DER LETZTE PRIMÄRE REGENWALD DER PHILIPPINEN Image

home  of Balayem´s family photographed by Susanne Haerpfer 

 

– ÖKOLOGISCH WERTVOLLES HABITAT – der TASADAY 

 

Die Tatsache, dass der philippinische Kongress sich für die „Echtheit“ der Tasaday entschieden hat, zeigt ein Umdenken; zumindest von Teilen der Philippinischen Regierung. 

 

Der letzte PRIMÄRE tropische Regenwald [pristine rain forest] als ökologisch wertvolles Habitat – für Artenvielfalt, – Deren letzte originär indigene Völker – und das globale Klima

wurden und werden nun wertgeschätzt. Raubbau und Plünderung sollen verhindert werden. Dies ist der tatsächliche Hintergrund, weshalb die Bedeutung dieser Gruppe von Menschen (Tasaday) und ihres Lebens hervorgehoben wurde und mehr denn je geachtet werden sollte.

Tasaday waren bereits dreimal Thema internationaler Symposien, 1986 in Quezon City, 1988 in Zagreb und 1989 in Washington D.C. Noch im Juli 1991, fünf Jahre nach dem die Betrugsdebatte entfacht worden war, schrieben die Journalistinnen Imke Rafael und Susanne Härpfer unter anderem in der Zeitschrift „Cosmopolitan“ und im Evangelischen Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt sowie in der Zeitshrift NATUR über die Tasaday. Mit den Zweifeln setzten sie sich sowohl in einem Fernsehbeitrag auseinander als auch im Rahmen der Vorarbeit zu den Artikeln.

Darin kamen sie zu der Schlußfolgerung: Gruppen, die Raubbau an dem letzten Regenwald Mindanaos verüben und somit deren Bewohner, die Tasaday, auslöschen wollten, hatten Rufmord an dieser indigenen Gruppe geübt. Skrupellose Holzfäller, Goldsucher und deren Helfershelfer versuchten, an das Gebiet der Tasaday zu kommen. Aus diesem Grund war das Gerücht gestreut worden, es handle sich um „normale“ Philippinos. Die Überlegung: würde das Besondere, das Erhaltenswerte dieser Menschen und ihres originären, also primären Regenwalds im öffentlichen Ansinnen gemindert, würden Holzeinschlagskonzessionen vergeben. Dazu wurde die politische Umbruchzeit mißbraucht.

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Lobo and the rest of the Tasaday in front of their last rainforest in Magtu Inilingan near the caves photographed by Susanne Haerpfer in 1989 

 

Die Bedeutung primären Regenwalds, des Habitats und indigener Völker sollte gerade in der heutigen Zeit besonders betont und beschützt werden. Was auf dem Spiel steht, wie ökologisch und menschlich wichtig die Tasaday und ihr Lebensraum sind, zeigen die Fotos des Amerikanischen Fotografen John Nance besonders. Aus diesem Grund danken Susanne Haerpfer und Imke Rafael dem Fotografen, das er für die Publikationen seine Fotos zur Verfügung gestellt hat. Historische Fotos zeigen, mit welcher Hochachtung 1972 die Tasaday und ihr Regenwald behandelt worden sind, und was in der Jetztzeit auf dem Spiel steht. Die Autorinnen sind beruflich ökologisch engagiert. Susanne Haerpfer Fotos zeigen den Ältesten Balayem in den Höhlen 1989 sowie die Tasaday vor ihrem letzten primären Regenwald (prestine rain forest) in der Nähe der Höhlen 1989. 

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The eldest of the Tasaday – Balayem – at the caves in Mindanao photographed by Susanne Haerpfer in 1989.