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symbolic picture photographed by susanne haerpfer

“The dangers of ecological and human disruptions will be great. In addition, nano technology and molecular scale information technology will blur the boundary between biology and heretofore inorganic technologies,” according to US Department of Energy 2001. 

„Die Gefahr, Umwelt und die Menschheit zu vernichten, ist groß. Zumal der Unterschied von Mensch und Maschine aufgehoben wird, wenn  Nano-, Computer- und Molekular-Technik miteinander verschmelzen“, warnen Wissenschaftler und Vertreter der US-Regierung in einem Papier, das am 17. August 2001 vom amerikanischen Energieministerium veröffentlicht worden ist.

Moleküle, die durch die Haut dringen, Moleküle, die über´s Blut in das Gehirn gelangen; und nicht durch weiße Blutkörperchen und andere Wächter des Körpers gestoppt werden. Pharma-Konzerne benutzen diese Wirkung von Nanotechnik als Argument.  Sie werben damit, die neuen Wirkstoffe würden Krebs besiegen, und verschweigen, wieviele neue Krebsarten und Krankheiten entstehen, die es nicht gäbe, würde nicht der Biologie in´s Handwerk gepfuscht.

Was Bad und Schutzanzüge sauber hält, kann diese auch durchdringen. So klein und zersetzend sind die neuen Wirkstoffe, daß kein Stoffe vor ihnen halt macht. Nanotechnik bricht die Gasmaske. Und wieder kommt der Tod aus Deutschland. Deutsche Firmen entwickeln die kleinen Killer, die als Massenvernichtungswaffen eingesetzt werden können. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Angriffe gegen Israel und Gaza, bekommt Nanotechnik eine aktuelle Bedeutung. Nanotechnik als Terror-tool, davor warnten bereits 2001 die amerikanischen Experten, die sich am Atomforschungslabor Lawrence Livermore trafen. Mit Hilfe von Nanotechnik werden Atombomben und Atomkraft  noch gefährlicher. Bei der Debatte um Kontrolle wird die Nanotechnik bislang verschwiegen. Dabei ist nichts Geheimes dran. Die Bedeutung von Nanotechnik für die Nukleartechnik wird von Wissenschaftlern seit Jahren beschrieben. Auf der homepage der Botschaft des Iran beschreiben Forscher ausführlich ihre neuesten Ergebnisse. Verboten ist all dies nicht. Es geschieht unter den Augen der Kontrolleure. Möglich ist dies, weil Nanotechnik noch immer nicht als Waffentechnik, Proliferations-Risiko oder dual use-gut eingestuft ist. Iran und andere Länder brauchen gar nicht mehr aufwändig an Atombomben zu basteln. Sie können diesen Schritt problemlos überspringen – dank Nanotechnik. Es wird Zeit, näher hinzuschauen, woran wer eigentlich woran genau arbeitet, damit sich nicht das wiederholt, was zu Tausenden Asbest-Toten weltweit geführt hat: na(h)-no. Zumal Nanotechnik mitnichten in der fernen Zukunft eingesetzt werden soll. vielmehr sind die ersten Materialien längst in der Umwelt, und jeder einzelne wird als Versuchskaninchen missbraucht. Die Folgen sind nicht absehbar. Darauf weist auch das Papier des Us-Energieministeriums DOE hin. Mitsubishi Gas Chemical (MGC) und Honeywell Specialty Polymers stellen mittels Nanotechnik PET Plastik-Flaschen für Bier und Softdrinks her. Auch Folie für die Verpackung von Fleisch, Käse, Kartoffelchips und Ketchup fertigen die Firmen. Nach heutigen Maßstäben gilt dies als unbedenklich. Verschwiegen wird allerdings, daß es für Nanotechnik weder Grenzwerte gibt noch Werte für die Maximale Arbeitplatzkonzentration MAK, von ISO und DIN-Normen ganz zu schweigen. Es wird also etwas als unbedenklich verkauft, ohne die Interaktion mit allen Stoffen in der Umwelt im einzelnen durchgetestet zu haben. Dies sei auch gar nicht möglich, schreiben die Workshop-Teilnehmer in der Dokumentation des Handelsministeriums 2001.

„Sobald wir uns mit Lebensmitteln, deren physikalisch -chemischer Eigenschaften, Texturen und Geschmacksrichtungen auseinandersetzen, tauchen wir in die reichhaltige Welt der Nanostrukturen ein. Dabei manipulieren wir gezielt Proteine, Kohlenhydrate, Emulgatoren, Fette und sorgen für deren Zusammenwirken in molekularen Verbänden und schmackhaften Strukturen“, schreibt das Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung. Zu diesem Thema ist an der Universität Hamburg für das kommende Jahr der Vortrag angekündigt. „Molekulare Küche: Kleine Dinge – große Wirkung: Kochen und Genießen auf Nanoskalen.“ Er bildet das Ende einer Reihe, die am 23. Oktober dieses Jahres begann mit der „Physik der Explosionen.“

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