_DSC0578 symbolic photo: susanne.haerpfer@bits.de

Das “Neue Deutschland” schreibt in der aktuellen Ausgabe, welches Ausmaß die Überwachung in diesem Land bereits angenommen hat und welche Vorwände dazu benutzt werden:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/834218

.telefonueberwachungen-im-nordosten-nehmen-zu.

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“In Mecklenburg-Vorpommern wurden 2012 in 161

Fällen Telefonüberwachungen angeordnet. Das

war fast ein Drittel mehr als im Jahr davor.

(…)

Handyortungen werden von

der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern bei der

Suche nach Personen immer häufiger genutzt.

Die “Maßnahmen zur Telekommunikationsüberwachung«,

die auch das Mithören von Gesprächen

beinhalten können, dienten laut Caffier

ausschließlich zur Abwehr von Gefahren für

Leben, Gesundheit oder Freiheit von Personen.

Häufigster Grund sei die Suche nach

vermissten, hilflosen oder suizidgefährdeten

Menschen gewesen, so Caffier. In 123 der 161

Fälle sei daher die Standortermittlung Ziel

der Überwachung gewesen.

(…)

und in 10 Fällen auch Gespräche mitgehört.

Auch dies sei im Rahmen der Vermisstensuche

erfolgt. Die Erhebung von

Telekommunikationsdaten habe sich zur

Gefahrenabwehr als unerlässlich erwiesen. »Es

geht um die Rettung von Menschenleben«,

betonte Caffier.”

Dreist!

Einfach Dreist!

In diesem Land werden Menschen abgehört und verfolgt, oh pardon, geortet, und dazu gebrauchen die Täter die Lüge, es ginge um “hilflose Personen” – ja, in der Tat, das sind Menschen, die noch selbständig sind,

die keine sogenannte “Hilfe” haben.

Das sind Menschen, die von den Tätern erst hilflos gemacht wurden,

um dann die vorgeschobene Lüge benutzen zu können.

Die Täter schaffen sich ihre Opfer für ihre Existenzberechtigung.

Dieses Land ist ein Überwachungsstaat, und dagegen geht es anzugehen.

von: Susanne.Haerpfer@bits.de