Stephen Hawking – sein Leben wird zur Zeit bei der BILD-Zeitung porträtiert, und es ist ein Buch im Rowohlt-Verlag erschienen. Für alle, die mit dem Genie den Planeten aus den Angeln heben wollen, sei ein anderes Buch empfohlen: Der eigentliche Stephen Hawking ist zu finden in

James Kakalios

Physik der Superhelden

Rogner und Bernhard bei Zweitausendundeins

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Besonders inspirierend ist das Kapitel ab Seite 410 wichtige

Gleichungen

Denn wer komprimiert die wichtigsten Axiome der Physikgeschichte findet, kann diese rasch vergleichen und entdeckt auf diese Weise Lücken, Widersprüche, Denkfehler oder neue Denkansaetze für das, was sich aus den bekannten Erkenntnissen Schlußfolgern laeßt, oder aber das scheinbar Bekannte muß revidiert werden. Auf jeden Fall bringt es Denkende weiter.

Seite 412

zeigt, woran es häufig krankt, und weshalb das Marmeladenbrötchen staendig auf die falsche Seite faellt:

„Arbeit = Kraft mal Weg

(Kapitel 11 S 171) Der Begriff Arbeit ist in der Physik ein anderer Ausdruck für Energie und jede Veränderung der kinetischen Energie eines Körpers muß sich aus dem Wirken einer äußeren Kraft über eine bestimmte Entfernung ergeben. Daraus folgt, daß man keine Arbeit verrichtet, wenn man ein Gewicht hochhaelt, denn obschon man eine Kraft aufwendet, wird der Körper nicht bewegt. Dies widerspricht zwar der alltaeglichen Verwendung des Begriffs „Arbeit“, ist aber pysikalisch korrekt.

Das sagt mal den tausenden Körperzellen, die ganz schön auf Trab sind…

Es zeigt nur, welche Verrenkungen manche machen, nur damit die Gleichung stimmt, mit der Realitaet derjenigen, die naemlich die Arbeit verrichten, hat es hingegen herzlich wenig zu tun.

Physikalisch ist der Satz ebenfalls nicht korrekt, da vergessen wurde, daß sich die einzelnen Komponenten der Formel wiederum darstellen lassen als zusammengesetzt aus anderen Komponenten:  wenn der Weg gleich null ist bzw nicht horizontal erfolgt, sondern vertikal durch das Emporhalten, dann konzentrieren und potenzieren sich Schwerkraft und Masse auf einem kleinen Fleck, dh diese Faktoren vergrößern sich, und somit wurde auch im physikalischen Sinn Arbeit geleistet. Nur derjenige, der das Gegenteil behauptet, hat nicht genügend Denkarbeit aufgewendet, zu kurz gedacht, eine zu kurze Wegstrecke zurückgelegt.

Wie überhaupt manches anders oder komplizierter ist, als es manche Physiklehrer vermitteln. Seite 414 nimmt das auf die Schippe:

„Ohmsches Gesetz

Obschon dieser Ausdruck für die meisten Metalle gültig ist, gehorchen nicht alle elektronischen Bauteile dieser einfachen linearen Beziehung“.

Folgendes Zitat auf Seite 394 könnte der zentrale Satz Stephen Hawkings sein:

„wenn uns die Erforschung der Natur eines gelehrt hat, dann das: Im Gegensatz zum unglaublichen Hulk sind wir umso staerker, je klüger wir sind. Nachdem Sie nun das Buch zu Ende gelesen haben, fühlen Sie sich ja möglicherweise selbst schon ein bißchen staerker, wenn nicht an Muskelkraft, dann vielleicht im Geiste.“

Auf Seite 384 des Buchs „Physik der Superhelden“ heißt es:

„Der Verfasser dieses Textanhangs der Redakteur Julias Schwartz beschreibt korrekt, wie ein Telefon Schallwellen in elektrische Impulse umwandelt, wenn eine dünne Membran im Hörer von einer Schallwelle getroffen wird, faengt sie an, zu vibrieren, wodurch neben ihr befindliche Kohlenstoffkörnchen

DSCI0113  Pflanzentelefon photografiert von: susanne.haerpfer@bits.de

abwechselnd komprimiert werden und sich ausdehnen. Die elektrische Leitfaehigkeit dieser Sammlung von Kohlenstoffkörnchen

haengt empfindlich davon ab, wie stark die Körnchen aneinander gepresst werden. Waehrend man spricht, werden die Körnchen abwechselnd staerker, wieder schwaecher, aneinander gedrückt und entsprechend veraendert sich das elektrische Signal, das den Draht entlanglaeuft. Am anderen Ende der Telefonverbindung ersetzt das elektrische Signal wiederum eine Membran in Schwingungen. Das erzeugt Druckwellen in der Luft, die vom Ohr der Person, die den Anruf entgegen nimmt, empfangen werden.  […]

Ebenso gilt, daß die in den elektrischen Impulsen einer Telefonleitung enthaltene Information nicht durch die Bewegung der Elektronen in dem Draht, sondern durch Elektronendichtewellen übertragen wird.

Wir können uns das ganze so vorstellen: eine Region mit erhöhter Elektronendichte ist infolge der gegenseitigen Abstoßung der negativ geladenen Elektronen instabil und dehnt sich auf Kosten benachbarter Regionen aus.

Daraufhin entsteht dort eine erhöhte Elektronendichte, die sich wiederum in die benachbarte Region ausbreitet und so weiter.

Die Geschwindigkeit, mit der sich diese Dichtestörung wellenartig fortpflanzt, haengt von der elektrostatischen Abstoßung zwischen den Elektronen ab:

Wie lange dauert es also, wenn ich ein Elektron anstoße, bis ein in einiger Entfernung befindliches zweites Elektron anstoße, bis ein in einiger Entfernung befindliches zweites Elektron darauf reagiert?

Gar nicht lange, wie sich herausstellt.

Die elektrische Wechselwirkung der zwei Ladungen in dem Draht findet mit ungefaehr einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit statt.

Je nach Entfernung wird also eine kaum nachweisbare Zeitspanne zwischen dem Anstoßen der ersten Ladung und der Reaktion der zweiten Ladung vergehen.

Die Lichtgeschwindigkeit ist so groß – annähernd 300 000 Kilometer pro Sekunde, dass die Reaktionszeit bei einer Entfernung von 25 Zentimeter weniger als eine Millliardstel Sekunde betraegt.“

Und weil das so ist, hören und verstehen Pflanzen,

denn ihr Organismus basiert auf Elektrizitaet, sie verfügen über Membranen, sie leben von Kohlenstoff-CO2 und haben damit die Voraussetzung, Informationen zu empfangen, senden, zu verarbeiten und zu verstehen. Pflanzen verwandeln Licht in Chlorophyll, d.h. sie sind zugleich Lichtbildner. Pflanzen haben somit zugleich die Technik von Fernsehsendern. Sie können vermitteln zwischen den Informationen der Menschen und denen der Tiere und den eigenen. Pflanzen sind gewissermaßen das globale internet, sie sind das globale Gedächtnis, Prä-Babel und Post-Esperanto. Pflanzen bewältigen das, wozu die Computer der Menschen zu langsam sind bzw. aufgrund von Programmier- und Denkfehlern der Menschen, trotz Geschwindigkeit die Fülle der Informationen nicht zu sinnvollen Konsequenzen verarbeiten können.

Zugleich bedeutet das Geschilderte, weshalb es den Effekt gibt des Flügelschlags des Schmetterlings und zwar binnen kürzester Zeit.

2001 göteborg otfried 256 blau deutlich  susanne.haerpfer@bits.de

Außerdem erklärt es, weshalb Physiker, die sich mit Atomkraft beschäftigten, diese ablehnen und vor der Gefahr warnen; von Albert Einstein bis Stephen Hawking.

Denn:

Die physikalischen Wirkungen beziehen sich auf Elektronen, sie beziehen sich auf elektromagnetische Wellen.

Radioaktivität ist exakt dies. Radioaktivität sind elektromagnetische Wellen. Physik gilt immer. Das aber bedeutet:

das, was Elektronen an einem Ort widerfährt, ist binnen der obig geschilderten Sekunden (Physik gilt immer) um den Globus gerast.

Dann aber sind die Auswirkungen von Atombomben und Atomexplosionen

und Atomkatastrophen wie von Fukushima oder Tschernobyl ubiquitär.

Sie können gar nicht auf einen Ort beschränkt bleiben,

anderenfalls würden sie sämtliche physikalischen Grundgesetze (vgl. das Kapitel mit den Gleichungen) außer Kraft setzen.

Das Atomunglück in Japan muß Deutschland längst erreicht haben.

Rein physikalisch betrachtet.

Zur Erinnerung, hier nochmals die Physik-Erklärung:

„Je nach Entfernung wird also eine kaum nachweisbare Zeitspanne zwischen dem Anstoßen der ersten Ladung und der Reaktion der zweiten Ladung vergehen.

Die Lichtgeschwindigkeit ist so groß – annähernd 300 000 Kilometer pro Sekunde, dass die Reaktionszeit bei einer Entfernung von 25 Zentimeter weniger als eine Millliardstel Sekunde betraegt.“

Erde, Luft und Wasser schirmen nicht ab, sie leiten. Denn: Metalle sind in der Erde, sie sind in der Luft, und sie sind im Meer(esboden). Außerdem kann jedes Material in einen Leiter von Elektrizität verwandelt werden. Darüberhinaus haben die Chemikalien der Menschen die Eigenschaften der Bodenorganismen verändert.

Physik

Logisch betrachtet,

Konsequent zu Ende gedacht,

Was die Technik bedeutet,

muß zu Umweltschutz führen,

zu Technik-Kritik und vorbeugendem

Katastrophenschutz

von: Susanne.Haerpfer@bits.de