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copyright for motto photo and text: susanne.haerpfer@bits.de

„Beben der Stärke 6,3 haben die Stadt Kobe im Süden Japans erschüttert. „Mindestens 24 Menschen wurden verletzt, sieben davon schwer,“ schreibt die Rheinische Post

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/viele-verletzte-bei-erdbeben-in-japan-1.3327311

„Den Angaben zufolge lag das Zentrum des Bebens in einer Tiefe von 15 Kilometern unter der Insel Awaji im Seto-Binnenmeer in der Präfektur Hyogo. Die US-Erdbebenwarte (USGS) gab die Stärke mit 6,0 an, sprach aber von einer Tiefe von nur etwas mehr als fünf Kilometern.“

Das Zentrum des Bebens Awa-ji ist nach der Lehre der Japanischen Nationalreligion Shin-to zugleich die eigentliche Keimzelle ganz Japans.

Entstanden, als die Geistwesen

Izanagi-no-Mikoto (männlich) und Izanami-no-Mikoto (weiblich) von allen Göttern dazu berufen wurden, ein neues Land zu erschaffen: Japan.

Sie erhielten einen Speer

Mit dem sie das Meer quirlten.

motto photo: susanne.haerpfer@bits.de

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Aus einem Tropfen, der vom Speer abperlte, sei eine Insel entstanden mit einem eigenen Pol.

Diesen umrundeten die Geistwesen und bekamen so Inseln als Kinder – gute und schlechte. Zusammen bildet die Insel-Familie das heutige Japan.

Die Insel Awa-ji sei das eigentliche, spirituelle Zentrum Japans; so der Gründungsmythos, wie ihn Shintoisten erzählen.

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Water to sand – SHINTO IN ZEN GARDEN, photographed by susanne.haerpfer@bits.de

Bei einem Erdbeben waren 1995 in der Stadt Kobe mehr als 6400 Menschen ums Leben gekommen.

Dort, wo sich auch damals das Epizentrum des Bebens befand, am sogenannten No-ji-ma Riß, bohrten Wissenschaftler drei Löcher; in 500, 800 und 1800 m Tiefe. Dies schreiben Yuuichi Kitagawa, Naoji Koizumi, Kenji Notsu und George Igarashi in der Zeitschrift „American Geophysical Union“ Am 7. Dezember vergangenen Jahres erschien er auch online.

Unmittelbar am Hyogoken-Nanbu-Erdbeben-Graben hätten ihnen zufolge „Water injection”- Experimente stattgefunden.

Dies läßt sich sowohl übersetzen mit:

Wasser wurde in´s Gestein gepresst.

Ebenso wie: dem Wasser wurden Zusatzstoffe beigemengt; in Wassermoleküle wurden Elektronen oder Moleküle injiziert.

Größere Übersetzungs-Präzision ergäbe sich nur aus der Langfassung des japanischen Originals. Die Schilderung erinnert zugleich an die Lehre des Shin-to vom Rühren des Wassers, und welche Wirkung dies entfaltet.

motto photo susanne.haerpfer@bits.de

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„Bei der Förderung von Erdöl im US-Staat Oklahoma wurden jahrelang große Mengen Abwasser in die entleerten Ölquellen gepresst. Dadurch wurde das starke Beben im November 2011 verursacht, meinen Forscher“ von der „University of Oklahoma“ im Fachblatt „Geology“. Dies schreibt:

HYPERLINK „http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-von-oklahoma-ursache-war-offenbar-erdoelfoerderung-a-891212.html“http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-von-oklahoma-ursache-war-offenbar-erdoelfoerderung-a-891212.html

Auf der Insel Awa (Ji) gibt es radioaktive Quellen, die als Heilquellen beworben werden – vergleichbar den Karlsbader Radonhöhlen.

Außerdem gehören Wasserstrudel vor der Insel AWA (JI) zu Japans Natur-Denkmälern; vergleichbar den Niagarafällen in Canada.

Niagara falls iced; copyright: susanne.haerpfer@bits.de

Niagara falls iced; copyright: susanne.haerpfer@bits.de

Man habe eine Korrelation festgestellt zwischen einem veränderten Wasserdruck und den Wasser-Injektionen, berichten Yuuichi Kitagawa, Naoji Koizumi, Kenji Notsu und George Igarashi.

Die Änderung des Wasserdrucks habe den Veränderungen der Entladung (= discharge) geähnelt, die man beobachtet habe. Aus dem Artikel geht nicht hervor, wann genau wer eine solche Entladung beobachtet hat.

Aus der Englischen Version geht auch nicht hervor, ob „Entladung“ in diesem Fall überhaupt die richtige Übersetzung ist; und falls ja, was in diesem Fall damit gemeint ist. Damit kann der ph-Wert des Wassers gemeint sein. Gemeinhin spricht man dann von „weichem“ oder „hartem“ Wasser.

Es kann auch von Ionenaustausch die Rede sein.

Es kann ebenfalls gemeint sein, daß ein Elektronen-Austausch stattfand. Dann könnte es an dem Ort ein Vorkommen sogenannten „schweren Wassers“ geben bzw. das Ausgangsmaterial von radioaktiven Deuterium. Zur Erinnerung: auf der Insel gibt es radioaktive Thermalquellen.

Ebenfalls ist es möglich, daß mit dem Uran-Gehalt des Wassers Versuche gemacht wurden. Uran kommt im Grundwasser natürlich vor. Allerdings mischt es sich mit Wasser, das aus anderen Quellen stammt – Urananreicherungsanlagen beispielsweise, Forschungsreaktoren, Atomkraftwerke, etc. Seit einigen Jahren versuchen amerikanische und Schweizer Atomforscher die Radioaktivität von Stoffen zu verändern, u.a. indem sie die Elektronen- und Protonenzahl der Moleküle verändern. Diese Zahl im Periodensystem kann darüber entscheiden, ob etwas radioaktiv ist oder nicht.

OIL SAmPLE PHOTOGRAPHED BY SUSANNE HAERPFER

OIL SAmPLE PHOTOGRAPHED BY SUSANNE HAERPFER

Das Epizentrum lag Kilometer vom tatsächlichen Beben entfernt.

Es ist also durchaus berechtigt zu fragen, ob, und wenn ja, wie sehr das Beben, der Tsunami, die Atomkatastrophe und deren Abwässer die Tektonik und Untergrundströmung verändert und zur Erschütterung in Kobe beigetragen hat.

Zumal „Wellen der Verschmutzung in der Tiefsee“ nach oben schössen, zitiert SPIEGEL online den Forscher des Mainzer Max Planck-Instituts für Chemie Gerhard Lammel. „Die überraschende Entwicklung führen die Forscher nun darauf zurück, dass Strömungen die Giftstoffe aus der Tiefsee nach oben gebracht haben“, heißt es in der Publikation:

HYPERLINK „http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ozeane-schadstoffe-und-gifte-steigen-nach-jahrzehnten-aus-tiefsee-a-890988.html“http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ozeane-schadstoffe-und-gifte-steigen-nach-jahrzehnten-aus-tiefsee-a-890988.html

Vergleichbares kann auch mit der japanischen Veröffentlichung gemeint sein. Denn „discharge“ läßt sich auch übersetzen mit ergießen oder eine Salve abfeuern. Japanische katagana würden vielleicht mehr verraten über die korrekte Übersetzung. Das ist das Alphabet, in dem die Worte geschrieben werden, die neu kreiert wurden; Fremdworte oder Fachbegriffe aus dem Bereich Forschung und Entwicklung beispielsweise. Vielleicht haben sich die drei Autoren aber auch für ein altes Kanji entschieden. Dann hieße „discharge“ „Zorn herauslassen“. Das kann man dann der besonders bildhaften Poesie zuschreiben. Ein korrektes Sprachbild für Naturgewalten. Japanische Kanjis gelten aber zugleich als eigentlich chinesischen Ursprungs und können daher sogar noch eine weitere Bedeutung haben. Besonders passend in diesem Fall. Denn von Kobe fährt die Chinesische Staatsfähre nach Shanghai. 1993 bin ich mitgefahren.

mein paß 0007 - photo: susanne.haerpfer@bits.de

mein paß 0007 – photo: susanne.haerpfer@bits.de

Das Japanisch-chinesische Verhältnis gilt als gespannt. Zur Zeit finden in den Gewässern um beide Länder Militärmanöver statt, Us-Flugzeugträger sind entsandt, man macht sich Inseln und Seerechte streitig.

Das Erdbeben in Kobe wirft die dortige Industrie gegenüber China zurück. Einerseits.

Im Fall einer verschärften Auseinandersetzung fänden Chinesische Kräfte in der zerstörten Hafenstadt nichts mehr vor. Während des Zweiten Weltkriegs sprengte man Brücken und eigene Werke, um sie dem Kriegsgegner nicht zu überlassen.

Bis heute sind Japanische Kriegverbrechen in der Chinesischen Mongolei unvergessen. Folter und Menschenversuche der Bakteriologischen Kriegführung wurden verübt. Selbst das drückt die Vokabel „discharge“ aus, schreibt das Wörterbuch von Langenscheidt in der Fassung von 1970: Eitern heiße „discharge“, aber auch „Schuld abtragen“ bis zum Abdanken. Entlassen. Und eine Rechnung quittieren. Ebenso wie einen Wechsel einlösen. Tilgen. In der einen oder anderen Weise. Bezahlen. Oder die Forderung widerrufen. Löschen und auslöschen. Mit Absicht oder aus versehen. Eine weitere Übersetzungsmöglichkeit. Bis hin zum Freisprechen.

Die Experimente, über die die Japanischen Forscher sprechen, können sich also auch darauf beziehen, daß regelmäßig Kontrollen des Wassers durchgeführt werden, um sicher zu sein, nicht Opfer eines Vergeltungsschlages mit ABC-Kampfstoffen zu werden. Der Aufsatz läßt sich lesen als Hinweis auf Anomalien im Wasser, für die es unterschiedliche Erklärungen gab. Diese versuchten die Wissenschaftler dann praktisch zu verifizieren bzw. falsifizieren. Um diesen Hintergrund richtig beurteilen zu können, bräuchte man weitere Publikationen zum Thema; auch aus anderen Landesteilen. Jedenfalls haben die Versuche ergeben, daß sich die Wasserveränderungen, die sie zuvor beobachtet hatten, durch die Veränderungen, die sie kontrolliert künstlich erzeugten, zum selben Effekt führten. Worin diese allerdings genau bestanden, geht aus dem Beitrag nicht hervor, da die Begrifflichkeiten und Parameter unscharf definiert wiedergegeben bzw. übersetzt worden sind.

Man habe eine „numerische Simulation“ durchgeführt. Dies kann sich darauf beziehen, daß man Veränderungen der Elektronenzahl und deren Konsequenzen per computer durchgeführt hat. Es kann ebenfalls bedeuten, Zahlenwerte einzugeben und dann den Verlauf bzw. die Interaktion hochzurechnen.

Landeskundlich sollte allerdings auch angemerkt werden, welch große Bedeutung Numerologie in Japan spielt ebenso wie Feng Shui.

photographed by susanne.haerpfer@bits.de

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Wichtige Gebäude werden nach der Zahlenkunde des Feng Shui berechnet und geplant, wichtige Ereignisse so geplant, daß sie auf Tage fallen, die als ´gut` errechnet wurden. Es ist durchaus möglich, daß Japanische Forscher stolz darauf hinweisen, sie hätten präzise Vorhersagen für Beben treffen können auf der Grundlage traditioneller Feng Shui-Berechnungen, die modernen Veränderungen mit Hilfe von computer-Simulationen angepasst wurden.

Die Lehre von Wind und seltenen Erden, von thermischen Einflüssen, könnte zu überraschenden Ergebnissen führen, wenn man die Begriffe überarbeitet und mit aktuellen Forschungen abgliche.

KOI and their meaning for the theory of several dimensions - photo: susanne.haerpfer@bits.de

KOI and their meaning for the theory of several dimensions – photo: susanne.haerpfer@bits.de

Wasser-Reinigung

Gehört zur zentralen Lehre der Japanischen National-Religion des Shinto-ismus.

Wellen, Blitze, Flüsse, Felsen, Berge, Bäume und Wind und wie sie Menschen und die Welt beeinflussen, darin besteht die Lehre des Shin-to.

Die Arbeit der drei Forscher kann also über bloßes Messen hinausgegangen sein. Sie können versucht haben, die Elemente des Shin-to zu beeinflussen – in Übereinklang von Lehre und Forschung.

Das System von Punkten und Strichen des Feng Shui entspricht dem binären Zahlencode von computern; stellt gewissermaßen die Urform des personal computer dar. Auch deshalb ist Japan so erfolgreich in den Bereichen computer und Elektronik – die Sichtweise ist anders.

0.01∼0.1

sei die Durchlässigkeit des Stratums, schreiben die drei japanischen Forscher. Sie geben damit an, wie porös das Gestein in der Schicht war, in der sie gebohrt haben. Zugleich können sie mit der Ziffernfolge weitere Informationen gegeben haben; z.B. über die Temperatur, die dort herrschte. Dazu passt dann die Kennziffer, die sie der pdf-Version ihres Fachaufsatzes gegeben haben: 386 K. Das läßt sich mit 386 Karat übersetzen, also dem Härtegrad von Diamanten und Bohrkernen. Oder mit 386 Kelvin, das ist der Temperatur-Meßpunkt von Schwefel – wie man ihn in heißen Quellen findet, in Zündmaterial auch.

Die Flüsse im Untergrund beeinflussen die entsprechenden Schichten in Atmosphäre, Stratosphäre und Weltall. Diese Interdependenz gehört zu den neuesten Erkenntnisse interdisziplinärer Forschung.

Die Zahlen 0 und 1 sind die Grundlage des binären Zahlencodes, der unterschiedlich übersetzt werden kann – je nach der Definition, die zuvor vereinbart worden ist. Auch Worte lassen sich durch die Nummern 1 und o ausdrücken. Dies kann dann noch zwischen Japanisch und Englisch variieren.

In Kobe befindet sich das Zentrum der japanischen Halbleiterindustrie. Diese wurde durch das Erdbeben erneut getroffen.

copyright: susanne.haerpfer@bits.de

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Vor einigen Tagen soll Buschehr im Süden Irans durch ein Erdbeben getroffen worden sein. Das Epizentrum sei in der Nähe des Atomkraftwerks der Region gewesen, meldet der SPIEGEL.

Passend zu den Beben sendete das deutsche Fernsehen eine Wiederholung des 007-Films „Im Angesicht des Todes“ (A view to a kill). Bohrungen in der Nähe des St. Andreas-Grabens dienen als Tarnung für einen Anschlag. Künstliche Beben sollen Silicon Valley zerstören – das Herz der amerikanischen computer-Industrie und Mikro-Elektronik.

Ähnlichkeiten mit realen Ereignissen und Personen sind rein zufällig, heißt es in Spielfilmen. Der Bond-Film entspricht der Doku-fiction „The hammer of Eden“ des bestseller-Autoren Ken Follett. Im James Bond-thriller „Sag niemals nie“ werden biometrische Sicherheitssysteme wie Augen-scanning gezeigt und wie diese ausgetrickst werden. Die gezeigte Technik wurde 1989 in Sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt und gilt heute als Standard.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494571.html

Ebenso wie das Auto, das Bond im Parkhaus des Hamburger Atlantic-Hotels per Fernsteuerung lenkt. Inzwischen gibt es das zu kaufen. Zeit also, sich über den Bondschen Beben-booster ernsthafte Gedanken zu machen, oder? copyright: susanne.haerpfer@bits.de

 

copyright photos & text susanne.haerpfer@bits.de

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