when sea water will float where cars roll today at towers of Hamburg; photo: SI(H)
photo: Susanne Haerpfer in Hamburg-Eppendorf

photo: Susanne Haerpfer in Hamburg-Eppendorf

911 in Hamburg? seen and photographed by Susanne Haerpfer with camera by Stephan Oecking

New York überschwemmt. In der Metropole steht das Wasser Haus-hoch. Ganze Viertel evakuiert.

Noch vor einem Dreivierteljahr hätte so mancher dies für einen Spielfilmplot gehalten.

Und dies, obwohl in Amerika 1943 das Regen-Machen erfunden wurde. Von Vincent Schäfer für den Strom-Konzern General Electric. Seitdem gilt: egal wie das Wetter wird, einer gewinnt immer: GE.

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photographed by Susanne Haerpfer

Auch ein Deutscher konnte das Wetter verändern: der Hamburger Walter Findeisen.

Wie gefährdet ist Deutschland?

Hamburg hat eine Sturmflut überlebt. Und bereits die war eine zu viel. Was, wenn sich Wassermassen in der Innenstadt ergießen? So wie über Österreich und München Regenschauer prasselten, weil in den Tropen das Wetter anders war als sonst. Hat die Stadt-Feuerwehr genügend Schlauchboote? Gibt es Helikopter? Am Flughafen verkauft der Supermarkt bereits Teddys im Atom-gelben Regenzeug. Auch ein Kiosk in der Mönckeberger Einkaufsstraße verkauft das niedliche Spielzeug, das doch zugleich Menetekel ist.

Wenn der Spielzeugbär Schutzanzug trägt.

Heute eine mögliche

Filmszene

Hoffentlich nie Realität wie in New York.

weather modification summ

location of the weather modification summit at HH photographed by SUSANNE.haerpfer@bits.de

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Eine Katastrophenschutzübung habe am vergangenen Sonnabend am Flughafen stattgefunden, meldete das Hamburger Abendblatt.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article110505219/400-Menschen-simulieren-Flugzeugunglueck-in-Fuhlsbuettel.html

Am 1. November dieses Jahres berichtete die Washington Post über eine cyber attack-Simulation.

http://www.washingtonpost.com/postlive/cyber-attack-scenario/2012/11/01/00e92550-2439-11e2-9313-3c7f59038d93_video.html

Fand Ähnliches auch in Hamburg statt?

Wer am

24. September 2012-09-24

in Hamburg

unterwegs war, bekam jedenfalls den Eindruck, mitten drin zu sein in einer Real-Szenario-Übung mit Spielfilm-Charakter.

location scout, still photography, concept and storyboard development: susanne.haerpfer@bits.de

location scout, still photography, concept and storyboard development: susanne.haerpfer@bits.de

8.30 uhr

Alltagsszene –

Ein Bus fährt vor wie jeden Tag.

Es gießt. In Strömen.

Drinnen

Der Busfahrer kann keine Karte ausdrucken.

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photographed by susanne haerpfer

„Der computer spinnt heute. Das passiert halt mal“, sagt er und zuckt entschuldigend mit den Schultern.

Kann ja mal passieren. Und dennoch. Eine Unregelmäßigkeit. Aber zugleich noch im Regulären. Doch der plot ist bereits angelegt.  Langsam dräuendes Unheil, verborgen als Alltag –

Der Blick an den anderen Fahrgästen vorbei zeigt:

Eine Wagenkolonne – fährt in der Gegenrichtung. Lauter schwarze Fahrzeuge.

"TROOPING THE COLORS" PHOTO

TROOPING THE COLORS PHOTOGRAPHED BY susanne.Haerpfer@bits.de

a)      Umschnitt Flughafen

Auch dort fallen die computer aus. Die Anzeigetafeln. Nichts geht mehr

b)      am Bahnhof

c)      in Firmen

d)      in der kompletten Stadt .

e)      totaler Kollaps

Which shop owner would know, what´s belonging to the lamp he´s selling and what´s an "improvised explosive device"?

Which shop owner would know, what´s belonging to the lamp he´s selling and what´s an „improvised explosive device“?

Anschläge, scheinbar wahllos verteilt über die ganze Stadt. Unschuldige Bürger haben eingekauft, und ohne es zu wissen, sich Bomben in die Wohnung, Büro, Auto, Geschenkpaket geholt.

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f)        Gleichzeitig perfekt getaktet, perfekt getimt, überholt ein Bus mit der Aufschrift Casino

g)      Schnitt auf die Schrifttafel „Casino“

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a)      Schnitt auf die Schrifttafel „Casino“

b)      „Ausweispflicht“ steht dort

c)      Forschungslabor hazard lab 4. Stufe. Hier spielen Forscher Gott.

Auch hier funktionieren die computer nicht mehr wie, wie sie sollten

„Ausweispflicht“

vorweggenommen

einige Stunden später wird es nicht mehr möglich sein, seinen Stadtteil zu verlassen . Sektoren geschlossen.

One cannot forbid to drink - what is considered to be a potential liquid explosive onboard of aircrafts, is the same on ground, but... - seen by an anonymous expert, photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

One cannot forbid to drink – what is considered to be a potential liquid explosive onboard of aircrafts, is the same on ground, but…
– seen by an anonymous expert, photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

d)      car stopp wird eingesetzt und handy immobilizer – Autos fahren nicht mehr. Telefonieren ausgeschlossen.

e)      Kontrolleure sammeln sogar iphones ein. Verschärfte Sicherheitsstufe. Aufgespürt werden sie mit Detektoren. Entwickelt vor 20 Jahren von der Uni Harburg. In guter Absicht. Die Forscher wollten verhindern, daß Passagiere im Flugzeug ihre Telefone eingeschaltet lassen und so riskieren, daß der Flieger abstürzt.

f)        Eppendorfer Markt. Container stapeln sich. Wie gestrandet. Deplaziert. Vom Hafen in die city gebeamt. Vorwegnahme. Wenn die Wassermassen durch die Straßen schwappen. Werden die container am richtigen Ort sein. Sie stehen neben dem Geschäft, in dem man Passfotos machen lassen kann. Der Flughafenzubringer. Mit der Aufschrift „wer bei rot nur an Ampel denkt“

g)      Supermarkt – gut, wer mehr einkauft, als sonst bzw. das Richtige – also Lebensmittel, die auch ohne Kühlschrank länger haltbar sind und dennoch gesund.

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capsized

photographed by susanne Haerpfer

a)      Sicherheitsüberprüfung für Tomatenpflücker und – Transporteure, denn:

b)      Es herrscht threat alert. Aber das wissen zu dem Zeitpunkt nur wenige.

Was ist ein Feuerwerk, was eine "Stalinorgel"? Wüßten sie´s? Können Sie Pappe von Stahl unterscheiden? Und: in der DDR bestanden ganze Autos aus Spezialpappe. Erkennen Flughafenscanner den Unterschied? Gesehen und photografiert von Susanne.Haerpfer@bits.de with courtesy to an anonymous expert who must have placed the object befor to "ask"

Was ist ein Feuerwerk, was eine „Stalinorgel“? Wüßten sie´s? Können Sie Pappe von Stahl unterscheiden? Und: in der DDR bestanden ganze Autos aus Spezialpappe. Erkennen Flughafenscanner den Unterschied? Gesehen und photografiert von Susanne.Haerpfer@bits.de with courtesy to an anonymous expert who must have placed the object befor to „ask“

c)      Im Parlament – Alltag. Die Abgeordneten wissen noch nicht, daß sie sich selbst abgewählt haben. Die britische Serie „scoop“, die Überwachungstechnik und staatliche Automatismen optisch opulent kritisiert, in die Realität zurückge“spielt“.

"sky falls" fade to grey - photo: SI(e)H

„sky falls“ fade to grey – photo: SI(e)H

d)  zig Autos fahren in einer langen Reihe und alle haben rote Rücklichter.

Zu perfekt getimt, als das es Zufall war.

Over shoulder. Blick auf die Kirche und Wagenkolonne.

Hochzeit und Todesfall.

Und Katastrophen.

Even "harmless" fireworks has killed people, fire brigades have been warning since ever since - seen by an anonymous expert, photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Even „harmless“ fireworks has killed people, fire brigades have been warning since ever since – seen by an anonymous expert, photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

e)      Im Bus security. Surrogates. Doppelgaenger.

f)        Kellinghusenstraße. 2 Burschen in weißen Schutzanzügen stehen völlig surreal plötzlich neben der Telefonzelle mit gelben Bauarbeiterhelmen

g)      Wir ahnen. Dieser Tag wird anders als die anderen.

h)      Hätte ich eine Kamera dabei…

i)        Würde die Kamera funktionieren… Und nicht per Foto-stopp-Funktion lahmgelegt. So wie die Mobilfunktelefone.

j)        in der U-Bahn sitzt Anke Engelke. Sie hatte während der Filmfestspiele moderiert und Arnold Schwarzenegger interviewt. Der stellt nun sein Buch vor. Und bespricht vielleicht auch die eine oder andere Security-Frage. Als ehemaliger Gouverneur. Der Nahrungsergänzungsmittel mit Nebenwirkungen verbieten ließ. Und künstliche Fette wie Olestra. Künstliche Süßstoffe stünden auf der Agenda.

k)      Doch plötzlich scheinen sie verschwunden – hinter einer künstlichen Nebelwand

Ein Feuerwerk zu Ehren der Spielfilmgäste der Hansestadt - wer denkt da schon an einen Ernstfall; all sind in Feierlaune und halten selbst´s Sprengungen für Teil des Programms - das sind die nightmares von Menschen, die sehen

Ein Feuerwerk zu Ehren der Spielfilmgäste der Hansestadt – wer denkt da schon an einen Ernstfall; all sind in Feierlaune und halten selbst´s Sprengungen für Teil des Programms – das sind die nightmares von Menschen, die sehen – eine etwas andere Liebeserklärung

l)        Wir ahnen. Dieser Tag wird Helden gebrauchen. Aus der harmlosen Filmstar-Glitzer-Präsentation wird ernst.

m)    Doch Anrufen – das geht selbst bei der Post in der Mönckebergstraße nicht.

small everyday catastrophes add to desaster (photo: SI-e-H)

small everyday catastrophes add to desaster (photo: SI-e-H)

n)      Es gibt kaum noch Münzfernsprecher mehr. Münz – fern – Sprecher – der Name wird grausame Wirklichkeit. Münzen gibt´s nicht mehr, alle haben Karten. Telefonzellen, wie unmodern, wenn sie nicht rot sind wie in Großbritannien. Wer bei rot nur an Ampel denkt und nicht an Telefon….

Kein Kinderspiel.

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photographed by Susanne Haerpfer

Wir haben keine Telefone mehr und auch keinen zentralen  Ansprechpartner. Verloren gegangen mit der Privatisierung. Der Ausverkauf der zentralen Dienstleistungen. Ob echt oder nur vorgeschobener Vorwand, nur Ausflüchte – das wäre zu recherchieren – wenn es noch Redaktionen gäbe, denen eigene Geschichten etwas bedeuten

a)      Im Notfall steht der Einzelne da.

b)      Filmplakate werben in der Passage für thriller. Welch Hohn, wenn man mittendrin steckt und zugleich Zitat im Zitat.

c)      Landunter.

d)      Der Blick fällt auf ein Schaufenster. Dort wartet ein nieeedlicher Bär im gelben Südwester darauf, entdeckt zu werden. Oder das Gegenteil. Die Fluten könnten ihn verschonen. Zusammen mit dem Strandkorb en miniature, der Schneekugel und dem Hamburger Hafen.

e)      Anders als die großen Vorbilder, die versinken werden.

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a)      Weltuntergang. Läuft gerade auf dem Fernsehschirm. Ein Katastrophenfilm. Es gibt viele Filme zu sichten vor dem Empfang. Und in vielen Büros und Haushalten laufen die Geräte. Noch.

b)      An der Alster laufen Menschen mit gelben Regenschirmen und schützen sich vor der Gischt.

die BU steht auf dem Schiff

die BU steht auf dem Schiff

c)      Hamburger Wetter halt. Zeit zum Schmökern. Bei 2001 an der Hamburger Universität wirbt ein Schaufenster mit einem New York Buch.

d)      Aufblättern. Man sieht nostalgische sehr detaillierte Stadtkarten von New York. Aus der Zeit, als es noch nicht so viele Hochhäuser gab. Retro. Zurück sozusagen. „I will be back“, sagt Filmprotagonist Schwarzenegger. Ein Foto passt nicht in die Nostalgiesammlung. Der Leser stutzt. Der Umschlag des Bildbands wurde in Bad Aibling gestaltet, ist zu lesen. Dort befindet sich die Abhörstation der NSA.

e)      Das Buch ist im Preis reduziert. Etikettiert ist es auf den 11 September 2012

f)         Und das ist real tatsaechlich exakt so passiert im September in Hamburg

g)      November 3 Börse Hamburg

Börsentag viele Stände

Onemarkets

Heißt die Broschüre die erteilt wird von einem, der ein jüngerer Bruder von tom cruise sein könnte.

Mission impossible –  the next level

Wird da verteilt

Die synopsis des kommenden Films –   eingebettet in einer Börsenbroschüre.

Im werbenden Jargon heißt es

„Minicontroller

Steuern airbags […]

„Die Abteilung IPC, zuständig für erneuerbarer Energien und elektrische Antriebstechnik, liegt mit 177 Millionen Euro hinter dem Autosegment. Sie fertigt beispielsweise Komponenten, die für die Antriebssteuerung von Hochgeschwindigkeitszügen und U-Bahnen eingesetzt werden.

If electronics interfere, men are literally switched off - only vintage cars will function - photo: SI(e)H

If electronics interfere, men are literally switched off – only vintage cars will function – photo: SI(e)H

Infineons Halbleiter werden nicht nur in komplexen technischen Geräten verwendet. Viele tragen sie täglich bei sich. Die division chip card and security ccs produziert beispielsweise die Sicherheitships in den Bankkarten, die bei Europas größtem Pilotprojekt zum kontaktlosen Bezahlen von Bankkunden im Großraum Hannover verwendet werden.“

Dieselben bonsai chips in Hochgeschwindigkeitszügen und U-Bahnen und Karten zum kontaktlosen Bezahlen von Bankkunden. . . .

Ein Angriff legt alle zugleich lahm.

Skizze

Eines Magazinstücks wie meine Fernsehbeiträge für metaproductions/SAT. .1. Ein Feature wie meine WDR-story. Oder für einen Spielfilm. Oder alles zusammen.

CONTACT  SUSANNE.haerpfer@bits.de