zur James Bond-Zeit 

PHOTOGRAPHED BY SUSANNE.Haerpfer@bits.de

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strahlte zdfinfo die Sendung „Abenteuer Forschung“ aus.

Kurz und Kompakt

übermittelte der Beitrag die Information, die James Bond und seine Auftraggeber elektrisiert hätte:

„Elektrische Ströme und mit ihnen das Magnetfeld, bilden den Schutz der Erde, das die harte Strahlung von der Erde freihält – nur an den Polarkappen nicht; dann sieht man sie als Polarlicht.“

Diese physikalische Tatsache ist politisch und wirtschaftlich von enormer Bedeutung. Denn das Überleben der Erde hängt vom Gleichgewicht der Gesamtmenge von Elektrizität in einem bestimmten Frequenzbereich und einer bestimmten Stärke in Relation zu anderen Umweltfaktoren und dem Erdmagnetfeld ab. Gibt es aber zu viel Elektrizität in der Luft, der Atmosphäre und Geosphäre, dann wird´s gefährlich. „Harte Strahlung“, das ist ein umgangssprachlicher Begriff für Radioaktivität, und die ist nichts anderes, als elektromagnetische Wellen eines bestimmten Frequenzspektrums. Wird dieses verändert, besteht die Gefahr, daß die Erde ihr Schutzschild verliert.  Dennoch steigt die Menge an Elektrizität, immer mehr Geräte, immer mehr Funktionen, die zuvor mechanisch waren, werden nun elektrisch betrieben. Als ob das noch nicht genug wäre, kommen jetzt auch noch Elektroautos hinzu. Und ausgerechnet die werden als vermeintlich „umweltverträglich“ gepriesen. Vor dem Hintergrund der Physik ist dies den Teufel mit dem sprichwörtlichen Beelzebub austreiben.

Wenn die Erde einen Schutzschild hat aus Elektrizität und Magnetismus, dann könne man ja um jedes Atomkraftwerk, um jede Stadt, um jede schätzenswerte Region einen Mini-Schirm bauen – gegen Atomunfälle und -raketen – könnte ein Einwand sein. Statt AKW und Atombomben abzuschaffen. In der Vergangenheit haben Vorschläge, die als Schutz gedacht waren, nur wieder einen Rüstungswettlauf in Gang gesetzt. Und: viele Faktoren beeinflussen sich untereinander. Die Kombination aller möglichen Interaktionen ist Zeit- und Kostenaufwändig. In heutigen Zeiten denken Menschen kurzfristig, entsprechend kurzfristig rechnen sie auch. Was sind die schlimmsten Folgen einer Interaktion? Dies drängen Firmen und Politiker weg; und wenn´s schief geht, heißt es stets, d a s habe man nun wirklich nicht wissen können. Wider besseren Wissens. Denn: die Binsenweisheit, die sich leider stets bestätigt hat, lautet: Murphys law hat immer Recht.

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text and photo: susanne.haerpfer@bits.de (free lance television journalist)