am 14. Februar kommt der Film „Die harder 5 – ein guter Tag zum Sterben“ in die deutschen Kinos.

visual quote by Susanne.Haerpfer@bits.de

visual quote by Susanne.Haerpfer@bits.de

Für Romantiker war es der Valentinstag, schreibt der Journalist Wilhelm Dietl in seinem Buch „Schattenarmeen“. 

Zugleich erinnert er daran, daß an diesem Tag im Jahr 2005 die Polizeikonferenz in Berlin begann – und:

an diesem Tag wurde der Anschlag auf den Libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri verübt.

Buch-Autor Wilhelm Dietl schreibt auf Seite 128: „Wenn der Konvoi rollte, war Funkverkehr untersagt. Die bodyguards stellten in jede ihrer Fahrzeuge einen starken Störsender an, der ferngesteuerte Bomben rechtzeitig erkennen und neutralisieren sollte.“

Genau das kann der Sprengstoff-Zünder gewesen sein. Ein starker Störsender, der die Benzintanks in die Luft jagte, in Verbindung mit Sprengstoff. Das ist der „Tankstelleneffekt“ – der Grund, weshalb an Tankstellen Handys verboten sind.

Interferenzen, gegenseitiges Hochschaukeln der Frequenzen,  eine andere Frequenz eingestellt als sonst, und schon explodieren nicht nur Sprengsätze, sondern auch ganz normale Fahrzeuge, die am Seitenstreifen parken.

Welch Hintersinn! An diesem Tag den neuesten Film aus der Reihe „Die harder“ starten zu lassen. Denn, zur Erinnerung: Der Ruhm von „Die harder“ begann mit der Darstellung genau dieses Effekts: ein elektronischer Stör- und Täusch-Sender greift in die Steuerung der Bordelektronik einer Passagiermaschine ein und gaukelt Piloten und Flugzeug vor, es befände sich noch weit vom Landepunkt entfernt. Die tatsächliche Entfernung zur Landebahn beträgt aber nur noch wenige Meter: der Flieger crasht, die Passagiere sterben.

In „Die harter 4.o“ kann der Protagonist Bruce Willis sein Auto nicht starten – es ist ein Elektro-Auto und muß erst von einer Genehmigungsstelle freigeschaltet werden – wie ein Handy. Vorbei ist´s mit der Bewegungsfreiheit.

SI-E-H

SI-E-H

Am Todestag des Libanesischen Ministerpräsidenten Hariri läuft der neue Film an.

Ein guter Anlaß, an das Attentat zu erinnern.

„Längst sind viele Erkenntnisse und Ermittlungsgrundlagen aus der euphorischen Anfangszeit unter Oberstaatsanwalt OSTA  Detlev Mehlis im Nebel der Hariri-Kommission verschwunden“, schreibt Wilhelm Dietl im Buch „Schattenarmeen“ auf Seite 136.

Der Filmstart bietet den Anlaß, diese Erkenntnisse, auf die Wilhelm Dietl hinweist, wieder auszugraben.

Am 19. und 20. Februar 2013 tagt wieder der Europäische Polizeikongress in Berlin:

http://www.european-police.eu/Programme/

Schwerpunkt dieses Mal

Digital Threats for Government and Economy

DEEP INTERNET FORENSIC – development status of automated localisation of cyber crime

„Dazu passt auch, daß sich die iranischen Dienste mit hochentwickelter westlicher Technologie eingedeckt haben, die es ihnen ermöglicht, das Internet zu beeinflussen. Sie können die Übertragungsgeschwindigkeiten erheblich verlangsamen Zugänge für die 23 Millonen user des Landes sperren, Nutzerdaten herausfinden und selbst Desinformationen verbreiten – deep packet Inspektion heißt die neue sehr konkrete Drohung der Hightech Überwacher. Siemens und Nokia ermöglichten es den iranischen Behörden.“

SYMBOLPHOTO: KOLONNE, INTERNET UND MEHR - PHOTOGRAPHED BY SUSANNE.HAERPFER@BITS.DE - THANKS TO THE HELP OF THE UNKNOWN DRIVERS WHO ENABLED THIS WONDERFUL PHOTO!

SYMBOLPHOTO: KOLONNE, INTERNET UND MEHR – PHOTOGRAPHED BY SUSANNE.HAERPFER@BITS.DE – THANKS TO THE HELP OF THE UNKNOWN DRIVERS WHO ENABLED THIS WONDERFUL PHOTO!

Das ist übrigens derselbe Effekt, den internet-Anbieter in Deutschland verklausuliert beschreiben. Vielleicht ist es Ihnen schon einmal aufgefallen, wenn Sie das Kleingedruckte gelesen haben. Internet-provider wie 1 + 1 und andere, die mit angeblich günstigen Angeboten wie 20 Euro pro Monat werben, schreiben im Kleingedruckten, daß es dieses Angebot eigentlich gar nicht gibt. Sittenwidriges Lockvogelangebot nennen das die Wettbewerbshüter. Wann immer nämlich jemand nicht nur wie ein Ausländer im eigenen Land, einige ganz besonders wichtige mails abruft, sondern tatsächlich internet nutzt, also recherchiert, und liest und schreibt, dann wird plötzlich die Übertragungsrate auf Dritte-Welt-Niveau abgesenkt, Kontingente eingeschränkt, und so die Kosten in die Höhe getrieben. Und dann hat man angeblich Kontingente überschritten und soll hundert statt 20 Euro zahlen. Technik funktioniert immer. Im Iran und in Deutschland. Und deshalb sollten sich arme Deutsche sehr für das interessieren, was deutsche Firmen im Inland und im Ausland so treiben. Es geht nämlich uns alle an.

SCHATTENARMEEN – DIE GEHEIMDIENSTE DER ISLAMISCHEN WELT RESIDENZ VERLAG 2010 VON WILHELM DIETL