motto: photographed susanne haerpfer

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Zur Zeit wird in Genf verhandelt über Atomabrüstung.

Besonders gefürchtet ist der EMP-Effekt;
Also der elektromagnetische Impuls, der sämtliche Elektronik langfristig auslöscht.

Entdeckt wurde der Effekt (spätestens) bei der Zündung von Atomatombomben.

Nach den verheerenden Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, fürchteten viele atomare Verstrahlung.

Die Zündung verhindern, hieß, den Atomkrieg verhindern.

So merkte niemand auf, als eine noch schlimmere Massenvernichtungswaffe entwickelt wurde. Elektronik, die Elektronik den Garaus macht.
Wird bis heute nur von wenigen als Waffe erkannt.

„The zapping of America“, lautet der Titel des Buchs des Redakteurs Paul Brodeur. Er schrieb vermutlich das erste kritische Buch der Neuzeit über die Schäden, die starke, rasche Impulse über´s Elektrizitätsnetz verursachen kann. Bereits im Normalbetrieb, ohne Militärangriff.

Fachleute wie Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden weisen im Messeband des Jahres 2006 auf die Bedeutung für´s Überleben aller hin:
„Dem Elektrofachmann fällt darin die Aufgabe zu, weltweit sicherzustellen, daß die Funktionalität aller elektrischen und elektronischen Betriebsmittel und Systeme störungsfrei gewährleistet ist und in Zusammenarbeit mit den dafür zuständigen Experten dafür zu sorgen, daß auch die belebte Natur durch elektromagnetischen Wirkungen keinen Schaden nimmt.“

Damit aber sind die eigentlichen Abrüstungsverhandlungen über das Elektronik-Potential zu führen.
Zumal auch die gefürchtete radioaktive Strahlung auf elektromagnetischen Wellen basiert.
Laut Nachrichtensendungen wird dem Iran vorgeworfen, Atomprojekte zu tarnen mit zivilen Aufgaben. Das mag sein, trifft aber gleichermaßen auf die meisten Länder zu, was es nicht besser macht. Denn die Welt steht vor einem elektronischen Kollaps. Weltweit stehen Experten vor der Aufgabe, die Bevölkerung gegen diese Bedrohung zu empören, die zuvor Jahrelang geleugnet wurde: Ausknipsen der modernen Menschheit.

von: Susanne Härpfer

Susanne.Haerpfer@bits.de