„Eigentlich wollte Snowden gar nicht zu uns, aber all seine Kontakte wurden abgeschnitten, so daß ihm keine andere Wahl blieb“, erklärte der Präsident Russlands, Putin im Fernsehen.

Keine Erreichbarkeit mehr. 

So geht es auch Journalisten und kritischen Sicherheitsexperten in Deutschland. Sämtliche Kontakte wurden gekappt.

2004 2005 2007 bis einschließlich heute wird Giftgas in Räume eingeleitet. Sogar draußen, an vermeintlich frischer Luft, wird zielgerichtet Giftgas versprüht, bzw. der Effekt hervorgerufen. Bis Lungen platzen, Menschen ohnmächtig werden. Schlafen, über Stunden, über Tage. Als Vorwand wird Außenstehenden gern erzählt, man benötige Mittel, um Terroristen kampfunfähig zu machen. Falls eine erneute Geiselnahme geschehe, wie im Musical-Theater Nordost in Moskau. Voraussetzung ist allerdings, daß Außenstehende überhaupt nachfragen. Und dann ihren Verstand gebrauchen und bemerken:

diese Begründung stimmt nicht, bzw. ist zu kurz gedacht. Denn: einmal lassen sich so vielleicht fünf Geiseln retten. Aber das Mittel, das Giftgas, funktioniert immer. Die Täter können damit ebenfalls außer Gefecht gesetzt werden.

transparent lila0446 Desorientierung durch Gas und Gift – motto photo  © susanne.haerpfer@bits.de

Die angebliche Sicherheit ist in Wahrheit allerhöchste Bedrohung. Fabriken, Büros, Militärs, Sicherheitskräfte, Chemie-Anlagen, Flughäfen, Atomkraftwerke, etc. usw. – sie alle können außer Gefecht gesetzt werden. Giftgas versprüht – der Effekt von Gas hervorgerufen – und schon ist ein Land außer Gefecht gesetzt. Nicht tödlich – stimmt – es ist noch schlimmer. Tot bei lebendigem Leib. In Spielfilmen sehen Zuschauer das gern, und vergessen wieder. So wie die Büro-Angestellten in der britischen Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“. Sie fallen in einen Schlaf, und wenn sie aufwachen, können sie sich noch nicht einmal erinnern, daß etwas Besonderes vorgefallen ist, und sie zwangsweise in den Tiefschlaf befördert wurden. Bei James Bond plant eine Frauen-Gang, instrumentalisiert von Filmbösewicht Fröbe, Schlafgas vom Flieger zu versprühen, um Gold zu rauben. Im realen Deutschland sind die Auswirkungen weniger glamourös. Menschen werden durch Giftgas bzw. demselben Effekt, anders hervorgerufen, daran gehindert, ihren Beruf auszuüben, und sich so zu profilieren, daß Attacken für die Täter schwieriger werden. In Deutschland werden Menschen in die Armut gedrückt. Das paßt dann den Tätern besser in´s Klischée. „Kennt man ja, Arme verschlafen den ganzen Tag und sind faul.“ Nein. Im Gegenteil.

Es ist Krieg in Deutschland. Und die Opfer sind hoch. Es ist Krieg in Deutschland. Und viele machen mit.

Gern benutzen die Täter auch falsche Anschuldigungen und Rufmord, wenn´s denn in Klischees und Vorurteile paßt: Schauspieler, die mit Giftgas ausgeschaltet werden, seien „Drogenabhängig“ – „man kenne das ja“. Nein. Das kennt man nicht.

Sportler werden angeblich des Doping überführt. Je nach Berufs- und Schicht-spezifischen Klischee werden Ausreden verwendet, um zu verdecken, was mitten in Deutschland geschieht: Angriffe mit Giftgas. Wer es wagt, dies öffentlich zu machen, wird mit einem verdeckten Berufsverbot belegt. Rufmord, Gerüchte, falsche Behauptungen werden in die Welt gesetzt. Keine Methode ist zu perfide, kein Mittel ist zu abgefeimt, um sämtliche Verbindungen zu kappen. Falsche Behauptungen über angebliche Erkrankungen werden in die Welt gesetzt, die Täter lassen streuen, man sei schon lange in Rente, oder habe sonst ein Problem. Und wer dennoch mit letzter Kraft den Tätern und den willigen Helfershelfern den Wind aus den Segeln nehmen will, der wird Tag für Tag vergiftet: „Unser tägliches Gift gib uns heute“ – leider nur allzu wörtlich. Davon werden heimlich Aufnahmen gemacht mit Überwachungskameras und Redaktionen zugespielt.

bananenschale auto0317  Desorientierung durch Gas und Gift – motto photo  © susanne.haerpfer@bits.de

Denen wird erzählt, die Bilder zeigten, wie arbeitsunfähig ein Mensch sei. Verschwiegen wird, daß gezielt über Jahre Menschen vergiftet werden. In dieser Deutschen Republik.

von Susanne.Haerpfer@bits.de