Aus Anlaß des Olympia-Anschlags von1972:

Im Buch „Tarjeta roja“ [Rote Karte] schreibt der Britische Journalist Andrew Jennings „1980 wurde der Franco-Anhänger Juan Antonio Samaranch Präsident des Olympischen Komitees.“ Horst Dassler habe ihm dabei geholfen. Samaranch sei die ganze Zeit Faschist gewesen und geblieben. Wenn diese Information korrekt ist – kann dies bedeutend dafür sein, wie die Ereignisse des Olympia Attentats ´72 zu bewerten sind. Ein überzeugter Faschist mit Einfluß auf die Olympiaden – das wirkt quasi wie eine Einladung zu einem Anschlag.

Ich habe diesbezüglich am 31. Juli 2012 eine offizielle Anfrage an´s Olympische Komitee gestellt – bislang allerdings keine Antwort erhalten.

Im Buch „Operation EVA“ schreiben Frank Heigl und Jürgen Saupe auf Seite 167 „Und EVA-Sonderverbindung Dr. Ludwig Huber, erst Kultus- und dann Innenminister in Bayern, später dann Präsident der Bayerischen Landesbank, brachte eine weitere ehemalige BND-Mitarbeiterin in bayerischen Diensten unter: Dr. Erika von Bülow, die als von Cornely beim Marquese de Mistura zu Rom arbeitete, ehe sie mit Langemann zusammen zu den Olympischen Spielen in München ging. Mit extrem eingeschränkten Aussagegenehmigungen durch den Bundesnachrichtendienst wird verhindert, daß die volle Wahrheit über die Verquickung von BND und Olympischen Spielen bekannt wird.“ Auf Seite 166 heißt es „Geplant war dieses Manöver als Rösselsprung: Langemann sollte zunächst – wie schon früher bei den Olympischen Spielen in Rom und Squaw Valley – für den BND bei den Spielen 1972 in München tätig werden.“

Ist diese Aussage korrekt, wollte ich von den Behörden wissen. Und: standen auch die jetzigen Olympiaden unter Beobachtung des BND? Auf meine Fragen erhielt ich bislang keine Antwort. Ich arbeite als freiberufliche Fernseh-Journalistin. Über eine Produktionsnummer, sprich Auftrag für dieses Thema, würde ich mich freuen.