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Bundesdatenschützer Peter Schaar warnt vor Versuchen, sich „unter falscher Flagge mit den Betroffenen ‚befreunden’, um so an deren Daten zu gelangen.“

http://www.focus.de/digital/internet/datenschuetzer-schaar-warnt-jobcenter-wollten-hartz-betrueger-per-facebook-ueberfuehren_aid_997622.html

In der DDR wurden gezielt Kritiker von Angehörigen, Freunden und Kollegen entzweit. Durch Falsch-Informationen und Kappen der Erreichbarkeit.

Exakt dasselbe geschieht noch immer – allerdings in Westdeutschland. 2004 2005 2007 2009.

Rufmordakten werden angelegt. Unter dem Vorwand, man müsse die Daten schützen, geschieht das Gegenteil. Statt Texte in Akten zu schwärzen, werden die Namen real existierender Menschen genommen. Aber aus dem Kontext gerissen.

Menschen beschuldigen sich in den Akten, doch die Namen sind falsch. Diese gefälschten Akten werden Menschen gezeigt. Suggestivfragen gestellt. Die Betroffenen fallen aus allen Wolken, kappen Kontakte, gehen gerichtlich vor. So wird Zwietracht gesät, Konflikte eskaliert. Lebenswichtige Kontakte werden so gekappt, Menschen auseinandergebracht und in die Armut getrieben. Jeder Versuch, sich zu erreichen, wird unterbunden. Geben die Betroffenen nach Jahren verzweifelt auf, und fragen nicht mehr bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wird auch dies verwendet. Dann wird gezielt gestreut, man habe das Interesse verloren.

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Überwachungsvideos sind keine Lösung. Im Gegenteil. Sie liefern erst das Material, aus dem skrupellose und verbrecherische Leute mit Eigeninteressen Verleumdungs-Material kreieren. In Zeiten wirtschaftlicher Krise gibt es gewissenlose Leute, die über Leichen gehen. Persönlichkeitsrechte, Privatsphäre, Recht und Anstand sind für diese ein Fremdwort.

Dagegen hilft nur: Abbau von Video-Überwachung. Kappen der Verbindung derjenigen, die direkten Missbrauch betreiben und ahnden derjenigen, die Bildleitungen abgreifen.

Und: Langjährigen wirklichen Freunden

Vertrauen.

Die müssen allerdings wieder erreichbar sein. Dafür braucht es vor allem Unterstützer und Finanziers, um diesen Wall der Rufmörder zu durchbrechen. Um den Tätern auf die Schliche zu kommen und Paroli zu bieten.

Aber auch und vor allem, um die Erreichbarkeit wieder herzustellen. Denn: es braucht eine Lebenszeit, um kluge und intelligente und Rechtschaffene Menschen kennen zu lernen.

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