MINE photographed by & at Susanne.Haerpfer@bits.de

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Schriftliches ist entweder nur noch Schall und Rauch, l´art pour l´art oder aber verschafft wirklich faktisch Luft – photographed by me, susanne.haerpfer@bits.de

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Eigentum wird gewährleistet.

Jedenfalls auf dem Papier.

Das Politikmagazin „Kontraste“ weist auf § 14 hin;

im Beitrag zum Thema „fragwürdige Experten – Wie neutral sind medizinische Gutachter?“

Die Journalisten schlagen so Amtsgerichte mit ihren eigenen Waffen: dem Gesetzbuch.

Heute Abend, am 28. Februar geht „Kontraste“ wieder auf Sendung.

Gegen schleichende und gegen unverhohlene Enteignung, Entrechtung Abzocke und Unrecht –

und vor allem für:

Gleichberechtigung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.

In derselben Ausgabe vom 8. Februar 2013 liefern die Reporter per Magazin-Stück ein weiteres Argument – versteckt in einem Beitrag über die Raucherlobby:

Werbung muß erlaubt sein.

Wie sollen Freiberufler ökonomisch arbeiten, wenn sie von denselben Gerichten, die dieses verlangen, daran gehindert werden?

Amtsgerichte, Anwälte und Inkasso-Abzocker handeln ihren eigenen Grundsätzen entgegen. Sie messen mit zweierlei Maß. Auf der einen Seite gibt es Banken und Konzerne, die durch sittenwidrige Verträge und krumme Geschäfte Kleinkunden und Mittelständlern das Geld abgeknöpft haben und dennoch nach ihren eigenen Marktgesetzen pleite gehen. Diese erhalten viel Aufmerksamkeit – vor allem aber: Bares Geld.

Auf der anderen Seite sind die Opfer. Denen wird ihr Opfer-Sein vorgeworfen. Amtsgerichte, Anwälte und Inkasso-Abzocker, die für die Täter arbeiten oder gedankenlos sind, werfen ausgerechnet denjenigen, die ehrlich wirtschaften, die keine Betrügereien begehen eben dieses vor: sie würden ja wohl entweder nicht wirtschaftlich arbeiten oder aber überhaupt nicht arbeiten. Anders sei es ja wohl nicht zu erklären, daß Freiberufler von den Tätern drangsaliert werden. Vorverurteilung. Klischee-beladen. Unlogisches Denken.

Wie soll Eigentum gewährleistet werden, wenn man am Aufbau eines solchen gehindert wird?

Wie soll man wirtschaftlich agieren, wenn es schwarze Listen gibt? Der Fall Traube hundertfach.

Berufsverbot durch die Hintertür. Getarnt als angeblich freie Marktwirtschaft.

Wenn mit Rufmord und krummen Tricks die eigene Position gegen unliebsame Konkurrenz abgesichert wird. Und Vorgehen dagegen als Schutz vor Überwachung kaschiert wird.

Werbung ist nicht PR, soll keine Auftragsarbeit sein. Oder was denken Sie, wenn Sie den SPIEGEL aufschlagen?

Im Magazin waren Werbung zu sehen und sogar ein Hinweis auf Sponsorpartnerschaft mit der HSH Nordbank. Dennoch schrieben Journalisten äußerst kritisch über die dubiosen Methoden der Konzern-security.

Das ist Journalismus.

Text und Fotos von: Freiberuflicher Fernseh-Journalistin Susanne.Haerpfer@bits.de