Die Zucker-Bombe ist Titel-Geschichte des SPIEGEL.
Anlaß für ein follow up – zum Thema SALZ. SALT heißt der thriller mit Angelina Jolie; so wie die Abrüstungsverhandlungen. Zugleich wie der Stoff, mit denen Wolken vollgepumpt werden, um es regnen zu lassen. Image photo by Susanne Haerpfer
Salzmann-Affäre wird ein Krimi aus dem realen Leben genannt. Zu viel Salz ist ungesund. Dieser simple Satz führte in Frankreich zu einer Staatsaffäre. Der Wissenschaftler Pierre Meneton vom Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) prangerte jahrelang an, daß Lebensmittelkonzerne den Nahrungsmitteln zu viel Salz beimengten, um das Gewicht und den Preis zu erhöhen. Außerdem werde so der Absatz von Mineralwasser gefördert. Jeder Franzose verbrauche vier Kilo Salz jährlich. Dies sei doppelt so viel wie von der WHO Weltgesundheitsorganisation empfohlen. Die Folge: 75 000 Herz-Kreislauferkrankungen pro Jahr, von denen ein Drittel zum Tod führte. Würden 30 % weniger Salz beigefügt, würde dies ein Verlust von sechs Milliarden Euro jährlich für Lebensmittel- und Agrarkonzerne bedeuten. Deshalb wurde der 38 jährige wegen „Gefährdung der Staatssicherheit“ vom französischen Geheimdienst überwacht. Sowohl sein Diensttelefon als auch das Handy wurden abgehört. Agenten bespitzelten ihn auf Kongressen, Verwandte, Freunde und Kollegen wurden kontaktiert. Das Magazin „Le Point“ deckte 2002 auf, wie ein Wissenschaftler, der nur seinen Job machte, wie ein Terrorist behandelt wurde und löste so eine Staatsaffäre aus. Denn in den sogenannten Salzmannskandal waren der Premierminister sowie Finanz-, Innen- und Verteidigungsministerium verwickelt. Von Susanne Haerpfer – free lance tv-journalist – can be assigned for this topic (the salt affair)
photo and text can be bought by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne Haerpfer = SI (e)H

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