RÄUBER HOTZENPLOTZ

Am Flughafen Hamburg

Von: Susanne Härpfer

Alles begann mit einem Diebstahl:

“1821 entdeckte man, der Kassenwart der Bank von Neu-Süd-Wales hatte die Hälfte des Gelds gestohlen. Es wurde nie wieder gefunden.“

Was klingt wie der plot für eine Verfilmung von „Braveheart II“, ist die Selbstbeschreibung der Bank hinter den Konsortien, denen bis gestern der Hamburger Flughafen gehörte.

HYPERLINK „http://www.westpac.com.au/about-westpac/westpac-group/company-overview/our-history/“ http://www.westpac.com.au/about-westpac/westpac-group/company-overview/our-history/

Wildwest-Methoden aus dem Australischen outback – mitten in Hamburg.

Rüdes Vorgehen, verbrämt durch beschönigende Wirtschaftsberichte und Pr-Mitteilungen.

Eine Fondsgesellschaft, die mit den Rentengeldern Canadischer Polizisten an der Börse spekuliert, habe den Hamburger Flughafen übernommen,

und zwar von einem „rein deutschen Unternehmen“, so wörtlich der Norddeutsche Rundfunk NDR.

Nun:

die bisherige Betreibergesellschaft des Hamburger Flughafens „als rein deutsches Unternehmen“ zu bezeichnen, ist doch etwas gewagt.

Richtig ist: die „Hochtief Airport Gesellschaft mit beschränkter Haftung“

sitzt formal in Essen.

Damit hat es sich auch schon.

Es handelt sich bei der GmbH, die nicht mehr Kapital als zweimal 25.000 Euro benötigt,

um eine Ausgründung der Hochtief-Aktiengesellschaft.

Macht das Wort GmbH nervös, so

Suggeriert der Name „Hochtief“ Beständigkeit und eine singuläre Eigentümerstruktur, quasi ein Inhaber-geführtes Unternehmen.

Dem ist aber nicht so. Es ist nur noch der Name, eine eingeführte Marke, sozusagen der Mantel, unter dem eine Vielzahl von Unternehmen gegründet worden sind. Wie bei Schiffen führt eine Recherche über die wirklich Verantwortlichen in ein Gestrüpp von Ausgründenden:

Hochtief AirPort

• Hochtief Airport Capital

• Hochtief Aktiengesellschaft

HochTief AirPort Capital

Klingt nach

Kapital, also Geld. Aber genau daran mangelte es offenbar, glaubt man der Wirtschaftsberichterstattung über den Verkauf. Demnach soll der Verkauf des Hamburger Flughafens zum „Schuldenabbau“ dienen:

HYPERLINK „http://nachrichten.rp-online.de/titelseite/hochtief-verkauft-haelfte-vom-duesseldorfer-flughafen-1.3384038“ http://nachrichten.rp-online.de/titelseite/hochtief-verkauft-haelfte-vom-duesseldorfer-flughafen-1.3384038

Es ging um Geld, das nie vorhanden war, eine Luft-Buchung sozusagen.

Die HTAC, so die Abkürzung von HochTief AirPort Capital dient als Mantel für Aktien, Beteiligungsgesellschaften und deren Anteilseignern. Mehrheitseigner der HTAC

ist:

Hastings Funds Management Limited

Und diese Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach Australisch-Britischem-Commonwealth-Recht

gehört der Bank,

die so voller Selbstironie den Beginn ihrer Firmengeschichte beschrieb:

Westpac Banking Corporation

Die erinnert auf ihrer homepage auch explizit an den großen Börsen crash in New York am 24 Oktober 1929.

photographed at Hamburg aviation fair by susanne.haerpfer@bits.de

photographed at Hamburg aviation fair by susanne.haerpfer@bits.de

Wenn sich das Geld wieder einmal in Luft auflöst, soll niemand behaupten können, er sei nicht gewarnt gewesen.

Formal hat dann alles seine Richtigkeit.

Sind doch auf die Risiken und die Eigentümerstruktur aufmerksam gemacht worden.

Stimmt, und stimmt doch wieder nicht.

Es kommt auf den Kontext an. Auf das Verhältnis von Aufwand, der zu treiben ist und Möglichkeiten, dieses zu tun.

Ein ganzer Tag war nötig. Von der Ursprungsmeldung beim Fernsehsender Hamburg1, der die news vom Verkauf brachte und so das Interesse weckte, zur Recherche im internet. Follow the paper trail, lautet die Handlungsanweisung an Journalisten im Vorbild Watergate. Exakt dies habe ich gemacht. Ich bin den Namen, die in den online-Artikeln der großen Zeitungen und Zeitschriften und Sendern standen, gefolgt. Heraus kommt ein etwas anderes Bild, als das, was die ad hoc-Meldungen verbreiten. Genau darin besteht die Aufgabe von Journalisten, exakt das ist der öffentlich-rechtliche Programm-Auftrag. Eigentlich. Über den Tag hinaus Hintergrund liefern. Damit es nicht wieder Tausende Geschädigte gibt, wie bei der Lehmann Bank. Die ist übrigens wieder dabei.

Und das kommt so. Auch die „Räuber Hotzenplotz“-Bank aus Australien gehört wieder jemandem. Ist sozusagen nur das Portemonnaie derjenigen, die Geld horten, oder es ausgeben wollen.

Dazu gehört

Ascalon Capital Managers

Deren Chef der Australischen Niederlassung muß sich verantworten vor

Chuak Chan in Hong Kong.

Und so gehörte der Hamburger Flughafen mitnichten “einem rein deutschen Unternehmen”, wie der NDR meldete, sondern Geldgebern in Hongkong. Es sei denn, die wiederum würden Schwarzgeldkonten aus Deutschland waschen. Dann, und nur dann, wäre die NDR-Meldung über Umwege doch noch korrekt.

Dafür allerdings bräuchte es Belege, die entweder als die Kopie der Steuerflüchtlings-cd´s „im Straßengraben gefunden“ werden müssen.

Oder aber es gibt einen Recherche-Auftrag, mit Produktionsnummer, Etat, Budget und Honorar. Damit alles seine Ordnung hat, so wie man es von den Unternehmern verlangt. Ein Fundament auch.

Bis zur Auftragserteilung:

Informationen aus einem kompletten Tag Internet-Recherche und einem Tag für´s Ordnen und Aufschreiben:

Für ehrliche Anleger.

Die anderen hätten die Finanzmittel, es genau wissen zu können.

Wie bei der Lehmann-Bank.

Der Chefverwalter

Von Ascalon, Rob wird gepriesen mit dem Hinweis, er habe 15 Jahre lang führende Positionen bei der Deutschen Bank gehabt und bei

Lehman Brothers

“dies gipfelte darin, ihn 2005 zum stellvertretenden Leiter bei Lehmann´s “Equity Division for Asia Pacific“ zu machen,

heißt es in der Selbstbeschreibung der Westpac Banking Corporation, der Hochtief HTAC gehört.

Danach habe er die „DragonBack Capital” mitbegründet.

Vielleicht hat er sogar versucht, Lehmann zu retten,

gegen die Vorgaben von Vorgesetzten, Kollegen, Aktienbesitzern und den Umständen.

Dies bedarf weiterer Recherche. Bloße Zugehörigkeit allein sagt noch nichts über tatsächliches Handeln.

Aber

Es zeigt:

Viel Arbeit ist nötig, um Licht in´s Dunkel zu bringen.

Wem nicht egal ist, was mit dem Geld geschieht, wem Flughafensicherheit tatsächlich etwas bedeutet, der sollte sich darüber klar werden, daß Gewinne mit Aktien diejenigen begünstigen können, denen die Sicherheit von Passagieren nichts bedeutet. Die kühl Kennziffern abwägen.

Wer forscht heutzutage noch wirklich nach? Seitdem selbst Medien Aktiengesetzen gehorchen.

aircraft motto photo by susanne.haerpfer@bits.de at HH fair 2013

aircraft motto photo by susanne.haerpfer@bits.de at HH fair 2013

In Russland explodierten auf dem Flughafen Bomben.

Russland wurde beschuldigt, nichts für die Sicherheit der Passagiere getan zu haben.

Verschwiegen wird allerdings, das Innere des Flughafen-Gebäudes gehört

Einer Firma aus Irland.

Wem wiederum die Aktienmehrheit der Firma in Irland gehört, wäre wiederum eine Recherche-Aufgabe.

Fest steht, diese Firma Aer Rianta International hielt bis 2006 Anteile am Flughafen Hamburg und betreibt das Innere des Flughafens Moskau

HYPERLINK „http://en.wikipedia.org/wiki/Sheremetyevo_International_Airport“Sheremetyevo Airport.

Woran wird gespart, wenn immer mehr Menschen immer billigere Tickets verlangen, aufgehetzt von Fernsehsendern und Zeitungen,

die es eigentlich besser wissen sollten.

Preisvergleich? Ja, aber nicht nominell auf dem Papier. Das hieße, die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ein echter Preisvergleich würde die gesamtwirtschaftlichen Kosten berechnen. Welche Kosten werden einfach abgewälzt, auch auf diejenigen, die gar nicht fliegen.

Dies gilt auch für Redaktionen. Bevor aufgehetzte Rundfunkräte nach Billigflügen verlangen, sollten sie bedenken, was das bedeutet. Ob sie nachts um drei aufstehen, um per öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flugzeug zu gelangen, in´s Ausland reisen und dort 20 Stunden für öffentlich-rechtliche Sender drehen, um binnen 24 Stunden zurück zu reisen, um ja das billigste Ticket zu nehmen. Wer nimmt das auf sich?

Eben. Und deshalb unterbleibt investigative internationale Wirtschaftsberichterstattung. Deshalb wird einfach gemeldet, der Hamburger Flughafen habe „einem rein deutschen Unternehmen“ gehört, ohne nachzufragen.

Denn: Billigtickets und die AZO (Arbeits-Zeit-Verordnung) schließen sich aus.

Bei öffentlich-rechtlich beschäftigten Kamerateams fällt nach acht Stunden (inklusive An- und Abreise) die Kamera.

Freiberufliche Autoren schuften 24 Stunden am Tag, drehen mit drei Kamerateams hinter einander, sollen für´s Honorar aber nur einen Tag abrechnen dürfen.

Den sie ja so gestalten mussten, weil sie sonst den Dreh nicht genehmigt bekommen hätten. Das war´s dann auch schon mit der umfassenden Berichterstattung.

Das gehört auch zu Flughafen-Kosten

Und Billigtickets.

Wer solche Journalisten zwingend vorschreibt, darf sich nicht wundern, wenn Informationen fehlen.

Wie kommt es nur, daß keiner vor Verlusten gewarnt hat?

Die einen wollten´s nicht wissen,

die anderen nicht zahlen,

und der Rest nicht für 14, 95 Euro am Tag arbeiten.

1,1 Milliarden soll der Verkauf des Hamburger Flughafens gebracht haben, und dennoch nur Schulden tilgen, keinen Gewinn bringen.

HYPERLINK „http://nachrichten.rp-online.de/titelseite/hochtief-verkauft-haelfte-vom-duesseldorfer-flughafen-1.3384038“ http://nachrichten.rp-online.de/titelseite/hochtief-verkauft-haelfte-vom-duesseldorfer-flughafen-1.3384038

Was bedeutet dies?

Läßt sich ein Flughafen überhaupt nach derzeit gültigem Aktienrecht mit Gewinn betreiben?

Was bedeutet dies für die Canadischen Polizisten und Militärs?

Mit deren Renten der Public Sector Pension Investment Board (PSP Investments) spekuliert und den Flughafen übernommen hat.

Canadische Polizei klingt erst einmal nach Garant von Sicherheit. Wenn aber diese nach geltendem Aktienrecht handeln sollen, geraten sie in einen Interessenskonflikt.

Den Forderungen nach Gewinn nachkommen, bedeutet Abstriche bei der regulären Bezahlung der Beschäftigten zu machen und letztendlich bei der Sicherheit. Oder Verlust zu machen und ihre Renten auf´s Spiel zu setzen.

Und:

Wenn mit den Renten von Canadischen Polizisten und Militärs an der Börse spekuliert wird, was geschieht dann bei uns? Mit unseren Renten? Und anderen Geldern? Erhalten Erwerbslose nicht ihr Erwerbslosengeld, weil mit dem Geld entweder solche Defizite in der Infrastruktur kaschiert werden sollten, oder an der Börse spekuliert wird?

Thema für weitere Recherche.

Werden Sicherheits-Leute für Niedriglohn am Flughafen beschäftigt, weil outgesourcte Subsubunternehmen von Aktiengesellschaften nur dann existieren können, wenn am Gehalt gespart wird.

Zumindest betreibt HOCHTIEF AirPort auch die Tirana International Airport (SHPK) – gemeinsam mit der DEG (Deutsche Investitions-und Entwicklungsgesellschaft), ein Unternehmen der KfW Bankengruppe, und der albanisch-American Enterprise Fund (AAEF), eine Organisation gegründet von der US-Regierung.

Deutsche Erwerbslose, die zum Niedriglohn am Hamburger Flughafen als Sicherheitskräfte schuften, um so das Amerikanische Staatsdefizit abzubauen.

Ungeheuerlich.

Was sagen die Beschäftigten dazu? Was die Gewerkschaften?

Und wie seriös sind die Albanischen Geschäftspartner wirklich? Eine ganze Nation unter Generalverdacht zu stellen, ist sicherlich nicht angebracht. Aber zu oft hat sich Organisierte Kriminalität einkaufen können.

Nicht, daß über den Umweg von Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Aktien-Mantelgesellschaft clans Einfluß auf die Flughäfen von Tirana, Moskau und Hamburg erlangen konnten, die offiziell von der Hansestadt verklagt werden. Wie viel Albaner-Toni steckt im Hamburger Flughafen? Wieviel Rotlicht-Geld wurde bei Flughafen deals gewaschen? Wann ist ein Verlust tatsächlich ein Verlust? Und wie genau hat wer die Verkäufe und die Hintermänner untersucht?

Immerhin soll HochTief von „feindlicher Übernahme“gesprochen haben, als

der Spanische Baukonzern ACS an der „Custodia Holding Aktiengesellschaft“ eine Beteiligung erwarb.

Diese Finanzkonstruktion war es, die den Hamburger Flughafen managte – zusammen mit der Qatar Holding.

Offenkundig tobt ein Machtkampf um die Vorherrschaft über Flughäfen.

Anderenfalls hätte es nicht die Bezeichnung „Hostile Take over“ gegeben.

Bau-Arbeiter aus Osteuropa, Niedriglöhner aus der Ukrainer und anderen Ost-Europäischen Ländern lösten 2004 das aus, was als Reiseschutzpaß-Skandal bekannt wurde. Mit formal korrekten Papieren – dem Reiseschutzpaß“ reisten viele von ihnen durch Deutschland, u.a. bis nach Spanien. Der Untersuchungsbericht Wostok des Bundeskriminalamts BKA listete Namen und Strukturen auf, die bis nach Spanien führten. Besonders brutale Schleuserringe schreckten auch vor Mord nicht zurück.

Wurden vor den Verkäufen des Hamburger Flughafens oder wenigstens während des laufenden Betriebs die Daten abgeglichen, und falls ja mit welchen Ergebnissen? Wenn Überwachung und immer größere Datenbestände überhaupt einen Sinn machen, dann doch in dem Kontext, für deren Bekämpfung diese angeblich vorgesehen sind:

Organisierte Kriminalität.

Mord, Raubüberfälle, Zwangsprostitution, Menschenhandel, erpresserische Schleusung.

Falls die Möglichkeiten nicht genutzt worden sein sollten, die rein technisch vorhanden sind, stellte sich die Frage: weshalb nicht?

Am Beispiel des Hamburger Flughafens scheint sich erneut Brecht zu bestätigen: Was ist ein Bankraub gegen die Gründung einer Bank?

So wie die Westpac Bank, die scherzhaft ihre Gründungsgeschichte als Motto beschreibt: es begann alles mit dem Verstecken von Geldern.

Heute heißt es auf der homepage der Tochterfirma securitor, durch sie würde man alles lernen, was man über Schulden erfahren kann.

http://www.securitor.com.au/what-we-offer/our-services.asp#.UYqKOo7y1KI

Realsatire.

Niedriglöhner bei Sicherheitsfirmen, die ihre eigenen Standards nicht erfüllen können und vielleicht auch Unterhändler in Sachen Flughafen-Verkauf werden sicherlich mehr über

Schulden

„gelernt“

haben, als ein Mensch sollte.

In der modernen Variante wurde so aus dem Brecht-Spruch:

wozu ein Flugzeug entführen, wenn man den Flughafen geschenkt bekommt?

Das Aktienrecht hat den Betrieb eines Flughafens so unattraktiv gemacht, daß man ihn freiwillig sogar Highjackern überließe – Hauptsache, sie gehen pfleglich mit ihm um und sprengen nicht die eigenen Leute in die Luft.

Der Wehrwissenschaftliche Forschung Jahresbericht 2009 Verteidigungsforschung für die Erfordernisse der Bundeswehr im Einsatz

http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/!ut/p/c5/FczdDkMwGADQZ_EEn7VLZ5d-

Legt dies nahe.

Denn

Auf Seite 26 heißt es:

„Intelligente Flüssigkeiten (Smart Fluids) sind bereits seit etwa 60 Jahren bekannt. Bei beiden Typen, den magneto- rheologischen (MRF) und elektrorheologischen (ERF) Flüssigkeiten, kann die Viskosität innerhalb von Milli- sekunden reversibel durch Änderung der angelegten magne- tischen bzw. elektrischen Feldstärke geändert werden.“

Perfekt für Sprengsätze an Bord von Flugzeugen. Mit diesem Hinweis wird das Verbot von Flüssigkeiten obsolet.

Zugleich zeigt der Bericht aus dem Jahr 2009 die Eskalation im Bereich security. Diejenigen, die Sensoren und Detektoren entwickeln, haben zugleich Mittel im Angebot, diese zu überwinden. Dies können sich nur wenige leisten.

Flugsicherheit soll nichts kosten, nur dann steigt der Aktiengewinn.

Um überhaupt Kostendeckend zu arbeiten, stellen die Subunternehmen Scheinselbständige Erwerbslose ein, und demnächst begeisterungsfähige Schülerpraktikanten.

Dem gegenüber stehen

Entwicklungskosten für

immer ausgeklügeltere elektronische und physikalisch-chemische Wehrtechnik- und Detektionssysteme. Selbst die werden zunehmend von unbezahlten Werkspraktikanten und Studenten erarbeitet, damit die shareholder Value stimmt –

Kann man Flugzugangskontrolle überhaupt kostentragend betreiben? Angesichts dieser Struktur?

Es sei denn, der Flughafen werde zum Testfeld von Rüstungsfirmen aller Art, mit Passagieren als mehr oder weniger freiwillige Versuchskaninchen.

Möglicherweise ist dies sogar längst der Fall, es hat nur noch niemand bemerkt, oder so deutlich formuliert.

Zeit, nachzufragen.

Im Interesse aller.

Denn:

Es gab schon einmal ein Land, das soll immer mehr Rüstungssysteme und Gegenwehr entwickelt haben – bis zum Zusammenbruch.

Das Land hieß

Sowjetunion.

Ob per Aktienkauf oder konventionell:

Canadische security-Experten scheinen sich auf eine „feindliche Übernahme“ der Art vorzubereiten. Im internet gelangt man über die Seiten von „caswell“ via  „Meggitt“ zu

http://www.meggitttrainingsystems.com/about-meggitt/trade-show-schedule/moduleid/1035/itemid/96/mctl/eventdetails.aspx

http://www.benning.army.mil/mcoe/maneuverconference/

Und dort ist für den Jahrestag der Anschläge am 11. September eine Manöver-Konferenz anberaumt.

Ort: Ft. Benning.

Zusammen mit  einer Fachmesse.

Sozusagen eine neue Variante des Films Alarmstufe Rot von und mit Steven Seagal.

Im Film kapert eine Gruppe Putschisten ein Schiff der Navy mit Atombewaffnung. Angesetzt ist eine Geburtstagsfeier des Kapitän, der so tut, als wisse er von nichts. Niemand schöpft daher Verdacht, als eine bunte Truppe per Helikopter anreist und das Schiff übernimmt. Wie ließe sich ein Übungsplatz oder eine Messe oder ein Flughafen übernehmen und jede Menge konventionelle und elektronische Waffen erbeuten, ohne daß Verdacht geschöpft wird?

Bei einer Luftfahrtmesse beispielsweise, oder bei einer Elektronikkonferenz.

von:

Susanne Härpfer