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Jeder Bundeskanzler hat schon mal in seine Hosen gepupst – als er in den Windeln lag, und noch kein Regierungschef war; es sei, er lebte nicht in einer Demokratie, sondern einem Bananenstaat.

Dies gilt es zu bedenken, wird entgegnet, Dienste und private Schnüffler könnten ruhig ermitteln, man habe nichts zu verbergen.

Mag sein, aber die Ansichten darüber, was man zu tun und zu lassen hat, gehen doch weit auseinander.

Oder haben Sie noch nie etwas von Nachbarschaftsstreit gehört?

Klingt harmlos? Nach Alltagsstress? Ist es aber nicht, dann nicht, wenn erwerbslose Spitzel auf der Jagd nach Aufträgen, Neid und Missgunst säen, aufblähen und stilisieren zu etwas, was es nie war.

All dies setzt nicht ein, wenn der Betreffende vor der Übernahme eines wichtigen Jobs steht. Sondern die vergangenen Jahre haben gezeigt: Daten werden erhoben, Leute ausgefragt und zum Denunzieren, Lügen und Verdrehen gebracht, von Kindesbeinen an. Verletzte (männliche) Eitelkeit, ideologische Vorstellungen wie im 18. Jahrhundert, Ausbeutungsdenke, Gedankenlosigkeit, verbunden mit wirtschaftlichem Druck, kreieren eine Massenvernichtungswaffe. Der Fall Klaus Traube millionenfach.

Aus jedem Schüler, aus jedem Physikstudenten könnte ja einmal ein Albert Einstein werden, der an der neuesten Form der Atombombe arbeitet, lautet der Vorwand.

Auf diese Weise werden Bergeweise Nichtigkeiten, kleine Verfehlungen aber auch all das, was andere dafür halten, erfasst und gesammelt.

Fülle beginnt im Kleinen; photo susanne.haerpfer@bits.de

GESAMMELT photo susanne.haerpfer@bits.de

Zu viele Freundinnen oder zu wenige, zu viel Umweltbewusstsein oder zu wenig, zu wenig gespart oder zu viel, zu Bodenständig oder zu viel im Ausland gereist, die falschen Filme ausgeliehen, oder an Kultur nicht interessiert, zu abgehoben oder zu wenig an den „schönen Dingen“ interessiert. Die Liste ließe sich entlos fortsetzen, macht aber deutlich, worum es geht: der Blickwinkel. Und das Ziel, wozu die Daten verwendet werden sollen. Wer soll wann durch wen warum in Misskredit gebracht werden? Und wer macht warum dabei mit?

All dies geschieht jetzt in Zeiten knapper Kassen, geringerer Gewinne und finanziell düsteren Zukunftsaussichten.

Keine gute Zeit für korrekte Datenerfassung.

Über Jahre kommt auf diese Weise eine Pseudo- Anklage zustande, die es eigentlich nicht gibt. Erpresser und fragwürdige Arbeitgeber bzw. Privatfamilien und deren Denunzianten schwingen sich mit solchen fragwürdigen Methoden auf zum Jüngsten Gericht.

Stasi-Methoden mit neuester Technik.

Berufsverbot 2013. Oder Gebot für Jedermann zur permanenten Gegendarstellung Lebenslang – 24 Stunden.