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Burmese textiles photographed by susanne haerpfer

Burma –

nach dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Barak Obama – darüber informiert das Asienhaus in Köln am 13. Dezember 2012.

MONcH RESSEMBLING pRESIDENT oBAMA pHOTOGRAPHED BY SUSANNE hAERPFER AT BURMA

MONcH RESSEMBLING pRESIDENT oBAMA pHOTOGRAPHED BY SUSANNE hAERPFER AT BURMA

Arte zeigte vorgestern eine Karte der Chemie  und Drogen- Labore an der birmanisch-laotischen Grenze. Dort bebte im März 2011 die Erde mit der Stärke 6,8. 74 Menschen starben, schrieben die Nachrichtenagenturen AFP und dpa.

Im November warnte “New Light of Myanmar” vor einem Sturm von der Stärke eines Cyclons.

Das Land ist ebenso von Wetterkatastrophen getroffen wie die USA. Beide Länder verfügen über Kenntnisse in Wetterbeeinflussung. Vorreiter von „weather modification“ ist seit Jahrzehnten das Nachbarland Thailand. Dort gehört die Technik in den Zuständigkeitsbereich des thailändischen Königs. Deren Tätigkeit wird sowohl auf einer eigenen homepage beschrieben, als auch in den Jahrbüchern der World Meteorological Organization WMO in Genf. Ob „weather enhancement“ zu den Themen gehörte, die der US-Präsident bei seinem Staatsbesuch in Burma besprochen hat, habe ich sowohl das Büro des Präsidenten sowie das Ministerium für Meteorologie Myanmars gefragt. Bislang ist noch keine Antwort eingetroffen. Dies gilt auch für ein weiteres Thema, das für die Vereinigten Staaten top-Priorität hat: Schiff und Hafen- security.

PHOTOGRAPHED BY SUSANNE hAERPFER AT BURMA

PHOTOGRAPHED BY SUSANNE hAERPFER AT BURMA

Burmesische Seeleute waren gemeinsam mit Ukrainern an Bord von Schiffen, die vor der Küste Somalias von Piraten überfallen wurden. Welche Funktion sie hatten, drang bislang nicht in die Öffentlichkeit. Waren sie Opfer oder Täter? Stoppten sie Massenvernichtungswaffen? Erhielten sie eine Entschädigung oder für die Zeit, in der sie Geiseln waren? In Burma ist für Fragen der Sicherheit zur See das Ministry of Transport und die Myanmar Port Authority zuständig. Sie wurden im Terrorjahr 1972 reorganisiert. Welche Bedeutung das Terror- Jahr auch fuer Myanmar hatte, müßte noch geschildert werden. http://www.mot.gov.mm/index.html“

PHOTOGRAPHED BY SUSANNE HAERPFER

PHOTOGRAPHED BY SUSANNE HAERPFER

Gewalt und Zerstörung gehen jetzt hauptsächlich von Umweltverschmutzung und Missachtung aus. Die Myanmar Times schreibt in der aktuellen Ausgabe über Inseln, die verschwinden. Entlang des Ayeyarwady Flusses bei Mandalay seien bereits zahlreiche Inseln in den vergangenen Jahren durch Erosion verschwunden. Jetzt sei eine Insel in Gefahr, die im spaeten 1700 von Dienern König Bodawpayas besiedelt worden war: Sin Kyun, dh Elephant Island. Die Elephanten König Bodawpayas gaben der Insel den Namen. Jetzt ist sie bedroht. Die Gründe werden zur Zeit heftig debattiert. Umweltschützer beschuldigen das Wasserkraftwerk und weitere Anlagen die sich flußaufwaerts befinden  Obwohl Burmas Regierung bereits einen umstrittenen 6000 Megawatt Damm bei Myitsone verhindert hat, baut die China Power Investment Corporation noch an sechs Daemmen am Ayeyarwady im Staat der Kachin. Damit aber bekommen die Rivalitaeten der unterschiedlichen Ethnien in Burma eine wichtige weitere Bedeutung. Militaers und Industriekonzerne können gezielt die verschiedenen Volksgruppen gegeneinander ausspielen. Geld das Waffenkauf ermöglicht, wird dann wichtiger als das, wofür ursprünglich einmal gekaempft wurde. Das Land, in dem die Volksgruppe lebt. So werden Gruppen, die einmal als Volksbefreiungseinheiten gegründet worden waren, zum Gegenteil ihrer ursprünglichen Ziele. Dieses Dilemma ergab sich bereits aus einem Interview, das eine Kollegin und ich mit der jetzigen Nobelpreistraegerin Aung san suu Kyi führten.

Die onlineausgabe der Myanmar times zitiert Mr Witoon Permpongsa-charoen, der Direktor des Mekong Energie und Ökologie Netzes in Bangkok (MEENet) , ist auch der Ansicht, daß die Staudaemme dazu führten, daß die Inseln verschwinden.

http://www.mmtimes.com/index.php/in-depth/2598-on-disappearing-river-islands-residents-ready-for-evacuation.html?start=1“ http://www.mmtimes.com/index.php/in-depth/2598-on-disappearing-river-islands-residents-ready-for-evacuation.html?start=1

photograph susanne haerpfer at Irawady river

photograph susanne haerpfer at Irawady river

 

Proteste gegen chinesische Plaene, im Norden des Landes eine Kupfermine zu betreiben, seien gewaltsam aufgelöst worden, schreibt Spiegel online vor drei Tagen.

Chinesen haetten vor einem Monat Burmesen hingerichtet, schreibt die Washington Post und beruft sich dabei auf Chinesische Staatsmedien. Die hatten mitgeteilt, es habe sich um Drogenhaendler gehandelt, die chinesische Seeleute ermordet haetten. Der Chef sei von Laos an die Chinesen ausgeliefert worden. Damit aber ist zu fragen, ob nicht in Wirklichkeit Regierungskritiker als angebliche Drogenhaendler diffamiert und ermordet wurden. Denn Laos ist eine Diktatatur. Menschenrechte gelten nichts in dem Land. Polizei und Geheimdienst sollen mit thailaendischen Drogenbossen gemeinsame Sache machen, informierte der stellertretende deutsche Botschafter in Laos, als meine Kollegin und ich uns 1997 in dem Land befanden. Er warnte vor der Kooperation zwischen Laotischem Staatsapparat, thailaendischen Drogenringen und Teilen der thailaendischen Polizei. Dieser Allianz würden regelmaeßig auslaendische, nichtsahnende Touristen zum Opfer fallen. Auch Köpfe rivalisierender Drogenringe sind eine mögliche Erklaerung der Meldung. Unliebsame Konkurrenz wird ausgeschaltet. Immerhin gehört die Gruppe der Chinesischen wa in Burma zu den führenden Drogenproduzenten. Sie machen den burmesischen shan Konkurrenz. Deren Anführer Khun sa war Jahrzehntelang der bekannteste Drogenproduzent. Jetzt gehören shan zu denjenigen, die sich als Reformer Burmas darstellen. Zumindest scheinen sie das Geld in moderne Infrastruktur angelegt zu haben.

In einem Land, in dem es über Jahrzehnte kein internet gab, wird für eine Computer Ausstellung im Land der shan geworben – unter der Schirmherrschaft der Myanmar Computer Professional Association (Shan State) and Myanmar Computer Entrepreneurs Association (Shan State) .

http://www.myanmar.com/news/index.html

Woher welche Geldquellen genau stammen, ist eine Frage. Eine andere, ab wann das Resultat so beeindruckt oder gutes bewirkt, daß die ursprünglichen uellen in Vergessenheit geraten.

Die computer und homepages auf englisch zeigen die Assetts Burmas, die Menschen in Westen faszinieren – abseits von Drogen, Waffen, Erdöl oder andere Energiequellen.

Auf der homepage des Transportministeriums Myanmars, ist ein historisches Segelschiff zu sehen  die Hochseetüchtige yacht MY Moon Beam. Sie soll der Inca Enterprise gehören und 1903 erbaut worden sein.

 

Pagoda photographed by susanne haerpfer

Pagoda photographed by susanne haerpfer

 

Aehnlich faszinierend für deutsche und internationale Medien – die Nachricht vom Goldenen Brief des birmanischen Königs Alaungphaya an den englischen König Georg II. aus dem Jahr 1756 der im Tresor der Leibniz Bibliothek wiederentdeckt wurde .

http://www.zeit.de/schlagworte/orte/hannover“Hannover

Wer Burma bereisen möchte, nimmt die Luftfahrtlinie Burmas. Vor der Unabhaengigkeit zur Zeit der Briten, seien die British Overseas Airways Corporation (BOAC) international anerkannt gewesen. Danach sei dieselbe Linie als nicht mehr angemessen betrachtet worden, heißt es sarkastisch süffisant auf der homepage der Luftfahrtbehörde Myanmars. Das Land sei seit 1948 Mitglied der Internationalen Luftfahrtbehörde International Civil Aviation Organization (ICAO).

PHOTOGRAPHEDBY SUSANNE HAERPFER

PHOTOGRAPHEDBY SUSANNE HAERPFER

von susanne Haerpfer

Sources amongst others

http://www.mot.gov.mm/dca/history.html

http://www.asienhaus.de/public/2012-12-13_Konflikte-in-Myanmar.pdf

http://www.myanmar.com/newspaper/nlm/index.html

http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-12/goldener-brief-entschluesselt/komplettansicht“http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-12/goldener-brief-entschluesselt/komplettansicht

SUSANNE hAERPFER AT RANGOON

SUSANNE hAERPFER AT RANGOON