Aus einer Mücke einen Elefanten machen, lautet ein Sprichwort. 

Weshalb eigentlich?

Hat das Sprichwort einen gentechnischen Hintergrund?

Immerhin enthält ein Blutstropfen Genmaterial – einer Mücke, eines Elefanten oder eines Menschen.

Besteht darin der eigentliche Sinn von Mücken?

Medicopter

Kleine, leichtgängige Flieger, die überall hinkommen und wertvolle Fracht transportieren. 

Blut, also komprimierte Informationen über Menschen und Tiere; quasi die zip-Dateien zweier Welten. 

Fliegende Labore, Boten zwischen dem Immunsystem der Menschen und dem der Tiere. Auf diese Weise stellen Mücken sicher, daß beide auf einander eingestellt sind. Tiere können sich wappnen gegen Irrtümer der Menschen. Menschen irren sich, das hat sich im Lauf der Jahrhunderte herausgestellt. Also ist es weise, sich zu wappnen gegen Mittel, die Menschen entwickeln, die Tieren den Garaus machen, bis es ihnen leid tut, weil sie erst mit Verspätung deren wertvolle Funktion erkennen. Umgekehrt werden Menschen durch Mücken quasi geimpft. Das Immunsystem des Menschen wird auf den jeweils neuesten Stand gebracht dessen,  was Tiere zur Selbstverteidigung entwickelt haben. Mücken bringen also nicht Seuchen, sie verhindern Schlimmeres. 

Zumal sie Wasser reinigen. 

Dies jedenfalls schreibt ein Namenloser Autor auf der internet-Plattform

http://www.gutefrage.net/frage/wofuer-sind-muecken-nuetzlich

Dort ist zu lesen: „Mückenlarven fressen Dreck aus schmutzigem Wasser. Sie machen es buchstäblich wieder sauber.“

Dann aber ist klar, weshalb nach einer Flut Mücken kommen. Es sind  Heerscharen freiwilliger Helfer, die den Dreck wegräumen, quasi die Bundeswehr der Tierwelt. Sie kommen angeflogen, um den Menschen zu helfen, nicht, um ihnen zu schaden. Demnach sind Mücken kostengünstige Fluthelfer und Menschen sollten sich über sie freuen. 

Zu dieser Schlussfolgerung kommt auch DIE ZEIT. 

LUCHS-Preis Juli für Heidi Trpak und Laura Momo Aufderhaar: „Gerda Gelse. Allgemeine Weisheiten über Stechmücken“

„Ein Sach-Bilderbuch wirbt um Verständnis für Mücken – und verbindet Kunst mit Wissenschaft“, schreibt Magdalena Hamm über das Buch von Heidi Trpak und Laura Aufderhaar „Gerda Gelse“.

Bud Spencer würde das Buch als charmante Hommage empfinden – „Sie nannten ihn Mücke“ als Buch-Illustration umgesetzt.

Militärisch interessant obendrein.

Es sei der 350 Hertz-Ton, der Mücken anlocke, heißt es bei Wikipedia. Das kann auch bedeuten, Menschen, deren biologisches System ebenfalls bei 350 Hertz getaktet ist, ziehen Mücken magisch an. 

Sender, Funkfrequenzen von Autos, Wegfahrsperren, Technik, die auf dieser Frequenz funktioniert, beeinflusst die Mückenpopulation. Mückenschwärme und deren Verschwinden sind also Menschen-gemacht, beruhen auf Technik, auf Eingriffe des Menschen in´s Funkfrequenzsystem der Tierwelt. Vögel fressen Mücken, und sie orientieren sich anhand von Magnetfeldern und elektromagnetischen Wellen. Werden diese verstärkt, gestört, so können sich weder Mücken noch Vögel orientieren. Es kommt zu Szenen wie in Hitchcocks Film „Die Vögel“. SPIEGEL online schreibt über Tauben, die orientierungslos geworden sind: 

http://www.spiegel.de/panorama/moskau-zombie-tauben-veraengstigen-einwohner-a-917187-druck.html

DER SPIEGEL zitiert Radio Free Europe. Der Sender kennt sich aus mit Funkfrequenzen. Seine starke Senderleistung führte zum  berühmten Tornado-Absturz. 

http://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Holzkirchen

von: Susanne.Haerpfer@bits.de