Image

humoristic illustration of what is not funny at all: copy, publication and distribution rights to be obtained from gbr@nichtlustig.de

„Es gibt keinen Test aller Wechselwirkungen, die zwischen Umwelt und künstlich geschaffenen Mikroorganismen und organischen Substanzen möglich sind.“ Zu diesem alarmierenden Befund kommt ein Regierungsbericht der USA aus dem Frühjahr 2001.

Vertreter der amerikanischen Bundesstaaten, sowie führende Repraesentanten des Departments of Energy National Laboratories; the Department of Defense: Army, Navy, Air Force, Office of the Secretary of Defense, Defense Threat Reduction Agency, und Defense Advanced Research Projects Agency; the Department of State, NASA, Congressional technical staff, diverse Geheimdienste, Universitaeten und university study centers, think tanks, consultants fuer security-Fragen und private Wirtschaftsunternehmen schrieben, welche Technik für Terroranschläge benutzt werden kann.

Als besonders gefährlich wurden Krankheiten eingeschätzt. „Seuchen, die als ausgerottet gelten, existierten nach wie vor in Laboren und könnten jederzeit als

Waffe eingesetzt werden“, heißt es in dem 51-Seiten-Report. Außerdem würden Erreger gefährlicher Krankheiten immun.

Eigentlich ist dies bereits bedrohlich genug. Dennoch werden außerdem Krankheiten sogar künstlich geschaffen. Darauf weisen die Experten explizit hin. Das Dokument ist öffentlich und erhältlich vom Amt für Wissenschaft und Technik der Usa (Office of Scientific and Technical Information OSTI) vom National Technical Information Service des Us Handelsinisterius [U.S. Department of Commerce] sowie von der Atomforschungseinrichtung Lawrence Livermore National Laboratory.

Gerade weil das Dokument nicht geheim ist, wurde es bislang nicht öffentlich. Die Nachricht ging unter in der Flut von Mitteilungen. Das Geheime wurde versteckt im Öffentlichen. Zeit, darauf hinzuweisen.

Biotechnologie ermögliche, die schädliche oder sogar Todbringende Wirkung zu verstärken, miteinander zu kombinieren und beispielsweise gezielt gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen zu wenden. Dies hat keine Umweltschutzgruppe geschrieben, sondern Teilnehmer der Security-Workshops unter der Leitung des US-Energieministeriums. Das ist das Besondere. Die Autoren warnen: „Selbst diejenigen, die nicht gezielt an einer Waffe arbeiten, können dennoch eine desaströse Wirkung erzielen.“

Oder anders formuliert: niemand sei Gott-gleich. Auch wenn einige sich so fühlen. Noch immer verstehen wir nicht, wie alles miteinander zusammenhängt. Das Zusammenspiel aller Pflanzen, Tiere, Menschen und Materialien ist perfekt. Doch statt zu staunen und die Perfektion zu bewundern, versuchen Menschen dahinter zu kommen, wie diese Perfektion zustande kommt. Dabei jedoch machen die Forscher alles kaputt. Das steht zwar so bereits in der Bibel, und ist die Stelle vom Garten Eden und der Vertreibung aus dem Paradies. Aber einige Jahrhunderte und viele Katastrophen später, kamen die Regierungsvertreter der Usa erneut zum selben Ergebnis.

Auch wer´s weniger biblisch mag und mehr auf die Evolution setzt, kommt laut Bericht zum selben Resultat. Demnach sei der erste Entwurf [Gottes]  nicht so wirklich gelungen.  Einige Eiszeiten später – die Saurier sind auch schon tot – ziehen die Menschen mit Regierungsjobs 2001 folgendes Fazit:

„Die Evolution hat Mikroorganismen und biologische Systeme über einen sehr langen Zeitraum geschaffen und hat die extrem komplizierten Wechselwirkungen ausprobiert; so lange bis und mit dem Ziel, das jedes Lebewesen in eine Gleichgewicht mit den anderen steht, sich weiterentwickelt und dennoch nicht das Leben der anderen streitig macht“, so die Autoren des Regierungspapiers.

Darin heißt es weiter:

„Das hingegen, was Menschen geschaffen haben, diene nur speziellen sehr beschränkten Zwecken. Dazu gehört es,  Medikamente und Organe herzustellen.“ Dafür wurden auch Tiere verändert. Zuerst wurden Tiere zu Haustieren gemacht. Das sparte die Jagd. Dann wurden sie zu Organspendern degradiert. Jetzt seien Menschen dran. Wer die Beweggründe dafür gutheiße, müsse wissen, solches Handeln könne zur Vernichtung der Menschheit führen.  Denn, so das Fazit:

“Es gibt keinen Test aller Wechselwirkungen, die zwischen der Umwelt und künstlich geschaffenen Mikroorganismen und organischen Substanzen möglich sind.“

Wenn es dann zur Katastrophe kommt, heißt es oft: d a s habe nun wirklich niemand voraussehen können.

Damit sich niemand herausreden kann, man habe es nicht gewusst, trafen sich die Regierungsvertreter und verfassten den Bericht. Die Treffen fanden über ein Jahr verteilt statt.  In der Zusammenfassung der Workshops heißt es auch, die Zeitprognosen seien anders zu lesen. 60 Jahre schnurrten im Zeitalter von Hochleistungsrechner auf einen kurzen Zeitraum zusammen und erhöhten den Handlungsdruck. Diese Warnung wurde durch die Wirklichkeit bestätigt. Einiges von dem, worüber die Repräsentanten geschrieben hatten, traf bereits wenige Tage später ein. Das US-Energieministerium hatte die Szenarien veröffentlicht am 17. August 2001.

Abdruckrechte dieses Artikels sind zu erwerben von mir: Susanne.Haerpfer@bits.de

Publication rights for this article are to be obtained from me: susanne.haerpfer@bits.de

In order to visualize the issue, I photographed the following illustration. Media whising to do so as well will have to ask for permission at:

  gbr@nichtlustig.de

Image

Zur Illustration habe ich Fotos gemacht der Arbeiten von http://www.nichtlustig.de

Jeder, der deren Arbeiten, jeder, der die Illustrationen verbreiten, veröffentlichen und/oder verwenden will, sollte und muß diese (vorher) fragen.  Die Rechte-Klärung für eine Veröffentlichung muß durch Sie erfolgen. Meine Fotos sollen an dieser Stelle, in diesem Kontext auf dieser homepage, lediglich dazu dienen, der Vorstellungskraft auf die Sprünge zu helfen; sie sollen weder eine Rechte-Verletzung sein, noch einer solchen Vorschub leisten.

Als freiberufliche Journalistin möchte ich meine Arbeit (Artikel und TV-Beiträge bezahlt bekommen). Daher weise ich an dieser Stelle darauf explizit hin: Susanne.Haerpfer@bits.de