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Sichtbar machen des Unsichtbaren und das auch noch optisch schön

Core of the business

Are electromagnetic waves

presented in an optical perfect manner – and, at the same time: white is the colour of mourning – what has made Japan industrial winner has caused the second biggest catastrophe of the nation. Electromagnetic waves are radio-active.

The artists who created this memorial of light and material made visible what happened at Fukushima.

my personal award therefor would go to

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Schutzbezüge sind nötig. Man sieht nicht, ob sie vor Radioaktivität schützen oder vor simplem Staub.
The visible unvisible. At a third glance. Seeing Japanese.
PHOTO and text: SUSANNE.HAERPFER@bits.de
Stil, Eleganz und kluge, intelligente Inhalte.

Das macht die aktuelle LUFTFAHRTMESSE aircraft expo in Hamburg aus.

Beziehungsreich findet sie statt am 9 – 11 April.

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delivers the essentials of todays aircrafts: circuits, electronic components, mems – which makes an airplane function as well as desintegrate and lead into catastrophe – Effektvoll die Konsequenzen der eigenen Produktion filmisch umgesetzt

Die Luftfahrtmesse ist gedacht für Passagiere ebenso wie für Fachleute und Käufer.

Innenarchitektur, design und Internationale Funkausstellung en miniature – ist die Messe ebenfalls.

Luftfahrt beinhaltet all dies. Mehr als „nur“ Flugzeuge. Vielen ist dies vielleicht nicht so bewusst.

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Die Messe bietet die Illustration und den Inhalt dessen, was Michael Crichton im bestseller „Airframe“ schrieb.

Technisch machbar

Ist so ziemlich alles. Die Frage ist, wer zahlt.

Auf diese Formel läßt sich die Messe auch bringen. Besucher staunen. Aus Bewunderung. Oder vor Kopfschütteln. Es gibt etwas zu sehen, zu lernen und zu fragen. Die Luftfahrt-Messe als Ü-Ei. Empfehlenswert ist, das Kinder-Frage-Prinzip nicht zu verlernen und nicht nur auf der Messe anzuwenden.

So erfaehrt der staunende Besucher, wenn er auf die Frage kommt: eine chemische Unfalluntersuchung findet nur statt, wenn diese explizit angefragt, erbeten und genehmigt wird.

Insofern ergeht´s kaputten Flugzeugen nicht anders, als Menschen. Auch die werden nur dann auf mögliche Vergiftungen untersucht, wenn dies extra angeordnet wird. Und auch dann kann nur das Gift gefunden werden, nachdem man sucht. Deshalb bleiben viele Morde unentdeckt, und selbst Prominente wie Arafat trifft es. Selbst bei einem Prominenten, bei dem ein ausgeklügelter Anschlag wahrhaftig nahe liegt, wurde anfangs noch nicht einmal auf eine Palette von Giften getestet, wie es radioaktive Nuklide sind.

Exakt so ergeht es auch einem zerschellten Flieger.

Die werden zwar heute aus neuen Materialien gefertigt mit neuen Eigenschaften – wie besonders leicht, aber unkaputtbar, aus Plastik und dennoch elektrisch leitfaehig oder im Gegenteil Waermeabweisend.

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My award for information transpareny would go to BRUCE for precise labelling and open information on request.

Nötig wäre eine Anpassung der Unfalluntersuchung. Denn rein physikalisch sind die genannten Eigenschaften perfekt für jeden Sprengstoff. Dies ist eigentlich seit langem bekannt. Das Wort Plastiksprengstoff hat wohl jeder schon einmal gehört. Inzwischen gibt es weitere Materialien, die sich als Ausgangsbasis eignen, um eine Sprengwirkung zu entfalten. Und exakt die sind nun in Flugzeugen verbaut. Die sind zwar ummantelt von besonders Waermedaemmenden, Flammschützenden Materialien. Deren Giftigkeit bei der Fertigung sind ein extra Thema.

Ebenso wie die Frage:

ist es um die Zulassungstests von schwer-brennbaren Materialien an Bord von Flugzeugen genauso dürftig bestellt, wie es sich bei angeblich unbedenklichen Wärmedämmstoffen in Häusern erwiesen hat?

Auch die wurden als „voll zertifiziert“ zugelassen und wirken dennoch wie Brandbeschleuniger – bestätigen Brandschutzexperten und Betroffene einhellig nach vollkommen simplen Tests.

Für Flugunfallermittler dürften die neuen Materialien ein Problem sein. Denn wie sollen sie unterscheiden zwischen den Materialien, die ganz normal im Flieger verbaut sind und solchen, die es in die Luft jagen?

susanne.haerpfer@bits.de

susanne.haerpfer@bits.de

Sie müssen erst einmal auf diese Frage kommen. Dafür war die Messe ein guter Denkanstoß. Hoffentlich. Dann wird´s ein Thema für die internationale Luftfahrtbehörde Icao. Dort sind so viele unterschiedliche Interessen vertreten, daß es erstens dauern kann, und zweitens kommt erfahrungsgemäß der kleinste gemeinsame Nenner heraus. Bleiben noch NASA, private Unfallsachverstaendige und nationale Luftfahrtbehörden.

Die müssen dann gegenüber den jeweils Zustaendigen eine Untersuchung durchsetzen, die eine Analyse der genauen chemischen Zusammensetzung eines j e d e n einzelnen Fragments einer zerschellten Maschine beinhaltet.

„Viel Spaß“ mag man ironisch wünschen; denn jedem ist klar: der Aufwand wird groß.

Mit einem cray computer mit großer Rechenleistung ist dies vielleicht sogar zu leisten – wenn es die entsprechenden Sensoren gibt, um die Fragmente chemisch in ihre Grundsignatur zu zerlegen.

Und wenn die Zusammensetzung und der Fertigungsprozeß bei Unfallermittlern hinterlegt wäre.

photo: SI-e-H

photo: SI-e-H

Dies waere nötig, um zu unterscheiden, ob es sich um ein Teil handelt, das ursprünglich im Flugzeug verbaut wurde oder um ein fremdes Teil, das nur aeußerlich so aussieht, als ob es zum Flieger gehört.

Auf die Spitze getrieben: der Schaumstoff, der das Spielzeugflugzeug ummantelt – wurde der an Bord verkauft, oder gehörte er zum Sprengsatz?

Spitzfindig? Nein. Notwendig! Denn nur wer wirklich diesen Fragen nachgeht, wird den toten, verletzten Passagieren, Besatzungsmitgliedern und deren Angehörigen gerecht.

Nichts ist davon geheim. Im Gegenteil. Nahezu alles ist öffentlich. Man muß allerdings  sehen können und aus dem Gesehenen die richtigen Schlüsse ziehen. D a r i n besteht das „Geheimnis“. Darin besteht die Kunst.

copyright: susanne.haerpfer@bits.de

copyright: susanne.haerpfer@bits.de

Logisch denken, Grundkenntnisse mitbringen, Erfahrung, Neugierde und Wissbegierde.

Darauf hoffen im Grunde manche der Entwickler und Aussteller. Darauf, daß endlich einmal jemand die Fragen stellt, die sich eigentlich ganz logisch aus dem ergeben, was zu sehen ist. Wenn man denn verstünde. Geschieht nur leider viel zu selten.

Serien wie „Navy CIS“ zeigen die technischen Möglichkeiten und suggerieren so: all die technischen Möglichkeiten würden auch tatsächlich eingesetzt. Somit ist die Serie von ihrer Wirkung leider kontraproduktiv. Sie regt nicht dazu an, Fragen zu stellen, sondern lullt ein. Zuschauer glauben, das Gezeigte werde gemacht. Dem ist aber nicht so. Noch nicht einmal bei spektakulaeren Faellen wie bei Lockerbie oder den Anschlaegen auf die Madrider Züge wurde wirklich eine fingerprint-Analyse gemacht der diversen möglichen Erklärungen für die Sprengwirkung. Dies ergibt sich aus dem Royal ordonance-Bericht.

Ein genauer Suchbaum – welche physikalisch-technischen Erklaerungen gibt es, und was folgt daraus: Fehlanzeige. Mit großem öffentlichen Brimborium wurde im Fall Lockerbie das Fragment eines Weckers als Hauptspur praesentiert. Wer hingegen die Berichte der britischen Luftfahrtuntersuchungsbehörde liest, stößt auf jede Menge weiterer Ansätze, die nicht ermittelt und Fragen, die nicht gestellt wurden. Mit Akribie wurde nur eine einzige These verfolgt, alle anderen warten noch immer darauf, angepackt zu werden. Der Fall ist bis heute ungeklaert. Mögliche Antworten sind verborgen in tausenden Seiten Akten – in den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, den USA und weiteren Laendern.

Wer liest es? Und wer bekommt das Lesen bezahlt? D a s sind d i e zentralen Fragen.

In der Pressemitteilung jedenfalls steht die Antwort nicht.

Eine solche Zusammenfassung verschleiert mehr, als sie preisgibt.

Und beim naechsten Unglück wird´s noch komplizierter.

Jetzt bieten mehrere Firmen Materialien an, die dual use-Produkte sind: sie lassen sich nutzen für das Gute und das Böse. So wie ein Flieger zusammengebaut wird, so laeßt er sich auch wieder zerlegen. Ursprünglich (per Funksignal) elektronisch.

Inzwischen auch chemisch.

Sozusagen das biologisch-abbaubare Flugzeug – ganz ohne Schrott-Rückstände.

Was sich ökologisch anhört, ist in Wahrheit eine Massenvernichtungswaffe.

Kern des Problems.

Wann lösen sich all die kleinen Einzelteile eines Flugzeugs in ihre Bestandteile auf?

Und wer besitzt diese Materialien, wer die technischen Möglichkeiten und Faehigkeiten?

Non lethal weapons sind eben nicht Waffen, die nicht töten. Es sind Waffen, für die nur keine Projektile verwendet werden: der Tod kommt in anderer Form:

Panzer, die sich durch Schaum auflösen – so mancher Friedensaktivist mag geschmunzelt haben bei der Idee.

Und haette doch zu kurz gedacht. Denn ein solcher Schaum löst eben nicht nur böse feindliche Panzer auf, sondern laeßt sich auch anwenden gegen Autos auf der Straße oder eben gegen Passagiermaschinen.

Dann blieben vom Urlaubsflieger nur noch rosa bubbles.

symbolic photo: SI-e-H

symbolic photo: SI-e-H

Man kann´s auch weniger verniedlichend sagen: das, was als non-lethal weapon mit Steuergeldern entwickelt und verkauft wird, erhöht nicht unsere Sicherheit. Im Gegenteil.

Nicht nur Sicherheitsfragen ergeben sich aus den Materialien, auch reiner Selbstschutz müßte die Luftfahrtunternehmen und deren Zulieferbetriebe zur Frage führen: wie schütze ich mich vor Produktpiraterie?

Gibt es Sensoren, die vor Ort unterscheiden, ob das Plastik das ist, was es sein soll: besonders für den Einsatz an Bord eines Fliegers gemacht? Besonders schwer entflammbar und gleichzeitig keine giftigen Dämpfe. Äußerlich lassen die sich nicht unterscheiden.

Wer erhaelt die Materialien mit den besonderen Eigenschaften? Denn was für Passagiere gut ist, vereinfacht auch die Bio- und Chemiewaffenproduktion. Welche Fabrik stellt nur Spielzeug und Verpackung her und braucht deshalb den Spezialschaumstoff, und welche fertigt in Überstunden auch noch etwas anderes aus dem Rohstoff?

Sind permanent Leute zur Kontrolle vor Ort? Oder finden nur Stichproben statt? Gibt es Detektoren, die sofort anzeigen, woher ein Material stammt und ob es die Spezialeigenschaften aufweist oder nicht?

Wer kennt die Zusammensetzung? Wer erhaelt dann die Detektoren? Wann werden sie wo eingesetzt? Nur Stichprobenmaeßig oder staendig? Überall?

Was ist gefaehrlicher? Die Preisgabe von Firmengeheimnissen? Die Zusammensetzung von Materialien offen legen? Ausgangsstoffe liefern, die auch Anschlaege gegen die eigene Firma ermöglichen, die aber gar nicht mehr als Anschlaege zu erkennen sind.

Auftraege verlieren an vermeintlich billigere Anbieter? Wer kann die wirklichen Kosten so erklaeren, daß diese noch waehrend einer Verhandlung auch wirklich den Verantwortlichen bewusst sind und nicht nur eine Zahl auf dem Papier?

Zu der Produktentwicklung kommen die Kosten für die Kontrolle von Produktion und Anwendung. Diese können ein Vielfaches sein des reinen Fertigungsganges.

Das kann wirtschaftlich sinnvoll sein, weil Leute beschaeftigt werden. Aber letztendlich muß jemand den Preis bezahlen.

Das Ursprungsprodukt kann billiger sein als das anderer, aber alle Waren und Dienstleistungen, die nötig sind, um die Nachteile auszugleichen, dessen, was fehlt, schlagen ebenfalls zu Buche. Fragt sich bei wem, und wer hat alle diese Faktoren von Anfang an praesent?

SI-e-H

SI-e-H

CYBERKRIEG

Beherrscht die Schlagzeilen. Doch was es bedeutet, scheint einigen nicht klar zu sein.

Vor allem jenen nicht, die nach Billigfliegern schreien und sich beschweren, wenn sie an Bord ihr Handy nicht benutzen sollen.

Inspektionen von laptops sind ein Datenschutzproblem und bergen die Gefahr von Wirtschaftsspionage. Laptops an Bord sind aber ein Sicherheitsproblem.

Denn bislang wird vor dem Einchecken nicht untersucht, welche software sich auf dem Rechner befindet und welche Kenntnisse derjenige hat, der es mit sich führt.

Und genau das ist das Problem.

Bereits gaengige software, wie sie sich auf jedem Alltagsrechner findet, enthaelt in den allgemeinen Geschaeftsbedingungen (agb´s) die Aufforderung: wenden sie das Programm nur für private Zwecke an, nicht bei Industrieanlagen oder Flugzeugen. Die wenigsten lesen die agb´s und diejenigen, die sie lesen, nehmen´s nicht ernst. Die Entwicklung der software sollte Gewinn bringen. Und das ist nur der Fall, wenn die Arbeit verkauft wird und zwar nicht nur für eine Anwendung sondern möglichst viele. Und so kommt es, daß Programme, die Steuerungsanlagen von Betrieben am Laufen halten, sich auch auf dem Rechner von Jedermann befinden.

Hinzu kommen spezielle Programme wie sie Ingenieure, Monteure oder Wartungspersonal benutzen.

Die müssen nicht unbedingt fliegen können, aber wissen, wie computerprogramme funktionieren oder Flugzeuge aufgebaut sind.

Flugzeuge ohne Piloten – dieses Konzept wird sogar beworben:

http://www.SPIEGEL.de/spiegel/print/d-28921811.html

Die unbemannte Raumfahrt liefert die Technik.

CABLES DO MOVE - IN DER TAT, SO ODER PER INTERFERENZ

CABLES DO MOVE – IN DER TAT, SO ODER PER INTERFERENZ

Der Pilot; der Gefahr läuft, gestrichen zu werden, wird dann möglicherweise ersetzt durch onlineadministratoren für Luft und Raumfahrttechnik (an Bord).

Zumindest müßte dies die Konsequenz sein, die sich aus der Technik ergibt.

Als menschliches back up, wenn die computer etwas anzeigen, was als Gefahr nicht existiert (wie die falschen Atomaren Erstschlagswarnungen wie 1983 bei der Übung able archer)

Oder eine Bedrohung nicht erkennt

Oder zwar erkennt, aber nur ein Mensch sie manuell beheben kann.

Raketen werden gesteuert von einer crew am Boden. Dasselbe ist technisch auch möglich bei Flugzeugen, ebenso wie die Übernahme durch einen terroristischen „co-Piloten“.

Ein Luft und Raumfahrttechniker mit entsprechendem notebook an Bord könnte entweder direkt in die Steuerung eingreifen oder gezielt einzelne Komponenten „anpingen“ und so eine Reaktion im cockpitcomputer verursachen und auf diese Weise Piloten veranlassen, Schritte zu unternehmen, die erstens eine Katastrophe hervorrufen und zweitens den Piloten angelastet würden; Fall abgeschlossen, der Attentaeter und seine Technik blieben unentdeckt, Sprengstoff waere bei eine solchen Szenario nicht im Spiel.

Elektronik kann eine sehr viel gefaehrlichere Waffe sein als ein Teppichmesser.

power pack ressembling a suitcase bomb, photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

power pack ressembling a suitcase bomb, photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Auch für den Komfort des mittelpraechtig ausgebildeten Attentaeters ist gesorgt.

Unter jedem Sitz

Soll sich künftig

Dies befinden.

photographed by susanne.haerpfer@bits.de

photographed by susanne.haerpfer@bits.de

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt? Aber genau danach sollen angeblich Passagiere verlangen. Vielleicht ist den Fluggaesten nicht klar, was es bedeutet. Daher, bevor der power pack tatsaechlich überall installiert wird, hier zur öffentlichen Ansicht auf der Messe besonders schön drastisch gezeigt:

Wiesoooooo echoet scheinbar naiv der Praesentator; das ist doch für

Consumer electronics

Eine Batterie, damit man sich einloggen kann in ein Handy, ein notebook und in die Bordelektronik – das ist in den Sitz eingebaut.

Ob mit oder ohne Kabel – das Foto macht es deutlich, jeder saeße auf einer Kofferbombe bzw der Energieversorgung für eine solche, und w-lan und blue tooth-Technik macht es möglich; sogar Sitzaufschlitzen waere nicht unbedingt nötig, um die Energie zu nutzen.

Dabei machen bereits heute konventionelle Batterien Schwierigkeiten. Batterien, die explodieren, Batterien, die sich entzünden, haben es in die Schlagzeilen geschafft.

An das Thema wurde ebenfalls auf der Messe erinnert.

Wer will, kann sich offen informieren und die Schwierigkeiten ansprechen.

example for battery use in aircrafts in general, SI-e-H

example for battery use in aircrafts in general, SI-e-H

Wer´s etwas anspruchsvoller mag, kommt auf der Messe ebenfalls auf seine Kosten.

Schießkino an Bord

Wie bitte?

Ja. Technik ist vielseitig einsetzbar. Was den Fluggast auf Langstreckenflügen entspannt, versetzt ihn ebenfalls in Angst und Schrecken. Die Technik ist stets dieselbe.

Enter

Tain

bekommt eine neue Dimension.

Wenn aus Unterhaltungselektronik ernst wird.

Sky marshalls trainieren Schießen in sogenannten Schießkinos.

http://www.meggitttrainingsystems.com

Dabei werden immer realitaetsnaehere Szenen auf eine Leinwand projeziert oder in den Luftleeren Raum.

Auf der Erde hat so etwas Platz in einem Lkw bzw in einem Koffer. Checken mehrere Attentaeter ein oder (ehemalige) sky marshalls, die sehr unzufrieden sind, dann laeßt sich solch ein Schießkino auf´s Handgepaeck verteilen.

Oder Systeme, die als „entertainment“ entwickelt wurden, erfüllen einen anderen Zweck. Dann gaebe es eine life-Vorführung an Bord, die das entertainment-Programm sprengen würde:

"universal pictures" in a new dimension - photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

„universal pictures“ in a new dimension – photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

 

Dagegen soll die Überwachung aller Passagiere helfen – getarnt als angebliche Arbeitserleichterung. Kein Rumgetippse mehr auf Tastaturen, die verdrecken, blockieren, sperrig sind und Geld kosten bei Übergepaeck.

Eye tracking

Steht auf der agenda – ebenfalls öffentlich gemacht auf der Messe, auf das wenigstens einige Besucher auf die Barrikaden gehen und nach den Hintergründen fragen:

Billigtickets haben hohe Folgekosten 

Was am ticket gespart wird, geht entweder zu Lasten der Sicherheit oder der Freiheit.

Über den Wolken wird die Freiheit nicht mehr grenzenlos sein - photo: SI-e-H

Über den Wolken wird die Freiheit nicht mehr grenzenlos sein – photo: SI-e-H

In diesem Fall bekommt der Name „chrystal“ einen mehr als unangenehmen Beigeschmack.

Security-Fachleute, Unternehmen und Terroristen haben eines gemeinsam: sie betonen stets, sie haben immer öffentlich gesagt, was sie vorhaben und was ihre Gründe sind.

Die Frage ist, wann wer welche Konsequenz daraus zieht.

Katastrophen vom Ausmaß und Intelligenz eines Roland Emmerich

Basieren auf Grundlagenphysik

Und waren ebenfalls zu sehen auf der Messe.

Die Physik, die Teilchen auf Lichtspektren und Farben reagieren und so Körper transparent  werden läßt, wird als Nacktscanner eingesetzt. Terrahertz ist der Fachbegriff.

Teilchen reagieren aber immer auf Lichtspektren. Ob der Mensch es will oder nicht. Dies ist bislang Unfalluntersuchern entweder nicht bewusst oder bislang nicht berichtet worden.

if I were an electron I would choose this one; photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

if I were an electron I would choose this one; photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Die Materialien, die in einem Flugzeug verbaut sind, sind verschiedenen Kräften ausgesetzt. Radioaktiver Strahlung durch die Sonne in der Flughöhe,

Druck, Schwerkraft, Magnetismus, elektromagnetischen Wellen des kompletten Spektrums, Temperaturunterschiede, Bewegung, Beschleunigung, Fliehkräfte, Chemie, Molekularchemie und Physik auf nanoskaliger und weiteren (Größen-) Dimensionen, Vibrationen, Geräusche, Schall, Töne und Licht.

Dennoch werden die Materialien nur getestet für den eng umgrenzten Bereich, für den sie eingesetzt werden sollen. Ob sie besonders robust sind, beispielsweise. Nicht getestet hingegen wird die Interaktion, Interferenz. Wie reagiert das Material auf elektromagnetische Interferenz, wie auf Akustische Signale, wie auf Licht, und wie schaukeln die Faktoren sich gegenseitig hoch? All das wird nur im „Praxistest“ untersucht, wie es beschönigend heißt: also während die Flugzeuge mit Passagieren unterwegs sind.

interferences by electromagnetic waves are tested in absorber chambers, acoustics are tested in such rooms, but the interaction of both are not tested

interferences by electromagnetic waves are tested in absorber chambers, acoustics are tested in such rooms, but the interaction of both are not tested

Geschieht ein Flugzeugabsturz, ist das Geschrei groß. Wie konnte d a s nur geschehen?

Ebenso vehement wird zuvor auf Billig-Flieger insistiert.

Wahrscheinlichkeitsrechnung

Versus

Murphys law.

Diese Inkonsequenz beschrieb bereits Klaus Bednarz in seinem Buch: „Mein Moskau“. Er wollte von Köln Farbe nach Moskau mitnehmen. Dies sei aus Sicherheitsgründen nicht möglich, wurde ihm gesagt. Seltsam. Denn Firmen transportieren durchaus Farbe und Lacke als Fracht. Unlogisch. Denn entweder Farbe explodiert und brennt. Dann dürfte es keine Fracht geben, oder sie ist harmlos. Dann hätte Klaus Bednarz sie transportieren dürfen.

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Was ist billiger? „Tests“ mit Passagieren an Bord, und wenn´s schief geht, gibt´s ne Entschädigung oder auch nicht – der Kampf um Entschädigung kann Jahre dauern. Hauptsache, der Aktienkurs stimmt.

Und wem das zu radikal klingt,

lese den Bestseller-Autoren MICHAEL CRICHTON

fatal caps photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

fatal caps photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

Auf Seite 130 des Romans „Airframe“, der auf Tatsachen beruht, heißt es:

„“Yeah, but nobody´s doing the real story“, she said. “Supercheap carriers are a stock scam.”

“A stock scam”?

“Sure”, Casey said. “You buy some aircraft so old and poorly maintained no reputable carrier will use them for spares. Then you subcontract maintenance to limit your liability. Then you offer cheap fares, and use the cash to buy new routes. It´s a pyramid scheme but on paper it looks great. Volume´s up, revenue´s up, and Wall Street loves you. You´re saving so much on maintenance that your earnings skyrocket. Your stock price doubles and doubles again. By the time the bodies start piling up, as you know they will, you´ve made your fortune off the stock, and can afford the best counsel. That´s the genius of deregulation, Jack. When the bill comes, nobody pays..”

Auch insofern war der Ort der Messe perfekt gewählt

Gleich neben dem Knast.

being a victim myself, I took this photo: susanne.haerpfer@bits.de

being a victim myself, I took this photo: susanne.haerpfer@bits.de

Das Schild weist drauf hin.

Der Weg ist in der Tat kurz. Man braucht kein Wirtschaftskrimineller zu sein. Es reicht, vom Luftfahrtunternehmen entlassen zu werden, erwerbslos zu werden und das Erwerbslosengeld nicht zu erhalten. Dann landen kluge, intelligente, unbescholtene Luft- und Raumfahrt-Beschäftigte im Gefängnis. Auch dies ist vielen nicht so bewusst, bis es sie selbst erwischt.

Wie lautet der Spruch? Der letzte macht das Licht aus? Dann aber zumindest so Stilvoll wie auf der Luftfahrt-Messe:
Brilliant like a diamond... photographed at the air fair by Susanne.Haerpfer@bits.de

Brilliant like a diamond… photographed at the air fair by Susanne.Haerpfer@bits.de