Wer  ich bin  und wer  ich nicht bin:

Ich bin:

Investigative (Fernseh-) Journalistin

photographed by Susanne Haerpfer = SI(e)H

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Meine Themen:

Technikkritik

[frühzeitig die Gefahren von Technologie erkennen und vor allem

B e n e n n e n, sowie dies optisch aufwändig umsetzen] die Relevanz von Wissenschaft für die Gesellschaft fuer jeden Einzelnen klar benennen, also davor warnen.

Besonders gute Beispiele dafür sind unter anderem:

– Mein Artikel über biometrische Sicherheitssysteme im Spiegel 1989

Mein Artikel über Gefahren durch Nanotechnik in der Frankfurter Rundschau 2000

Mein Fernsehbeitrag über Atommord (SAT.1) 1999

Meine Fernsehbeiträge über elektromagnetische Unverträglichkeit für die ARD 2000 2001 2002

Mein Fernsehbeitrag über verstrahlte Alltagsgegenstände für die ARD 2008

Meine Fotos und Artikel auf meiner homepage 2008

Für meine Arbeit 2007 und 2008 habe ich nicht mein Honorar erhalten. Auch nicht mein Erwerbslosengeld. Ebensowenig die Verzugs- und Versäumniszinsen, die aber Konzerne über Behörden bzw. deren Subunternehmer bei mir eintreiben.

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So werde ich – einzelne Bürgerin und Freiberuflerin – von Behörden und public-private outgesourcten Subunternehmen mit automatisierten Massenaussendungen überflutet.

Massenmacht gegen eine(n) ein elnen.

Statt one on one einerseits

und viel gegen viele. Also Gleichgewicht der Kräfte. Ausgleichende Gerechtigkeit.

Die es nur noch auf dem Papier gibt.

Ad absurdum geführt durch den Terror der sogenannten „Hilfe“, die keine ist. „Prinzip Afrika“ mitten in Deutschland.

Durch die Situation hat sich dieses Fazit ergeben – lange bevor über „Wutbürger“ in Stuttgart berichtet wurde; über die „Occupy Wall Street“-Bewegung. Wer von den jetzigen Protestlern selbst für Lohndrücken und Ausbeutung war, Hauptsache die Rendite stimmte – bis sie zum Opfer des Prinzips wurden, das sie selbst befürworten und pushten, ist auch ein Thema.

Doch:

Ich muß nicht alles machen.

Armut und wirtschaftliche Ungerechtigkeit gehören a u c h zu den Themen, über die ich schreiben würde. Ja. Aber nicht nur. Ich will mich nicht reduzieren lassen zur Hauptberuflichen Erwerbslosen.

Denn es würde bedeuten, das Potential und die Fähigkeiten  die ich habe, zu zerstören.

Die eingeführte Marke Susanne Härpfer. Seit mehr als 25 Jahren und dennoch jünger, vielseitiger und aktueller denn je – wie meine homepage zeigt:  HYPERLINK „http://susannehaerpfer.wordpress.de“ http://susannehaerpfer.wordpress.de

photographed by Susanne Haerpfer = SI(e)H

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Technikkritik im modernen Gewand bewahrt die Gesellschaft – also viele – vor den Folgekosten unbedacht propagierter und Flächendeckend eingesetzter Technologie.

(Beispiel: vor 40 wurde behauptet, atomarer Müll lasse sich unbedenklich einfach in´s Meer versenken. Es galt: aus den Augen – aus dem Sinn. Wir alle muessen heute viel Geld bezahlen, um diesen Fehler zu korrigieren. Statt Technikgläubig den nächsten katastrophalen Fehler zu machen, der teuer ist, sollte häufiger kritisch hinterfragt werden, was als „technisch geprüft“ angepriesen wird. Wir können es uns nicht leisten; auch und gerade nicht, was als angebliche „Energie-Ersparnis“ promoted wird, und doch nur dem „green wash“ von Konzernen dient und die Abfallprobleme von morgen schafft.

Solche Versprechen kritisch zu hinterfragen, das ist mein Job. Und widme mich daher sehr viel mehr „sozialen Fragen“ als diejenigen, die diesen Begriff zu eng definieren; oder etwas tun, was die Not derer vergrößert, die zu unterstützen sie vorgeben.

Bürger, die Opfer wurden von anderen, die einfach nicht bezahlen, obwohl sie es könnten (Arbeitsamt  Behörden große Unternehmen) sollten nicht bestraft werden dafür, daß sie Opfer geworden sind. Also nicht gezwungen werden, andere, die sie selbstverständlich bezahlen würden, wenn sie nur korrekt ihr Geld erhielten, hängen lassen zu müssen. Eigentlich sollen in unserem Land all die Einzelnen, Freiberufler, Geringverdiener, diejenigen am Ende der „Nahrungskette“ unterstützt werden statt drangsaliert. Das Gegenteil geschieht bislang.

Daraus folgt oftmals, daß ausgerechnet diejenigen gegeneinander aufgebracht werden, die eigentlich auf derselben Seite stehen. Fatal. Divide et impera – immer wieder.

Stammtischparolen, kurzsichtige, Branchenfremde Forderungen sind die Folge. Noch fataler. Statt mehr Verständnis, statt korrektem Übersetzen von Begriffen aus unterschiedlichen Lebenswelten.

Vorsicht vor Trugschlüssen.

Nur weil ich kritisch-objektiv mit Sachverstand a u c h Artikel und Fernsehbeiträge über Technik gemacht habe, die relevant ist für security – bedeutet dies nicht Berufsaufgabe.

Im Gegenteil.

So wie ich für den Spiegel über biometrische Sicherheitssysteme geschrieben habe, will ich es wieder tun.

So wie ich für den Fernsehsender 3sat kritisch über rfid berichtet habe, will ich wieder Fernsehen machen. Und davon leben können.

Als festangestellte Redakteurin von metaproductions habe ich für meine investigativen Magazinbeiträge Spielfilmausschnitte entweder angekauft oder diese gegen Quellennennung kostenfrei erhalten. Heiner Lauterbach zeigte eindrucksvoll, worum es ging beim Thema Atommord.

Es kann eine große Ehre sein, an einem Spielfilm mitzuarbeiten. Drehbuch, Regie, location-scout oder vor der Kamera. Aber nur, wenn die Gesamtkontrolle und Entscheidungsbefugnis von Anfang bis Ende bei mir liegt; also so wie frueher bei der metaproductions oder Avanti (T1 Trebitsch) nur das über den Sender ging, was ich abgezeichnet habe, was meine Zustimmung fand.

Sonst kann ein solches Engagement ein großer Fluch sein.

Wenn man das Gesicht für etwas hinhielte, was der eigenen Arbeit entgegensteht.

Beispiele gibt´s leider genug. Im extremsten Fall übernimmt jemand Probehalber eine Nebenrolle und landet in einem Streifen, der alles verunglimpft, wofür er steht; so soll ein Statist mitgewirkt haben im Mohamedvideo, während ihm gesagt wurde, es sei ein Film, vergleichbar „Lawrence of Arabia“.

Auf das letzte-Augen-Prinzip der Sendefassung, auf die Endabnahme kommt es an.

photographed by Susanne Haerpfer = SI(e)H

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Auf Können und auf Zeit ebenso.

Hauptdarsteller wird man selten über Nacht. Oder: es ist noch kein James Bond vom Himmel gefallen. Und nur wenige kommen wieder weg von der Rolle. Nur wenige haben das Glück wie Tom Hanks nach einem Kriegfilm durch Vatikanstadt laufen zu dürfen.

Meist gingen viele mühsame Jahre voraus. Ein Berufswechsel will gut überlegt und noch besser finanziell abgesichert sein. Sonst geht es einem wie jetzt Eva Herrmann. Bücher und Spielfilme alleine zu wuppen und die Verwaltung, die Bürokratie und obendrein das Juristische – das ist selbst für zwei zeitlich nicht zu bewältigen.

Das scheinen aber Arbeitsämter und Gerichte oft zu vergessen oder zu ignorieren.

Dreharbeiten sollten nicht verstärken, was man ablehnt, versucht zu verhindern und zu entkommen. Also beispielsweise als hauptberuflich erwerbslos abgestempelt zu werden, oder gar selbst zum „controlletti“ werden zu sollen. Für klassische Magazinbeiträge dreht man Interviews und Handlung bzw. Mottobilder pro Experten einen Tag. Für Feature sind es mehrere Tage oder Wochen. Spielfilmdarsteller leben aber das, was sie zeigen, über einen sehr langen Zeitraum. Nicht nur Kriegsfilme können ein Albtraum sein. Auch und gerade das, was als Mischform der sogenannten „scripted reality“ gedreht wird, schadet nicht nur den Gezeigten, den Betroffenen, sondern ist Folter für alle verantwortungsbewussten, intelligenten Journalisten. Jedenfalls empfinde ich es so.

Solche Beiträge liegen Lichtjahre entfernt

Von den Magazinbeiträgen für Plusminus, die ich gemacht habe u.a. über Uran im Mineralwasser, elektromagnetische Interferenzen bei Autos oder Abhören per computer und meinem Feature über die Schleusung aus Kasachstan zur Demontage des Atomkraftwerks Kalkar.

Und Dokumentationen, an denen ich gern mitgewirkt hätte; wie die Phoenix-Doku „Die rote Bombe“ oder „Able Archer“ auf Arte.

Erneut an dieser Stelle:

Ich will gefragt werden. Kontaktieren Sie mich: susanne.haerpfer@bits.de. Als Investor für homepage, Bücher und TV-Eigenproduktion. Als Redaktion. Auf meine Themenvorschläge oder zwecks Realisierung von Themen, die ich bereits bearbeitet habe. Auch für Neues. Informieren Sie mich umfassend.

Denn nur auf der Grundlage wahrer und umfassender Informationen kann ich entscheiden. Und über mich entscheide nur ich. Und niemand sonst.

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Aufgrund solider Information komme ich gern in eine Redaktion, einen Konferenzsaal, auch in einen privaten Raum, ein Restaurant oder den Flughafen. Prominente mögen eine Ausnahme machen.

Wenn sie nicht nur in guter Absicht kommen, sondern diese auch von Anfang an deutlich machen. So wie Prominente auf der Straße Paparazzi fürchten und nicht alle Fans immer mögen, so sollten sie bei Ansprachen auf der Straße ohne vorheriger (Termin-) Vereinbarung, ohne vorheriger Verabredung bedenken: Fragen nach Polizei, Gericht oder anderen Staats-Institutionen mit großer Macht und negativen Konsequenzen für den Einzelnen, sind als Gesprächs-intro eher suboptimal; also nicht so Vertrauensbildend, wie sich das ein Seriendarsteller ahnungslos denken mag. Der/die also vergisst, was so ein Kriminaler im echten Leben anrichtet – Menschen hinter Gitter bringen. Auch Unschuldige.

Nur weil jemand James Bond im Kino guckt, ist man nicht automatisch ein Agent.

Der Satz muß und soll ergänzt werden durch:

Und will auch nicht automatisch ein solcher in der realen Welt sein.

Und soll auch nicht gezwungen werden, seinen Beruf aufzugeben und etwas werden zu müssen, was er nie war und nicht will.

Ebenso:

Menschen, die sich zur Abwechslung und Anregung Kochsendungen ansehen, sollen nicht gezwungen werden, Koch zu werden.

Menschen, die sich zur Abwechslung und Anregung „Schöner Wohnen“-Hefte kaufen, wollen nicht ihr Zuhause verwüstet bekommen. Und Freiberufler wollen schon gar nicht ihre ohnehin gefährdete Existenz vernichtet sehen; nur weil Festangestellte, Begüterte und andere Ignorante meinen, man hätte ja wohl viel Zeit, wenn man wenig Geld hat. Und so das letzte Refugium bedrohen, das ein alleinstehender Freiberufler hat: die Wohnung. Während wir in Wahrheit unserem Geld hinterherjagen u n d gleichzeitig unseren Beruf ausüben.

Sonst ist nämlich unser Land wie die DDR. In der German Democratic Republic GDR wurden Menschen auch in Berufe gesteckt, für die sie weder den Willen, noch die Ausbildung oder Talent hatten.

Regierung und Oppositionsparteien der Bundesrepublik hatten die DDR deshalb als totalitär verurteilt.

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