GEFÄHRLICHE WÄRMEDÄMMUNG

von Susanne Härpfer

Gegen Wärmedämmung begann sich die freiberufliche Journalistin Susanne Härpfer vor 1 1/2 Jahren zu wehren.  Gezwungenermaßen – denn der Vermieter wollte das Material in dem Haus einbauen in dem sich ihre Arbeits- und Wohnräume befinden.

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photographed by susanne haerpfer

Durch ihre Erfahrung als investigative Journalistin ist ihr klar gewesen: das Material ist potentiell gefährlich. Dafür spricht die Logik. Es handelt sich meistens um Material

das chemisch hergestellt worden ist

dann als Verbundaterial eingesetzt wird – also agiert mit anderen Stoffen. Angebracht auf eine Fassade, die sich an der Südseite befindet und deren Räume im Somme bereits glutheiß sind, verwandelt es einen Raum in einen Backofen. Abgesehen davon, daß die Sonne auf dieses Material scheint und es zum Brennen bringen kann.

Sind Brandschutzmittel wie im Flugzeug angebracht, wird dieses Material teuer und aufwändig und unökologisch zu entsorgen sein

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photographed by susanne haerpfer

Ein einfacher Versuch zeigte: binnen weniger Stunden, schmolz das Material hinter einer simplen Einfachglasscheibe und bildete Kavernen

Dies an einer Häuserfassade muß dazu führen

daß Regen eindringt Schädigung der Bausubstanz wird die Folge sein – auch weil die geschmolzenen Materialien agieren mit Farben und Lacken die aufgebracht wurden.

Außerdem wurden gegen den Einspruch der Autorin Holzfenster durch Plastikfenster ersetzt – diese haben sich bereits nach kürzester Zeit so verzogen daß sich die Balkontür nur mit Mühe öffnen läßt

Was wird erst in einem Brandfall sein? Früher waren die Einfachscheiben und Holzrahmen mit einer einfachen (Feuerwehr-) Axt einzuschlagen. Jetzt sitzen fest verbaute Plastikrahmen im Stein

die Glasscheiben sind mehrfach verglast

in die Balkontür wurde gar noch ein Schloß eingebaut.

Im Düsseldorfer Flughafen führte genauso solch eine Bauweise zur Katastrophe. Hunderte Menschen starben, weil sie die neuen modernen Fenster nicht einschlagen konnten – der Fluchtweg war verbaut. Und in Hamburg?

photographed by Susanne Haerpfer with equipment of Stefan Oeking

photographed by Susanne Haerpfer with equipment of Stefan Oeking

Diese simple Logik führte jedoch nicht zum Einlenken des Vermieters. Im Gegenteil

Die Vermieter-Familie ignorierte sogar erste Fachpublikationen zum Thema welche die Technik kritisierten.

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die Autorin wurde gezwungen zu Gericht zu gehen Auch dies führte nicht zum Stopp Es wurde über Logik und Einspruch hinweggesetzt

2011 gab der NDR susanne Härpfer recht . Seitdem bewiesen der ehemalige Chef der Berliner Feuerwehr Albrecht Broemme, Panorama und weitere NdR-Sendungen sowie Spiegel online und die Printausgabe des Spiegel: Susanne Härpfer hatte Recht. Ob auch deutsche Amtsgerichte und andere Behörden sowie die Vermieterfamilie endlich ein Einsehen haben und wie beantragt, die Fassade rückbauen und vor allem die Entschädigung zahlen, auf die die freiberufliche Autorin seit 1 ½ Jahren wartet?

 http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,800017,00.html
Telepolis Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34113/1.html
http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/haushalt
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http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/wae
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http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/hi
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