symbolic picture: SI(e)H

symbolic picture: SI(e)H

„Sollten wir dieses wunderschöne Weltall nicht lieber schützen und bewahren, statt  auch dort alles zu verwüsten wie bereits zuvor die Erde?“, schlägt ein Interviewpartner vor in der Sendung „Reise durch die Galaxis“. In dem Beitrag, den zdf-info in der Nacht von gestern zu heute ausgestrahlt hat, heißt es: „Saturn und die anderen Teile des Weltalls sind doch viel zu schön, als ihre Rohstoffe abzubauen und so alles zu zerstören.“

Ein großartiger Vorschlag. Eine wichtige Ermahnung.

Wir sollten Greenpeace für den Weltraum gründen.

Zumal die anderen Planeten freiwillig fehlende Rohstoffe abgeben. Sie schicken sie per kosmischem Boten-service gen Erde. Die Meteoriten enthalten seltene Metalle und Mikro-Organismen, die zuvor von Kleinstlebewesen in der Tiefsee und anderen Regionen der Erde geordert wurden. Das Problem ist: sie verstehen den globalen Zusammenhang, die Menschen nicht. So wird jeder sinnvolle Versuch, intelligentes Leben zu erhalten, zunichte gemacht. Erst wurden einfach alle giftigen Abfälle in´s Meer geworfen nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“, bis Menschen entdeckten, daß sie ihre Fisch-Nahrung quasi aus dem Klo fischten. Nun soll das Weltall dran glauben. Die wertvollen Meteoriten werden abgewehrt. Statt den Kosmos entscheiden zu lassen, wer einen Einschlag überlebt, und wer nicht, überlässt man die Entscheidung ausgerechnet Diktatoren. Menschen sind wirklich seltsam. Weshalb sollen Außerirdische Menschen für friedlich halten, wenn seit Jahrzehnten ihre Planeten zerdeppert werden?

von free lance Susanne.Haerpfer@bits.de