Transparente Bahn - foto: Susanne.Haerpfer@bits.de

Transparente Bahn – foto: Susanne.Haerpfer@bits.de

photographedby susanne.haerpfer@bits.de

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Transparente Bahn

Diesem Ziel hat die Bahn versucht, näher zu kommen. Zug um Zug gewissermaßen. So lösten sich Forderungen in Luft auf, denn es stellte sich heraus: es bestanden keine Forderungen. Die einen nennen es Kulanz. Andere Vernunft.

Um so absurder ist, was jetzt geschieht.

Die Inkasso-Firma Universum versucht per automatisiertem Mahnverfahren Geld einzutreiben.

Für Forderungen, die gar nicht bestehen. Und mit denen sie überhaupt nicht befasst war. Nicht eingeschaltet wurde. Mittel-Management nennt sich das. Der Versuch, zu makeln, wo es nichts zu makeln gibt. Ein Geschäft zu generieren, das unnötig ist. Reibach.

Inkasso-Abzocke in Reinform. Und ein Amtsgericht, das sich auch noch darauf einlässt. Sämtliche Fakten ignoriert. Absurdistan.

Und: Geschäftsschädigend. Denn dadurch, daß ein Inkasso-Unternehmen eingeschaltet wird, wird ein negativer Eindruck erweckt. Dies ist ein Angriff. Ein feindlicher Akt. Freiberuflern und Kunden wird am Zeug geflickt. Mit fatalen Folgen. In Zeiten, in denen einfach Behauptungen in die Welt gesetzt werden können, und die Schufa übernimmt diese. Ungeprüft. Widersprüche werden ignoriert. Die Fakten interessieren nicht. Für Unternehmen und (ausländische) Geschäftspartner ist aber die Schufa sakrosankt. Von der Substanzlosigkeit wissen nur die wenigsten. Nur die wenigsten wissen: Konzerne und Inkassofirmen brauchen nur Vorwürfe und Gerüchte in die Welt setzen, Betrugs-Buden mit Biß unberechtigte Forderungen erheben, schon sind die honorigsten Geschäftsleute entweder genötigt, an Abzocker zu zahlen, oder ihr Geschäft auf´s Spiel setzen. Eine loose-loose-Situation, und dies in einem „Rechtsstaat“.

Was wohl die Innenrevision der Bahn dazu sagt? Und die Abteilung für Transparenz?

VON: susanne.haerpfer@bits.de