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Zeichnung, zu finden auf der Iranischen Website: http://www.chaharmahalmet.ir/road.asp

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Die Zeichnung zeigt, wie alles, was Menschen produzieren, und sei es in guter Absicht, um zu einem schönen Ort zu gelangen, sich potenziert und wie ein Bummerang zurückschlägt. Dies gilt auch für Wetterveränderungsmaßnahmen. Die warnende Zeichnung steht auf einer homepage der Meteorologischen Behörde der Republik Iran. Selbstkritisch weisen die Macher darauf hin: das, was einmal gedacht war, um die Erde schöner zu machen, rächt sich gewaltig in Form von Tsunamis, Öl-Wellen, einer schwarzen, öligen Masse, die über jeden Bewohner der Erde schwappt, nicht bloß auf Iraner. Was gegen einen Teil der Welt gerichtet ist, wendet sich desto schlimmer gegen den Rest der Erdbevölkerung. Denn dieser Planet ist endlich, aber durch unter- und atmosphärische Strömungen verbunden. Damit gibt das Bild zugleich neueste Erkenntnisse wieder der Wetter- und Klimaforscher der Max Planck-Gesellschaft in Hamburg. Forschungsergebnisse und Prognosen, von tausenden Seiten, verdichtet auf ein einziges, eindringliches Bild. Chapeau, Kollegen!

von: Susanne.Haerpfer@bits.de