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motto photo: copyright Susanne.Haerpfer@bits.de at Hamburg Stephansplatz

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Alle Telefonverbindungen werden gespeichert.

Dies hat in den vergangenen Tagen für viel Wirbel gesorgt.

Und ist doch gängige Praxis. Auch in Sendern und Verlagen.

Wie also soll ein Informant einen Journalisten erreichen?

Haben Sie eine Telefonzelle gesehen?

Eine öffentliche Telefonzelle, von der aus man telefonieren kann.

Nein.

Genau das ist das Problem.

Es gibt kaum noch Möglichkeiten, Journalisten zu erreichen.

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photographed at Hamburg Kellinghusenstraße by Susanne.Haerpfer@bits.de

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Denn:

die Telefonverbindungen im Unternehmen oder Behörde werden gespeichert.

Dasselbe geschieht in den Verlagen.

Handys benötigen einen Telefonvertrag.

Selbst bei prepaid-Telefonen muß man seine Daten hinterlassen.

Das alles wurde mit der Begründung eingeführt, man wolle vor Terroristen schützen. Doch die verüben weiterhin Anschläge – denn hinter ihnen stehen zahlungskräftige Finanziers.

Auf der Strecke bleiben hingegen die Bürger. Die so lange schweigen und mitmachen, bis es zu spät ist. Bis ihnen Unrecht widerfährt. Oder sie sich nicht schuldig machen wollen. Beamte, die nicht länger mitmachen wollen; Angestellte, die nicht aus kleinlicher Rachsucht, oder weil sie neidisch sind, oder weil sie übergangen wurden, Unterstützung suchen, sondern weil sie einen grundsätzlichen Webfehler im System bemerkt haben und sich wundern, weshalb niemand drüber berichtet. Die möglicherweise nicht wissen:

überwahung0601 a webcam at a public bus station can be a surveillance tool; photographed by Susanne.Haerpfer@bits.de

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Redakteure sind überlastet und unterbezahlt.

Die Formate sind begrenzt. Das Interesse gering – Agenturen liefern die Themen, die Aktualität bestimmt bzw. diejenigen, die Aktualität herbeiführen. Parteien und Wirtschaftsunternehmen setzen Themen, Journalisten halten nur noch selten eigene dagegen. Beim SPIEGEL waren es die Exklusiv-Vorabmeldungen der Rubrik Panorama, die Themen setzten.

Hinter den 15-Zeilen Meldungen steckt Arbeitsaufwand einer Titelgeschichte.

pocketcalculator0206freigestellt

„freigestellt“ – doppelte Wortbedeutung in dieses  Foto umgesetzt, von mir, Susanne.Haerpfer@bits.de

Und zu Titelgeschichten, denen andere Medien folgten, wurden die komprimierten Meldungen.

Von dieser Ereignis-unabhängigen Tiefen-Recherche gibt es nur noch wenige Beispiele.

Der eigene Kreis des Redaktionsgeschmacks bestimmt oft, was wie berichtet wird, und was nicht beachtet wird. Peer leader geben vor, was zu berichten ist.

Falls wirklich einmal ein Informant den Weg finden sollte zu einem Verlagsgebäude, dann sind die Portiers angewiesen, die Betreffenden dazu zu bringen, eine e-mail zu schreiben,

die überarbeitete Redakteure jedoch oft ungelesen löschen.

Wer nicht über eine Partei einen Journalisten kennenlernt, oder beim gemeinsamen Segeln, hat schlechte Karten.

Früher traf man sich auf Fachkonferenzen. Doch in Zeiten knapper Kassen und des internet, erhalten Journalisten immer seltener die Gelegenheit, zu einem Kongress zu fahren.

_DSC0724 photographed at aviation trade fair at Hamburg by Susanne.Haerpfer@bits.de

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Meist heißt es zu Recht, man solle per mail vorher herausfinden, was entscheidend sein wird. So lassen sich in der Tat viele Informationen ganz öffentlich finden. Selbst dafür fehlt jedoch oftmals das Geld, so die Zeit nicht bezahlt wird, die öffentlichen Informationen zu lesen.

Wozu Informationsfreiheitsgesetz, wenn niemand das Geld erhält, diese öffentlichen Informationen zu lesen, zu hinterfragen, nachzuhaken und eine Geschichte daraus zu machen?

pocketcalculator0206elegant „pocket calculator“ in a new sense – photographed by

Susanne.Haerpfer@bits.de

So gibt es eine Vielzahl von Informationen, die alle nicht geheim, aber von enormer Bedeutung für die ganze Gesellschaft sind, aber schlicht untergehen im Meer der öffentlichen Meldungen. Und so entsteht das Paradox, das Informationen zwar öffentlich zugänglich sind, aber niemand nimmt sie zur Kenntnis und benennt die Bedeutung, die sie für alle haben.

Information overflow – eine Flut und zugleich Informations-Dürre. Belanglosigkeiten vervielfältigt.

Wer Redaktionen die Bedeutung einer Information, einer Entscheidung, einer Weichenstellung nahe bringen will, muß gegen die Flut des Gelärme ankommen. Braucht Zugang.

Was wird aus Informantenschutz, wenn weder Informanten noch Informationen erwünscht sind?

Was tun, wenn jeder Mensch, den man trifft, leugnet, Journalist zu sein?

Gibt es einen Fall Snowdon? Bei einer Redaktion jedenfalls hätte der Informant vermutlich kein Asyl erhalten. Redaktionen verschanzen sich mehr, als es Botschaften oder andere sensible Institutionen je waren.

photo susanne haerpfer

photo susanne haerpfer

Journalisten, Arbeitssuchende und Informations-Geber müssen durch die e-mail-Wand, Zeit-Engpaß, Telefonsperre, und dem ganz normalen Arbeitsablauf.

Selbst wenn Redakteure 20 Stunden täglich arbeiten – wie zu ihnen gelangen?

Zumal, wenn man kein Geld hat. Für teure Lokale. Wie mit dem Pförtner sprechen, und welche Redaktion spricht welche Sprache,

was sind die buzz-words, mit denen die Leitwölfe der jeweiligen Redaktion ihre Themen gegen Konkurrenten durchsetzen,

wer trägt welche Kleidung, um akzeptiert zu werden?

Nur, wem es gelingt, all diese Hürden zu nehmen, kommt in die Nähe des Problems, das zur Zeit ausführlich diskutiert wird: Informantenschutz. Vielleicht ist es Nostalgie, vielleicht ist es Ausdruck davon, Redakteure wünschen sich, es möge endlich wieder werden wie früher, als in der Tat dies die Hauptfrage war: wie bin ich möglichst permanent erreichbar für Informationen?

motto photo at Hamburg Kellinghusenstraße by Susanne.Haerpfer add bits.de
motto photo at Hamburg Kellinghusenstraße by Susanne.Haerpfer@bits.de

Informationen waren wertvoll. Wer mehr wusste als diejenigen, die sie zu verbergen trachteten, galt etwas, war ein Held und wurde entsprechend belohnt.

Heutzutage gilt als suspekt, wer als erster mit einer Neuigkeit erscheint, die noch niemand veröffentlicht hat.

Journalismus auf den Kopf gestellt.

Vielleicht hilft die jetzige Debatte, dies zu ändern. Informationen wirklich wieder als wertvolles Gut zu betrachten, und diejenigen, die diese erarbeiten, entsprechend zu honorieren.

                            DER ATOMEXPERTE KLAUS TRAUBE

hatte Glück im Unglück. SPIEGEL-Redakteure erfuhren von der Arbeitssperre gegen den kritischen Atomforscher, recherchierten und belegten die Verschwörung zu Lasten seiner Festanstellung. Heute, in Zeiten des flüchtigen internet gibt es Tausende Klaus Traube, und niemand erfährt von ihnen.

Es gibt ein Leben vor dem internet.

Das scheinen aber einige zu vergessen.

Wenn „fixe Jungs“ in sogenannten compliance-Firmen das Plazet erhalten, sich als vermeintliche Oberwächter aufzuschwingen, und gegen Bewerber recherchieren, kann das fatale Konsequenzen für die Betroffenen haben. Dann nämlich, wenn sie falsche Auskünfte erteilen. Diese aber nicht hinterfragt werden. Wenn man ihnen unbesehen glaubt, glauben muß, weil es so angeordnet wird oder sich eingeschliffen hat.

Verbreiten solche Meinungsführer,  jemand arbeite nicht für das Unternehmen, dann kommt dies einem Todesurteil gleich. Die Betroffenen erfahren die Gründe nicht.

Wie im Fall Klaus Traube.

In seinem Fall waren es falsche Sicherheitsbedenken.

Als Sicherheit, als compliance kann auch heute wieder Rufmord und Existenzvernichtung getarnt werden. Da das Geld knapp ist, bleiben solche Verbalmorde unentdeckt.

Alerte Jungmanager fragen aus ihrem Blickwinkel, werden falsch verstanden, per stillem Post-Effekt werden selbst korrekte Informationen verfälscht, eine Falschinformation wird verstärkt, am Ende finden sich Zerrbilder in Akten, geadelt.

motto - photo: susanne.haerpfer@bits.de

motto – photo: susanne.haerpfer@bits.de

Beispielsweise gibt es Artikel, die nicht online stehen. Schreiben Journalisten über ihre Veröffentlichungen, müssten bei Verlage gedruckte Exemplare aus dem Archiv bestellt werden.

Datenbanken reichen oft nicht aus.

Denn bei der Verwandlung von Tageszeitungen in Kauf-dvd´s sind so manche Artikel vergessen worden oder aus Absicht nicht kopiert wurden. Sei es, aus Über-Korrektheit.

Verlage hatten nur das einmalige Nutzungsrecht mit einem freiberuflichen Autoren vereinbart.

calculator sw0171 motto photo by Susanne.Haerpfer@bits.de

Kauf-dvd´s gab es vor 20 Jahren nicht. Es müssten also neue Vereinbarungen geschlossen werden. Also gab es interne Anweisungen, Artikel freiberuflicher Mitarbeiter wegzulassen.

Oder Verlage wollten ihren freiberuflichen Autoren etwas Gutes tun.

Sie wollten es den Ideen-Klauern unter den Journalisten erschweren. Gerade besonders gehaltvolle, wertvolle, intelligente Artikel wurden nicht online verfügbar gemacht.

Auf diese Weise sollte verhindert werden, daß die Dünnbrettbohrer der Zunft sich per einfachem Mausklick hätten bedienen können. Daraus sollten aber die Dünnbrettbohrer der compliance-Zunft nicht machen: diese Autoren gäbe es gar nicht. Oder – noch schlimmer, da schlichtweg falsch – die Belege existierten gar nicht; Autoren hätten sich nur aufgeplustert, um anzugeben. Dies mag zwar unter Management-Aspiranten vorkommen, rechtfertigt jedoch nicht schlampige Recherche zu Lasten freiberuflicher Journalisten.

Es hülfe häufig, einfach die Betroffenen direkt zu kontaktieren und nach der Beleglage zu fragen.

Modern approach to what still is a type writer - photographed by: susanne.Haerpfer@bits.de

Modern approach to what still is a type writer – photographed by: susanne.Haerpfer@bits.de

Wenn dies allerdings aus Zeitmangel, falsch verstandener Knauserigkeit oder schlicht mangelndem Interesse und Problembewusstsein unterbleibt, wäre dies fatal für die Betroffenen.

Wenn es über Entscheidungen über Leben oder Tod geht, und dies ist dann der Fall, wenn eine Existenz durch eine Fehleinschätzung vernichtet würde, dann reicht es eben nicht, nur in der Telefonzentrale anzurufen, oder mit dem Sekretariat zu sprechen oder der Nachfolgerin, die die komplette Historie einer Redaktion, einer Firma überhaupt nicht kennen kann. Von Journalisten verlangt man, Betroffenen das Recht zur Stellungnahme einzuräumen. Unterbleibt ein Gegencheck zu Gunsten des Betroffenen, hätte dies Existenzvernichtende Konsequenzen. Denn die Falschbeurteilung durch Fremde würde zu fatalen Folge-Entscheidungen über sein Leben führen –und das alles, hinter dem Rücken von, über den Köpfen der Betroffenen hinweg.

Der Fall Klaus Traube – tausendfach, in allen Berufen.

Besonders fatal, wenn luschige Nachfragen sich aufschwingen als vermeintlich besonders akribische Kontrolleure mit dem Charakter einer Ober-Instanz. Während jeder Journalisten-Praktikant sorgfältiger wäre.

Die jeweiligen Ebenen, von Chefredaktion, Redaktion bis zur Geschäftsführung, tauschen sich in ihren jeweiligen Kreisen aus – ohne daß man jemals davon erführe. Es sei denn, einer käme doch auf die schlichte Idee, einfach einmal anzufragen.

symbolic photo out of Chapter on Quedlinburg; Susanne.Haerpfer@bits.de

symbolic photo out of Chapter on Quedlinburg; Susanne.Haerpfer@bits.de

So aber werden Anstellungen und Arbeitsverträge verhindert, und die Betreffenden erfahren nie die Gründe. Die Schuldigen – würde jemand den Verdacht haben, da muß etwas nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man stets dieselben Absagen erhält – verschanzen sich dann hinter Datenschutz.

Für die Betroffenen hat allerdings nie Datenschutz gegolten, als es darum ging, ihr Leben auszuforschen und falsche, negative Äußerungen von Neidern, Konkurrenten, missliebigen Nachbarn und Verwandten zusammenzustellen, um einen Vorwand zu haben für eine Ablehnung.

Datenschutz wird von alerten Jungmanagern, Möchtegern-Journalisten und Ausforschern aller Art ausgehebelt. Sie drohen Leuten, täuschen Positionen vor, die sie nicht haben, säuseln, oder setzen falsche Behauptungen in die Welt  von angeblichen Erkrankungen oder anderen Notfällen, um an Daten zu kommen. Die Ausreden bleiben hängen bei denen, die befragt wurden. Manche machen sich eine Aktennotiz, der stille Post-Effekt entfaltet seine fatale Wirkung, und schon schwebt der Betroffene in Lebensgefahr – aber anders.

Eingriffe durch Behörden werden in Gang gesetzt, Stigmata geschaffen, die nur besonders betuchte und vernetzte nur mit viel Glück wieder aus der Welt schaffen können. Die Mehrheit wird durch Falschauskünfte in Chancenlosigkeit getrieben. Die Schuldigen verschanzen sich hinter Anonymität. In Zeiten des internet bekommt dies eine noch gewaltigere Dimension. Denn: die Falschinformationen gehen um die Welt. Und es findet sich stets ein Ort, der gegen Geld ausgerechnet jene schützt, die verleumden. Die Betroffenen, und diejenigen, die sauber arbeiten, bleiben auf der Strecke.

in Zeiten des flüchtigen internet kann

Vorratsdatenspeicherung also wirklich Sinn machen. Es kommt darauf an, was man darunter versteht, und wer eine solche wie nutzt.

Sinn macht es, wenn man seine Kreditkartenabrechnungen aufbewahrt hat bzw. diese wieder erlangen könnte vom Kundenservice center,

und so belegen,

– wieviel man für eine Fernseh-Firma international gereist ist

_DSC0683 my Visa for filming for SPIEGEL TV at Moscow – susanne.haerpfer addbits.de

– wie die Arbeitszeiten waren (Taxi nachts um vier los zum Flughafen, nachts um vier zurück vom Büro)

– welchen Status man hat (gehobene Hotels, elegante Aufenthaltsorte), um auf diese Weise beispielsweise das Arbeitsamt zu zwingen, so wie früher – vor der Einführung von Hartz IV – Unterschiede in der Bemessung und Zahlung des Erwerbslosengelds zu machen: – es macht durchaus einen Unterschied, ob man als Fernsehjournalistin mit abgeschlossenem Studium und zusätzlicher Berufsausbildung gewohnt ist, international zu reisen und entsprechend in Sheraton und Hilton, etc. untergebracht zu werden – oder ob man ungelernter Hilfsarbeiter ist, der zwar nett sein kann und durchaus Potential hat, ebenfalls das Abitur zu machen – aber nicht im Blitzverfahren, sondern nach Jahren

Bislang schert das Arbeitsamt jedenfalls beide über denselben Kamm.

Und dies, obwohl die Verwaltungsvorschriften und Regelungs-Kanon durchaus vorsieht, Unterschiede zu machen. Bildungs- und Leistungs-adäquate Belohnung.

Dies ließe sich durchsetzen mit Hilfe von einer verantwortungsvollen und Zweckgebundenen Vorratsdatenspeicherung.

Susanne Härpfer

Susanne.Haerpfer@bits.de

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photo: copyright: Susanne.Haerpfer@bits.de in Burma

photo: copyright: Susanne.Haerpfer@bits.de in Burma

Kritische Anmerkungen und ein etwas anderer Blick

Aus dem aktuellen Anlaß:

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> Pressemitteilung

> Bielefeld, 8. Juli 2013

Vorratsdatenspeicherung: Anhörung vor dem Europäischen Gerichtshof

> Strittige EU-Richtlinie zur Überwachung auf der Kippe

Am [morgigen] Dienstag, 9. Juli 2013, hat der Europäische Gerichtshof zu

einer wegweisenden Anhörung in Sachen Vorratsdatenspeicherung geladen.

> Behandelt werden die Klage von „Digital Rights Ireland“ gegen die

> Vorratsdatenspeicherung und die Eingabe des Österreichischen

> Verfassungsgericht, das grundsätzliche Bedenken hat, ob die

> Vorratsdatenspeicherung grundrechtskonform ist.

> „Die Richterinnen und Richter verlangen Nachweise über die Wirksamkeit

> der Vorratsdatenspeicherung, die die Politik nicht liefern kann,“ so

> Rena Tangens von Digitalcourage e.V. „Vor dem Hintergrund von Prism und

> Tempora jetzt eine legale Vollüberwachung der EU-Bürger und -Bürgerinnen

> abzusegnen, wäre blanker Hohn.“ Vor der Anhörung ist bereits ein

> Fragenkatalog des EuGH veröffentlicht worden [1], der Zweifel der

> Richterinnen und Richter an der Vorratsdatenspeicherung durchblicken

> lässt. Digitalcourage begrüßt die kritischen Nachfragen und unterstützt

> die Klagen inhaltlich.

„Die EU muss die Vorratsdatenspeicherung endlich politisch kippen,“ so

> Dennis Romberg von Digitalcourage. „Der EuGH kann dazu das Signal

> vorgeben und ein Umdenken einleiten.“

> Rena Tangens wird am Dienstag vor Ort die Anhörung im Europäischen

> Gerichtshof begleiten und steht für Presseanfragen zur Verfügung.

> Pressekontakt:

vor Ort beim EuGH in Luxemburg

> Rena Tangens, mobil 0175-984 99 33

> Digitalcourage e.V.