Image

abstract

Presidents and heads of government from 30 countries met in Laos at the Asean-European-summit ASEM.

Burma has been in the headlines for years. Aung san suu kyi won the Nobel prize for fighting for democracy by peaceful manners.

In Laos this would not have been possible. Laos has been a totalitarian regime vor centuries. Any opposition has been eliminated befor it could have even started. Regime critics were killed or in jail.

Former East Germans helped the regime.

For German tourists this can lead to catastrophe when assuming to be in vacation in a peaceful country. Whereas every fax and every phone call is monitored by Laotian state security. Westerners are enjailed and killed in Laos. Being in the “wrong” rural area can end up in prison camp for ten years.

In Burma comparable or less violations of human rights led to global protests whereas Laos has been silenced.

A colleague and I were arrested by Laotian state security for having too many questions about the people of Hmong.

Hmong used to be an important ally of the US during the vietnam war. Therefor many were granted the “last helicopter out”. Their relatives left behind in Laos have been fighting desperately – left alone even by those who are claiming to be on the side of the last resistance. Often they are betrayed for economical interests´reasons.

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Hopefully the case of the Hmong are a topic at the summit as well.

As should be democracy. And safety and security for every citizen and tourist, stop of surveillance technology in Laos.

Surveillance of phone and fax is found everywhere in the whole country – every phone and fax is monitored.

Thus – theoretical there should be detailed information on bio-safety in Laos – as according to the World Health Organization Laos – belonging to the least developed countries – works with Anthrax in several labs.

Safety and security issues of the bio-hazard-labs within Laos should be monitored and debated on the summit – especially with hurricanes and earth quakes hitting the region. Not every desaster is natural but contrary man-made. During the vietnam war Laos was subject of weather war. US-forces used weather modification techniques such as seeding clouds with silver iodid for massive rain fall and waves of mud.

Those who are interested in obtaining an English version of what we experienced in Laos while visiting a Hmong village can contact me Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

„In Laos sind 30 Staats- und Regierungschefs zum diesjährigen Asien-Europa-Treffen ASEM zusammengekommen, um über politische und wirtschaftliche Fragen zu beraten. Diesmal ist Laos Gastgeber der Konferenz. Bundesaußenminister Westerwelle besuchte zum Auftakt in der Hauptstadt Vientiane ein Hilfsprojekt für Minenopfer. Deutschland unterstützt das Land schon lange bei der Räumung der Kampfmittel“, meldet die ARD.

http://www.tagesschau.de/ausland/asean168.html

Hoffentlich geht es auch um Abrüstung biologischer und chemischer Kampfmittel.

Verschwiegen wird meist, daß Laos eine Diktatur ist. In Burma hat es nie zu einer Opposition kommen können, weil die Unterdrückung total ist.

Eine Nobelpreistraegerin wie Aung San Suu Kyi in Burma hat es in Laos nie geben können. Sie wurde bereits früh als solche erkannt, verhaftet oder ermordet.

Das System perfektioniert haben auch Deutsche. Aus der DDR. Von der Staatssicherheit. Gerade Deutsche sollten sich in Laos in Acht nehmen. Man spricht deutsch in Laos.

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

In Laos wird jedes Telefon abgehört und jedes Fax abgefangen. Auch dank Technik aus deutschen Landen. D a s ist der Preis für Wirtschaftswachstum um jeden Preis, Globalisierung und Exporte von dual use-Technik. DDR-Gesandte haben Laoten in Deutsch und Abwehr unterrichtet, waehrend zugleich amerikanische Soldaten und Geheimdienstler in Laos eine geheime Stadt betrieben.

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3130/1/die_stadt_die_keiner_kennen_durfte.html

Ob sie Gegner oder Verbündete waren, von einander wussten oder nicht – das gehört zu den Details der deutschen Geschichte, über die noch immer nichts veröffentlicht worden ist. Entweder man gehörte dazu; dann wurde geschwiegen.. Die anderen sind ahnungslos, weil wichtige Informationen vorenthalten wurden. Angela Merkel als ehemalige DDR-Bürgerin könnte diese Wissenslücke schließen. Sie müßte es sogar. Denn: immer mehr Deutsche reisen nichtsahnend und naiv in´s Südostasiatische Land, ohne zu ahnen, daß sie ihr Leben auf´s Spiel setzen. Auch westliche Ausländer werden verhaftet und ermordet. Ein vermeintlich harmloser Ausflug in ein Dorf kann direkt in´s Straflager führen. Dies ist einer Kollegin und mir passiert:

Frankfurter Rundschau 2003  „Per Zufall ins Rebellencamp“:

LAOTISCHE AFFÄRE

von Susanne Härpfer und Imke Rafael

Zwei deutsche Journalisten wurden in Vintiane/Laos vorübergehend festgenommen. Der Staatsschutz des kommunistischen Landes in Südostasien beschuldigte sie, die innere Sicherheit des Landes zu gefährden. Ihnen drohte damit bis zu zehn Jahren Haft. Wie jetzt bekannt wurde, erreichte die deutsche Botschaft/Auswärtiges Amt am 23.11.1996 die Abschiebung der Journalisten nach Thailand:

Der laotische Militär sprintet auf unser Taxi zu. Von der anderen Seite hechtet ein Geheimdienstler in Zivil zum Auto. Sie reißen die Wagentüren auf und stoßen uns ins Innere. Wir springen ‘raus und können entkommen. Dieses ist keine Szene aus einem James Bond-Film, sondern harsche Realität im kommunistisch regierten Laos.

Eigentlich wollten wir nur zum Flughafen der Hauptstadt Vintiane fahren. Doch jetzt müssen wir vom Staatshotel Lane Xang, in dem auch schon Erich Honecker nächtigte, flüchten – in eine nahgelegene kanadische Bäckerei. Von dort rufen wir die deutsche Botschaft an. Doch schon nahen unsere Verfolger, dieses Mal mit Verstärkung. Die Ausländer, die hier mittags gern ihr Sandwich verzehren, sind empört. Sie stellen sich vor uns, wollen verhindern, daß wir in einen Militärjeep gezerrt werden. Eine Österreicherin will uns in ihrem Auto mitnehmen. So gewinnen wir kostbare Zeit. Da biegt der Erste Sekretär der deutschen Botschaft um die Ecke. Ab jetzt können die Laoten uns nicht mehr einfach verschwinden lassen. Wir werden offiziell verhaftet und ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Immer noch kennen wir den Grund unserer Verhaftung nicht, und Herbert von der Banck-Tomasevic von der Deutschen Botschaft ist beunruhigt. „In meinen vier Jahren in Laos habe ich noch nie erlebt, daß ein solcher Aufwand getrieben wird. Ich fürchte, so schnell kriege ich Sie hier nicht wieder ‘raus.“

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Erst seit 1989 dürfen Ausländer überhaupt in dieses isolierte Land am Mekong reisen, das seit 1975 von der kommunistischen „Pathet Lao“ beherrscht wird. Bis heute ist die Überwachung perfekt: Jedes Telefonat und jedes Fax wird im ganzen Land mitgeschnitten und sofort ausgewertet. Die Geheimdienstler von Laos wurden in Hanoi, Moskau und Ostberlin ausgebildet. Sie führen uns zu Einzelverhören ab. Drei Stunden dauert die Befragung. Gezielt stellen drei Laoten Fragen zu unserem Besuch in einem Homong-Dorf:

Diese ethnische Minorität hatte auf Seiten der Amerikaner gegen die „Pathet Lao“ gekämpft Trotz der kommunistischen Machtübernahme 1975 kämpfen sie bis heute um ihre Unabhängigkeit und Wahrung ihrer kulturellen Identität. Kontakte mit Homong im Widerstand werden von Militär, Geheimpolizei und Polizei als terroristischer Akt geahndet.             Wir waren zufällig in ein solches Bergdorf geraten, als wir im Norden des Landes die alte Königsstadt Luang Prabang besuchten. Dort trafen wir einen amerikanischen Homong, der seine Verwandten besuchte. Rund 50.000 Homong leben im Exil in den USA, andere in Flüchtlingslagern in China und Thailand. Einige unterstützen den Widerstand in Laos mit Waffen und Geld. Als wir dem Amerikaner einen Artikel über Homong-Widerstandskämpfer zeigen, umringt uns das ganze Dorf. „Das war Anfang des Jahres“, erinnert sich aufgeregt der Bürgermeister. „Damals kämpften wir gegen Regierungstruppen.“ Offensichtlich sind wir in ein Widerstandsdorf geraten. Seit diesem Zeitpunkt werden wir als potentielle Staatsfeinde rund um die Uhr vom laotischen Geheimdienst beschattet. Als wir nach Bangkok aufbrechen wollen, schlagen sie zu.

Für das Verhör reichen die Diktaphon-Cassetten nicht aus; die Mangelwirtschaft ist offensichtlich. Immer wieder beschuldigen uns unsere Befrager, Lao oder Thai zu sprechen. Schon unsere Kenntnisse von Englisch, Französisch und einigen Brocken Chinesisch machen uns als Spione verdächtig. Auch die Religionszugehörigkeit „evangelisch“ gilt als suspekt. Um zwei Uhr nachts sind schließlich die Verhöre vorbei, wir werden in unsere Zelle gebracht. Morgen soll das Innenministerium über unsere Zukunft entscheiden. Doch eigentlich steht das Urteil schon fest, meint von der Banck resigniert.

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Erst nach sieben Monaten gelang es ihm beispielsweise, einen Kanadier zu befreien. Der wurde wegen falscher Beschuldigungen zu mehreren Jahren Haft verurteilt. „Er hatte noch mal Glück gehabt, aber er war trotzdem ein psychisches Wrack“, erinnert sich von der Banck mit Schrecken. Seit einem halben Jahr sind zwei Franzosen spurlos verschwunden, die im Norden des Landes Urlaub machen wollten. Bis heute gibt es in Laos noch Straflager, die Angaben schwanken zwischen zwei und 26.

Nicht gerade ermutigende Aussichten. Am nächsten Morgen geht das zermürbende Warten weiter: Zerstochen von Moskitos, sitzen wir in einem schmutzigen Büro, während von der Banck kreidebleich verkündet: „Ihr müßt damit rechnen, zu fünf bis zehn Jahren Knast verurteilt zu werden. Ich bekomme Euch dann frühestens nach zehn Monaten raus.“ Über unseren Fall entscheidet das Innenministerium, und das ist mit kommunistischen Hardlinern besetzt. Bevor von der Banck ins Außenministerium fährt, um dort über uns zu verhandeln, sagt er noch: „Euch kann nur noch helfen, daß Ihr fortan eine Staatsaffäre seid, also eine Angelegenheit zwischen der Bundesrepublik und Laos.“ Das, so stellt sich heraus, ist unser Glück. Als der Mann von der Botschaft nachmittags von seiner Mission zurückkehrt, bringt er gute Nachrichten: „Ihr werdet sofort abgeschoben, über die „Freundschaftsbrücke nach Thailand“. Grund für die Freilassung ist der bevorstehende Besuch von Entwicklungshilfeminister Spranger im Januar in Laos. 60 Prozent des Staatshaushalts kommen aus Entwicklungshilfemitteln. So finanzieren wir über unsere Steuern gewissermaßen unsere eigene Verhaftung.

Die Colonels durchsuchen noch unser Gepäck und beschlagnahmen unsere Filme, Fotokopien und Visitenkarten unserer Informanten. Kurz bevor die Brücke um sechs Uhr geschlossen wird, bringen uns von der Banck und Sicherheitskräfte bis zur Grenze.

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Wir sind noch einmal davon gekommen. Gar nicht auszudenken, was hätte passieren können, waeren wir dorthin gefahren, wo es ein geheimes Biowaffenlabor geben soll – im Süden des Landes an der Vietnamesischen Grenze. Hoffentlich ist dies Teil der internationalen Verhandlungen. Offiziell bekannt und per Anschrift benannt, sind Labore in Laos, die mit Anthrax arbeiten.

vgl. World Health Organization WHO

Ob und wenn ja wie Labore gegen Hurricane,  Erdbeben und andere Katastrophen geschützt sind,  sollte ebenfalls eine Frage internationaler Kontrollkonferenzen sein.

Die Region ist nicht nur durch Naturkatastrophen betroffen. Laos gehört zu den Ländern in denen während des Vietnamkriegs Wetter-Krieg geführt wurde – Experten ließen es in Laos Sintflutenartig regnen und verschlammen. Ob dieses Wissen auch an Laoten gegeben wurde im Zuge gemeinsamer temporärer Allianzen, sollte ebenfalls öffentlich debattiert werden.

Während des Vietnam-Kriegs schlossen Teile der US-Armee eine Allianz mit dem Volk der Hmong. Diese waren so wichtig, daß einige Hmong in die USA ausgeflogen wurden mit den berühmten „last flights out“. Sie leben noch immer in den USA. Ihre Verwandten blieben aber in Laos und fochten einen verzweifelten Kampf gegen die Zentralregierung in Laos. Wenigen ist dies bekannt. Ihr Schicksal und ihr Anliegen geriet in Vergessenheit. Sie waren geopfert worden den neuen Allianzen und Wirtschaftsinteressen. Wo die wirklichen Fronten verlaufen, wissen nur wenige insider – denn, wenn man die wahren Interessen durchschaut, ist es meistens zu spät. Dann ist man entweder tot oder im Straflager. Denn selbst diejenigen, die offiziell zum Laotischen Widerstand gehören oder vorgeben, diesen von Thailand, Frankreich oder den USA zu unterstützen, sind es oft nicht, sondern sind in Wahrheit Spitzel der Regierung Laos. [vgl. Rückblick]

Susanne.Haerpfer@bits.de

Susanne.Haerpfer@bits.de

KASTEN:

Das Binnenland Laos mit seinen 4 ½ Millionen Einwohnern liegt am Mekong zwischen Thailand und Vietnam. Die einstige französische Kolonie gehörte zu Indochina. 1975 ergriffen die kommunistischen „Pathet Lao“ die Macht und rechneten sofort mit der feudalen Vergangenheit ab: Das Königspaar wurde in ein Straflager verschleppt und schließlich in eine Höhle im Norden des Landes gebracht, wo man sie verhungern ließ. Bis heute hält die politische Verfolgung an: Amnesty international hat die Fälle dreier Minister dokumentiert, die 1992 zu 14 Jahren Haft verurteilt wurden. Sie hatten in der „Demokratischen Volksrepublik Laos“ die Einführung von Demokratie gefordert.

Trotzdem wird Laos mit Entwicklungshilfe überschüttet: Fast 2/3 des Staatshaushalts werden durch ausländische Hilfe finanziert. Diese Gelder versickern zumeist in der Hauptstadt Vientiane. Am 10. Januar 1995 hatten z.B. die Weltbank und die finnische Regierung 20 Millionen US $ an Laos für ein Forstprojekt gezahlt. Doch bislang gibt es vor Ort noch nicht einmal Maßbänder, um das Gebiet zu vermessen.

Die chronische Geldnot des Willkür-Regimes führt zu einem Totalausverkauf des Landes. Gnadenlos lassen Regierungsmitglieder die Wälder abholzen. Um an Devisen zu kommen, öffneten sie sogar nach langer Isolation 1989 das Land für Touristen. Die wenigsten sind allerdings darüber informiert, daß sie sich in einem totalitären Überwachungsstaat befinden. Alle Telefonate und Faxe des Landes, gerade auch in Touristenhotels, werden abgehört, mitgeschnitten und ausgewertet. Touristen, die z.B. kritische Berichte mitnehmen und öffentlich zeigen, können jederzeit wegen staatsfeindlicher Propaganda verhaftet werden.

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Foto and text publication rights can be obtained from Susanne.Haerpfer@bits.de