Ähnlichseher dann? Könnte mir das bitte einmal jemand erklären?

Freundliche Grüße

Susanne Härpfer

Dr David Schiller – Sicherheitsexperte und Journalist

sagt mir Im Interview:

Ich glaube, dass wir da am Ende einen riesigen Röntgenapparat haben werden, mit dem man die gesamte Bevölkerung durchleuchten kann, mit der man immer weiß, wer wie wann wo herumgelaufen ist, Das ist ein Wunschtraum, den haben viele Überwachungsstaattheoretiker gehabt seit den Zeiten des dritten Reiches, seit den Zeiten der Stasi und das feiert jetzt wieder fröhliche Urstand.”

Das sagt der Sicherheitsexperte.

Gegen Biometrische Sicherheitssysteme.

Denn er weiß:

“Wir sind jetzt bei einer Phase des internationale Terrorismus

angelangt wo auf der Gegenseite Organisationen stehen, die über eine Unmenge von Geld und technischem know how verfügen, und dieses Geld und dieses technische know how hat der Normalverbraucher nicht

dh, diese Gruppen können diese Systeme auf technische Art und Weise auch beseitigen oder sie auch verwirren oder verunsichern . der Otto Normalverbraucher wird sich irgendwann im Fangnetz dieses Systems verheddern und er wird dann in die Mühlen des Apparats kommen. auch wenn er überhaupt gar nicht schuldig ist.”

Biometrische Sicherheitssysteme wenden sich gegen Normalbürger.

Terroranschläge verhindern sie nicht.

“Besonders autoritäre Staaten kontrollieren gern ihre Bürger. In Malaysia z.B. sind biometrische Systeme schon im Einsatz. Am Flughafen muss schon heute jeder seine Hand auf einen Scanner legen, bevor er an Bord darf. Und das Gesicht wird verglichen mit einer Datenbank von Gesuchten. Die Technik liefern zwei deutsche Firmen aus Hamburg und Berlin.

Genützt hat es dem Land wenig. Terrordrohungen und Anschläge erschüttern auch diesen Staat. Auch die Twin Towers wurden am 11.9. sofort gesperrt, weil auch hier ernstzunehmende Drohungen eingegangen sind. Die biometrische Überwachung konnte auch das nicht verhindern.” Das berichteten meine Kollegin Andrea-Böll-Gorski und ich in der Sendung “Kontraste” der ARD im Oktober 2001.

Die Terroristen, die am 11. September die Anschläge verübten, waren zuvor in Malaysia. Dort planten und besprachen sie den Terrorangriffe.

Geschehen ist seitdem nichts.

Mehr Technik bringt nicht mehr Sicherheit.

Seitdem das Flugzeug der Malaysian Airlines verschwunden ist, und sich Passagiere an Bord befanden mit falschen Pässen, wird gefragt, wie dies sein kann. Denn, erneut: Malaysia ist bereits jetzt ein Überwachungsstaat. Und: Malaysia hat bereits Biometrische Sicherheitssysteme. Diese haben nicht verhindert, daß falsche Passagiere an Bord kamen. Aber möglicherweise unbescholtene Menschen am Reisen gehindert.

David Schiller könnte erklären, wie genau das System zu überlisten ist, oder ob es staatliche Mitwisser gab, die zu dem Netzwerk gehören, die Terroranschläge verüben. Privatisierter Putsch.

David Schiller ist Sicherheitsexperte und Journalist. Man kann versuchen, ihn zu gewinnen. Seine Arbeit muß bezahlt werden.

Dasselbe gilt für meine Arbeit: Susanne Härpfer ist Foto- und Fernsehjournalistin. Auch meine Arbeit muß bezahlt werden. Über eine Produktionsnummer würde ich mich freuen. Susanne.Haerpfer@bits.de

Wiedersehen?

 

Zwei Anti-Piraterie-Experten sind an Bord eines Frachters der Reederei Maersk tot aufgefunden worden. Entsprechende Meldungen der New York Times bestätigten sowohl die Reederei als auch das Sicherheitsunternehmen.

Hintergründe des Todes sind noch ungeklärt.

Archivrecherchen stellen allerdings einen möglichen Kontext her.

Am 1. Februar, also drei Wochen vor dem Tod der Security-Leute, meldete „Somali News“, fünf Männer würden zurück auf die Seychellen geschickt. Sie sollten durch die „EU Naval Force (EU NAVFOR) Somalia Operation Atalanta” überstellt werden, um sie der Piraterie anzuklagen. Mit Hilfe von Japanischen Mitteln sollen die Marine-Kräfte gegen die fünf Verdächtigen vorgegangen sein. Diese hätten eine Indische Dhow als Mutterschiff, als Basis benutzt, um im Golf von Aden einen Öltanker zu überfallen. Die Indische Crew der Dhow habe sich nicht freiwillig an Bord befunden. Ob dieses stimmt oder eine Schutzbehauptung ist, müssten Ermittlungen und Recherchen ergeben. Andere Versionen sind denkbar. Dann würden globale Kriege geführt. Stellvertreterkriege durch neue Kräfte. Indische Gangster, indische Spezialkräfte, Privatarmeen indischer Konzerne oder Familien, Teilstreitkräfte oder Terroristen.

Zur Erinnerung: 1985 kam es zum spektakulären Anschlag auf eine Passagiermaschine durch indische Terroristen. Ausgebildet wurden sie zuvor in einem Camp in den USA.

Damals nannte man sie Söldner oder Militias. In heutigen Zeiten können in den Seychellen, vor Somalia, dem Horn von Afrika, Benin, Nigeria und anderen Orten ehemalige Kollegen aufeinander treffen. Angehörige privater Sicherheitsfirmen oder (ehemalige) Militärs, die sich für den „Anti-Piraten-Kampf“ ausbilden zu lassen. Nur, um sich Wochen später auf gegnerischen Seiten wieder zu finden, oder um festzustellen, daß sie mitnichten einen (Anti-) Pirateriekampf führen, sondern den Interessen von Familien und Unternehmen dienen.

Im Zuge der Ermittlungen der Hintergründe der Anschläge am 11. September 2001 gerieten Ausbildungscamps der Sakina-Gruppe in London, Großbritannien und den USA in´s Blickfeld. Kanadische Ermittler zogen einen Bogen von der Vorgeschichte um den Anschlag auf die „Air India“-Maschine und dem 11. September. Dabei handelt es sich nicht um eine Pauschalverurteilung von Nationen. Das wäre zu einfach. Die Gräben und Interessen gehen über Ländergrenzen hinweg. Das macht es schwierig.

Dasselbe gilt für den Artikel des hervorragend informierten „Defence Web“. Demnach wurden im vergangenen Jahr in den Seychellen 11 Angeklagte als Piraten verurteilt. Ob zu Recht, oder ob es die Falschen traf, ergibt sich nicht aus dem Beitrag. Dieser kann im typischen Humor-Stil britischer Security-Experten geschrieben sein. Deren Süffisanz e

rschließt sich nur Eingeweihten. Beim Zitieren geht dann manches verloren und wird in´s Gegenteil verkehrt, was die Fachleute eigentlich ausdrücken wollten, aber der Diplomatie, den Branchen-Gepflogenheiten oder dem Geschäft opferten. Im Original heißt es:

“The 17 freed hostages, all Iranian fishermen, were very grateful to the Dutch sailors for rescuing them from the armed pirates.”

 Ich kann die Konnotation hören:

Klar doch, an Bord des Schiffs befanden sich natürlich nur ehrliche „Iranische Fischer“. Welch Zufall, daß es sie ausgerechnet in diese Gegend verschlug. Und natürlich wählten sie lieber die Version „befreit zu werden als Geisel“, und opferten Somalis, als eine Internationale Krise herauf zu beschwören. Und die Europäischen Kräfte, die nach offiziellen Statuten 170 % sicher sein müssen, welche Kontrabande sich an Bord befindet, um entern zu dürfen, beschränkten sich ebenfalls auf die „Geisel-Lage“.

Iraner an Bord. Und die festnehmen. Keine gute Idee. Lockerbie, Vincennes, Abschuß diverser Passagiermaschinen. Das Gebrüll von Vorgesetzten und 130 Staatschefs. Lieber nicht.

Dann lieber die Version „Piraterie“ – im Einvernehmen mit den Geenterten. Auf der Strecke blieben einige Somalis. Na ja. Anti-Piraterie – Augen auf bei der Berufwahl.

Alarmieren dürfte Experten

Auch die Meldung der online-Publikation „Star“, wenige Tage vor dem Tod der Amerikaner, sei ein Schiff  überfallen worden, daß sich auf dem Weg von Mogadischu zu den Komoren befand.

Der Frachter habe jahrelang die Gewässer durchquert von Tanzania, Kenya, Madagascar, den Inseln der Komoren und Mozambique. Es habe immer wieder deutliche Warnungen und Drohungen gegen das Schiff gegeben. Zum Zeitpunkt des Überfalls hätten sich 14 Kenyaner befunden. Der Kapitän sei aus Montenegro, der Chief Ing aus Burma.

 Erneut: Staatsangehörigkeit allein sagt nichts.

Ich bin an Bord eines feeder service gereist mit einer Philippinischen Mannschaft in Indischen Gewässern. Ich wünschte mir, so höflich und zuvorkommend behandelt zu werden wie damals an Bord des Frachters.

Die crew würde jedem Staatsempfang gerecht,

während ich hier, in Hamburg, aus mir unerklärlichen Gründen und völlig inakzeptabel täglich angepöbelt und beleidigt werde – von einem, der angeblich Berufskollege ist.

Lichtjahre entfernt von der Schiffsbesatzung, die ich gern wieder träfe.

Diese Erläuterung ist wichtig.

Damit nicht missverstanden wird, wenn ich aufmerksam mache auf Hintergründe, mögliche Erklärung dessen, was geschieht, wenn Tote und Überfälle gemeldet werden, die in Deutschland in die Piraterie-Statistik gepackt werden.

Die New York Times meldete vor einigen Tagen, mutige Journalisten seien in Burma in Haft, weil sie über Chemiewaffen in Burma berichteten.

Mutige Journalisten und Täter, die Chemiewaffen herstellen, sind beide burmesischer Nationalität. Der Paß allein sagt nichts. Es kommt auf die Haltung und die Handlung an.

Hellhörig sollte es allerdings machen, wenn ein Schiff auf dem Weg von Mogadischu zu den Komoren überfallen wird, es zuvor deutliche Warnungen gab, und sich eine Montenegrinisch-Burmesische an Bord befindet – in Gewässern, in denen es bei so manchem Piratenüberfall um Giftmüllverklappung geht.

Es geht nicht um eine Pauschalverurteilung bestimmter Länder. Es geht um´s Aufmerken und Nachfragen. Oder möchten Sie gern Giftmüll in Ihrem Fisch im Taucher-Touristen-Paradies oder zuhause?

Angesichts des Überfalls, würde ich nachfragen: kann es sein, daß Chemiewaffen aus der Fabrik in Burma, über die Burmesische Journalisten berichteten und sie deshalb verhaftet wurden, per Schiff nach Somalia, Mogadischu und den Komoren gebracht wird?

Wurde deshalb das Schiff überfallen?

Um die tödliche Fracht abzufangen?

Waren die Piraten in Wahrheit die Guten? James Bond auf somalisch?

Oder wollten skrupellose Clanchefs Chemiewaffen in ihre Hände bekommen?

Was wird aus den Rohmaterialien gemacht, die in Deutschland offiziell als Abfall gelten, für die gilt, hohe Abfallgebühren zu zahlen, so daß Deutsche (Unternehmen) froh sind, diese los zu werden. Als Rohstoff für Chemiewaffen sind sie hoch willkommen.

Und all dies in einer Region, die als Synonym für „Söldner country“ steht.

Die New York Times verzeichnet in Kurzform

die bewegte Geschichte der Komoren –

eine Abfolge von ein Putsch jagt den anderen.

1999 kam ein Colonol an die Macht. Durch Putsch, natürlich. Was sonst.

Im November 2001 erfolgte der nächste.

Der neue Staatschef soll dann, nach Informationen der New York Times, 2008 geflohen sein, verkleidet als Frau

(wie einst der Israelische Ministerpräsident Ehud Barak).

Dessen Ugandische counterparts (Entebbe)

Übernahmen die Insel Mayotte

in einer Invasion.

Das war im vergangenen Jahr.

Und exakt dort

Flog nun eine Staffel

Der Luxemburgischen Luftwaffe

Den 1000 sten Einsatz

Im Rahmen der Europäischen Mission Atalanta,

die gelabelt ist als „Anti-Piraterie-Einsatz“.

Nun denn.

Wie viel Piraterie ist wirklich drin in Gewässern, in denen internationale Kräfte Putsche organisieren, andere diese versuchen zu verhindern, und ein Staatsstreich dem nächsten folgt?

Die Luxemburgische Luftwaffe fliegt seit Oktober 2009 in dem Gebiet.

Zur Erinnerung:

Ende August 2009 stürzte bei den Komoren eine Maschine ab von Yemenia Airways.

Dort führt zur Zeit die Europäische Union Anti-Piraten-Maßnahmen durch – im Schulterschluß mit Fregatten der Ukraine.

Angesichts der Bilder in der Tagesschau

Macht es uns glücklich, daß die Europäische Union in anderen Ländern auftaucht mit Ukrainischen Fregatten?

Für das, was wir „Anti-Piraterie-Kampf“ nennen.

Wie heißt das, was zur Zeit in der Ukraine geschieht?

Unabhängig von der jeweiligen Staatszugehörigkeit:

Tragen Deutschland und die Europäische Union Piraterie und Gewalt

Erst in die Länder? In denen es zuvor einigermaßen friedlich war?

Vor dem, was als „Anti-Piraterie-Kampf“ bezeichnet wird?

Wie sieht es jetzt aus in Muscat, nachdem die EU im Schulterschluß mit Bewaffneten aus der Ukraine dort aufgekreuzt ist?

„Zwei Ukrainer auf der Durchreise? Garantiert gewaltfrei?“

 [-:) courtesy © das copyright für diese Kalauer gebührt einem Berliner Rechtsanwalt]

von:

Susanne.Haerpfer@bits.de

Der NSA-Skandal ist heute übertroffen worden.
Deutsche Behörden und/oder deutsche Privatfirmen fangen private e-mails ab – selbst von Journalisten. Dies geschieht im großen Stil. Private e-mails landen beim Hamburger Amtsgericht. Und all dies ohne jegliches Ermittlungsverfahren. Rechtsstaatlichkeit? Fehlanzeige. Es gibt keine Anklage. Es gibt keine Information über Ermittlungen. Es gibt keine Information, dass Telefone abgehört, mails überwacht werden. Dies wurde bei einem Termin am Hamburger Amtsgericht offenbart. Mir, Journalistin Susanne Härpfer, wurde heute um 9 Uhr am Hamburger Amtsgericht im Sitzungssaal A 044 dargelegt, man habe(private) e-mails zwischen mir und meinem Partner Otfried Nassauer (ebenfalls Journalist!) und meinem Anwalt Olaf Kreuzer erhalten, und diese in ein Verfahren eingeführt, das es offiziell noch gar nicht gibt und nicht eröffnet wurde.
Ein Skandal erster Güte.
Journalisten in Deutschland werden überwacht, abgehört, e-mails abgefangen.
Meine Nachfrage, wie das Hamburger Amtsgericht in den Besitz dieser e-mail gekommen ist, wurde nicht beantwortet.
Es läuft kein Strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen mich. Falls doch, dann wird dies geheim gehalten.
Dies wäre ein noch größerer Skandal.
Mitten in Deutschland: Geheimverfahren.
Das ist bislang nur aus Guantanamo bekannt geworden. Militär-Geheimverfahren – vorbei an jeder Rechtsstaatlichkeit.
Und all dies in der „Freien Hansestadt Hamburg“.
Das ist ein Hammer!
Dies ist der Augenblick, das nüchterne, nachrichtliche zu verlassen, und zum Kommentar zu wechseln.
Dies ist ein Skandal. Ein Skandal, der die NSA-Debatte toppt.
E-mails werden in Deutschland abgefangen, und in Verfahren eingeführt, die es gar nicht gibt. Ermittler-Jargon spricht dann wohl von „Beifang“. Bundesbürger werden so lange heimlich überwacht, bis sich irgendein Anfangsverdacht an den Haaren herbei ziehen lassen könnte, mit dem dann die Paragraphen so gedehnt werden, dass weiter überwacht, abgehört werden kann.
Ein Skandal. Eine Schande für dieses Land.
Es zeigt: Bürgerfreiheit, Demokratie, Datensicherheit, informationelle Selbstbestimmung – verkommen zu hohlen Phrasen.
Deutlicher hätte die „Freie Hansestadt Hamburg“ und das Hamburger Amtsgericht nicht den rechtsstaatlichen Offenbarungseid leisten können.
Dieser Staat überwacht. Überwacht heimlich. Verletzt die Privatsphäre. Verletzt die geschützten Bereiche von Journalismus (Otfried Nassauer und ich, Susanne Härpfer sowie potentiell viele weitere Menschen, mit denen wir beruflich als Journalisten oder privat zu tun haben) und Anwälten (Olaf Kreuzer).
Jeder Bürger, dem Privatsphäre und Demokratie etwas bedeuten, sollte öffentliche Anfragen stellen, ob sie denn auch zum „Beifang“ geworden sind. Ob denn e-mails und Gespräche belauscht, abgefangen, kopiert und ausgewertet werden – von einem enthemmten Hamburger Amtsgericht und deren Zuarbeiter.

In einem Land, in dem dies geschieht, ist jegliche Rechtsstaatlichkeit aufgehoben. Es gibt keine Demokratie, es gibt keine Freiheit mehr in diesem Land.
Das Hamburger Amtsgericht hat heute um 9 Uhr offenbart, dass es über einen langen Zeitraum im erheblichen Umfang e-mails überwacht und abfängt – und zwar, um künstlich einen Anfangsverdacht zu kreieren, den es nicht gibt. Das Hamburger Amtsgericht und seine Zuarbeiter hat heute gegen das BKA-Gesetz verstoßen. Dieses verbietet Maßnahmen, wie sie mir heute offenbart wurden. Der heutige Termin ist die Spitze eines gewaltigen Politik-Skandals. Der Anfang ist gemacht.
Nun denn, der Tanz möge beginnen.
Jeder Bürger dieses Landes muß seit heute davon ausgehen, dass jeder Schritt, jede Äußerung, jedes Telefonat, jede mail überwacht, umgeleitet, mitgeschnitten und von staatlichen Kontrolleuren ausgewertet wird.
Dies ist eine Verletzung von Bürgerrechten, Datenschutz und dem Grundgesetz.
Stellen Sie Anfragen, verlangen Sie Auskunft, lassen Sie sich nicht abwimmeln, machen Sie den Skandal öffentlich, schließen Sie sich an, Ihre e-mails gehen das Hamburger Amtsgericht nichts an. Für Überwachungen sind die Hürden sehr hoch. Wie sich heute gezeigt hat, ist dies reine Theorie. Deutschland ist zum Überwachungsstaat geworden. Es gibt keine Demokratie mehr in diesem Land.  
von: Susanne.Haerpfer@bits.de

(Achtung: seit heute ist öffentlich: jede e-mail wird in diesem Staat überwacht und Behördlich verfolgt. Trauen Sie sich dennoch, Ihre angeblich noch vorhandenen Rechte auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen?

Oder ist seit heute klar: Deutschland wurde von der STASI übernommen. Bürgerrechte sind abgeschafft)

Niagara falls iced; copyright: susanne.haerpfer@bits.de

Niagara falls iced; copyright: susanne.haerpfer@bits.de in the 90´s

Extreme Kälte in Kanada und den USA.

Anlaß für mich folgende Fragen zu stellen.

Als gläserne Recherche, work in progress stelle ich meine Fragen online – gedacht ist dies als pitching-Text, damit Redaktionen mir eine Auftragsbestätigung mit Produktionsnummer, Finanzierung und Veröffentlichungsplattform bieten bzw. crowd-financing mir dieses ermöglichen:

Susanne.Haerpfer@bits.de

Dear Sirs

With extreme freezing of America how do you comment on the cause of it?

In 2001 I was assigned to cover weather modification techniques for German Jahreszeitenverlag. Unfortunately the publishing house booked me on a flight heading for Miami on September 11 th 2001, thus the plane was not allowed to enter the US. On board we were told: America is under attack. No passenger plane was about to land, we had to return to Germany immediately, the granted interviews at the airforce bases were in vain for years. With the current extreme weather worldwide and in the US I would like to revive the topic, if there is an opportunity with yours?

I do hope that you are still existing and not belonging to the victims of the crash attack on 911. Can you comment on how you experienced the day of the attacks? What happened?

Has the extreme coldness been caused by weather modification techniques? By accident? Or on purpose? If so by which ones? By whom? For which reasons? As a means of weather enhancement? Against global warming? A measure gone wrong? As hostile means? By whom? As terror attack? By whom? How do you comment on weather modification?

According to Homeland Security Newswire

http://www.homelandsecuritynewswire.com/darpa-seeks-replicate-black-ice-use-iraq

NIAGARA FALLS PHOTOGRAPHED BY SUSANNE.HAERPFER@BITS.DE - HERE SYMBOLIC

NIAGARA FALLS PHOTOGRAPHED BY SUSANNE.HAERPFER@BITS.DE in the 90´2

R&D with Darpa developed black ice on demand for use in and against Irak.

With such technology existing,

Did such phenomenae emerge in the US? If so where, when, how, why, with which consequences? Were it side effects when developing the black ice, described by Darpa?

Did the counter parts (from Irak) which were to be effected by the Darpa-black ice, use it themselves? In the US? Against their US counter parts?

As warning, threat, terror, attack?

How would you explain the current coldness in Canada and the US?

Is it a side effect of the black ice-development and further weather enhancement methods, leading to nature trying to counter act, trying to balance what has been going out of balance? A documentary by German zdfinfo aired these days states that extreme weather can be explained as balance.

Would you describe the movie „Arctic blast“ as documentary? As ficiton based on facts? Were facts declared as secret, NATO cosmic, or comparable? By which means such secrecy is executed? Are “cold as ice-comments, commands, verbal murder used against those who try to publish what has been declared non-public?

The technology shown in the movie, ICBM´s sent to mesophere for triggering off lightnings – is this the result of side effects being observed after centuries of ballistic tests occurring? Do military excercises, ballistic blasts. Missile defence interfere with the balance of mesophere, with the balance of lightning, of electromagnetic waves, particles exchange between sun and magnetic field of the earth, hampering natural weather and causing what is commonly known as climate change?

An increase of ionized particles in air and atmospere interfering with electronics as well as with weather? Leading to the danger of an emp, even without radiated particles?

Arc-tic blast.

As side effect.

As lethal non lethal weapon.

With huge interest I have been reading the yearbooks by WMO on weather modification.

Taal volcano photographed in the Philippines by susanne.haerpfer add bits.de

Taal volcano photographed in the Philippines by susanne.haerpfer add bits.de

With Haiyan devastating an area of the Philippines I used to film at as tv journalist; I am herewith requesting information on the issue:

have there been multinational consultations involving Philippinenes, as well as Japan, South China, Burma, Indonesia/Moluccan Straits and Vietnam on potential negative side effects of weather modification/enhancement techniques applied in the Malacca Straits Region, the South China Sea region, the Mindanao/Davao-Zuli-sea-region, and if so which by whom with which (in between) results)?

Have there consultations taken place – on an international scale, on a regional scale whether there are weather enhancement techniques applied voluntarily as a means in the regional conflict in the Straits of Malacca, the Zulu Archipeology (as far as the Malaysian-Zulu conflict is concerned) by state or non state actors? If so which ones? Who? The region is of interest as far as geo-interests is concerned as well as oil related, fish industry related, as well as tourism, logging and others – contradicting the ecnomic interests of the specific investors and government resp. family driven entities in the region.

All satellites are controlled from here

All satellites are controlled from here: Shriever AFB – sh@bits.de

Would there be US interests involved as far as counteracting the (side) effects of potential negative effects of the weather modification excercises carried out in the Philippines – as described in detail in your yearbooks.

Subic bay still is a US base and thus can be regarded as extraterritorial area within the region. The same would be true for the US aircraft carriers staying in international waters near the coastline of Malacca Straits and/or Philippine/Zulu sea. Thus a potential threat of Subic or the US aircraft carries could be regarded as an hostile act by a state or non state actor leading to escalation of the current hostilities in the region as visible by the US-Japanese excersises in the area. Thus the current taifun, if driven by weather enhancement techniques as used befor from Philippine ground and/or from foreign nations such as Malaysia or Thailand could lead to escalation till war.

Are conflict de-escalation talks carried out currently? If so, which further information could be obtained? If not, why, resp. when is it considered to take place?

thank you very much in advance.

Yours sincerely

Susanne Haerpfer

Susanne.Haerpfer@bits.de

http://susanneHaerpfer2013.wordpress.com

http://susanneHaerpfer2014.wordpress.com

ltester 1989 in höhlen 377  © Susanne.Haerpfer@bits.de

Balayem, eldest of the Tasaday – inhabitants of the last prestine rain forrest left in Mindanao [Philippines] – if this last PRISTINE rain forrest were to be logged, it would be gone for ever. No forrestation project can bring back the variety of plants, animals and mcroroganism living in an original rain forrest. To preserve this important natural place of living, the lung not only of the Philippines, but of our world, has been the work of photo-reporter John Nance.

The first day of New Year always is the day for remembrance

and looking into future.

It is just by coincidence, by browsing the search engine of google, that I discovered the unforgettable

        JOHN NANCE

has died. And this already in 2010!

And nobody informed me. Or, worse, my friends, colleagues and the relatives tried to inform me, but all postal mail and all e-mails are grabbed

as since 2009 for unknown reasons the only voice on my answering machine has been the voice of my mother, which, for a journalist who is 49 years old, is not what you would expect. Who is the gangster who is committing the horrible crime, how can he/she be stopped, punished, and how can I get my life back as I am used to????

!!!

This is an urgent request! Befor it is too late. Every day people are dieing who belong to my life, but we can not reach each other because the to me unknown criminal is transferring every gift, every travel, every production number fo a television station, every postal mail, every e-mail, every phone call, every news to someone else, wherea I am forced to struggle to fight for survival, being gased every single day, being mistreated with directed energy, and the only mail I am receiving are horrible juristic letters from bureaucracy, which doesn´t have anything at all to do with my life as an investigative international reporter. So: who is the criminal behind this? How can he/she be identified and stopped? Befor it is too late.

Mourning for photo-reporter John Nance.

Susanne.Haerpfer@bits.de

Für Plusminus drehte ich einen Beitrag über Abhören per computer. Jahre vor der NSA-Debatte.

Während der post-production wohnte ich im Wasserturm in Köln.

Gedreht habe ich in Ostberlin – das Hotel am Berliner Ostbahnhof hatte die perfekte Optik. Es signalisierte zugleich Moderne und die Tradition eines Ziegelsteingebäudes. Beim location scouting in eigener Sache wählte ich daher für meine Dreharbeiten. Der Wasserturm in Hamburg wurde so umgebaut, daß sein Innenraum vergleichbar aussieht wie das Hotel in Berlin. Das hatte ich im Sinn, als ich gestern zwei wichtige juristische Schriftsätze form- und fristgericht an´s Gericht faxen wollte. Statt in eine schäbbelige internet-Bude zu fahren, wählte ich am Weihnachten vor Heiligabend den Wasserturm. Wenn ich schon mit Gerichten zu tun habe, dann wenigstens in einem würdigen, eleganten Rahmen. So dachte ich. Doch das Gegenteil war der Fall. Im business center wurde ich auf das Widerwärtigste beschallt. Wasserplanschen wurde vermixt mit Porno-Geräuschen. Es war ein Albtraum. Horror pur. Widerlich. Ekelhaft. An Arbeit war nicht zu denken. Zum Glück hatte ich die wichtigen juristischen Schriftstücke bereits vorher verfasst. Ich mußte sie „nur“ ausdrucken und zur Absicherung mailen. Doch das bereits reichte. Versuchen sie sich in einem Computer-Arbeits-Raum aufzuhalten, der mit widerlichen Geräuschen beschallt wird, bzw. tun sie es nicht. Vielleicht war es ein Aufstand des lokalen Sicherheitspersonals? Ein flash mob? Protest gegen die Geschäftsleitung? Nein, wir wollen nicht gezwungen werden, unsere Hotelgäste abzuhören, und das Ganze als angebliche „Sicherheit“ zu verbrämen. Dann hätte die Rezeption bzw. die Geschäftsführung dies aber auch sagen können. Denn diese habe ich direkt und unmittelbar zur Rede gestellt. Voller Empörung und Abscheu. Solch ein elegantes Hotel, und dann so etwas. Man sagte mir, da könne man leider nichts machen, und sie hörten´s gern.

Was also sollte es?

Will man auf diese Weise Menschen vergraulen, die nicht Gäste des Hotels sind, traut es sich aber nicht, gleich zu Beginn an der Rezeption zu sagen?

Dies wurde verneint.

Was also steckt sonst hinter der Mobbing-Beschallung?

Ein versteckter Hinweis, mit welchen Methoden in Zeiten von Hartz IV Geschäftsführer oder Beschäftigte unter einander sich aus dem Geschäft drängen? Ohne formale Gewalt anzuwenden, ohne Stein in der Hand, geschweige denn mit einer AK 47 bewaffnet, und dennoch tödlicher als jede 9 mm para es je könnte.

Dann wäre dies ein quod errat demonstrandum. Ekel-Beschallung ist zerstörerisch. Es zerstört Menschen. Systematisch. Es handelte sich um einen Angriff.

Und dies ausgerechnet in einem Hotel, das als Hort der Ruhe gilt. Ein Refugium sein sollte.

Oder waren Saboteure am Werk? Beschäftigte, die das Hotel systematisch in den Ruin treiben wollen? Das wäre ihnen gelungen. Denn: selbst wenn ich wieder zu Geld käme oder mein Arbeitgeber, ein Fernsehsender, für mich buchen sollte: ich würde es ablehnen, mich dort aufzuhalten. Wasserturm in Hamburg? Nimmer mehr!

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