WAS SOLL DAS?

Falls mir jemand ein Geschenk überreichen möchte, würde mich dies freuen – aber dafür bedarf es der Erklärung.

Wie mein gesamtes journalistisches Leben habe ich meine Themenvorschläge für Fernsehbeiträge und Print-Veröffentlichungen, die auf dieser homepage zu sehen sind, zusätzlich Redaktionen gemailt. So habe ich dies mein ganzes Berufsleben gemacht. Möglicherweise erhalten Prominentenkinder journalistische Aufträge auf der Galopprennbahn oder beim Joggen. Ich habe gemailt und telefoniert, und ich habe Arbeitsverträge per Post geschickt bekommen. In einem DIN-A-4-Umschlag. Pappt jetzt 1.45 Euro drauf. Daher freute ich mich, als ein look alike einer Kollegin vom WDR im Supermarkt erschien. Fein, dachte ich: die finden meinen Themenvorschlag gut, die Kollegin hat gerade keine Zeit, schickt aber eine Verwandte oder double, um mir meine Produktionsnummer zu geben oder sogar einen Arbeitsvertrag überreichen zu lassen. Persönlich. Nett. Und: das Amtsgericht, das mich am 28.1.2014 darüber informierte, daß sämtliche meiner mails abgefangen, mitgelesen und unjournalistisch missbraucht werden, würde nix mitbekommen: persönliches meeting im Supermarkt, Übergabe der rettenden Produktionsnummer, auf die künftig sämtliche Ausgaben gebucht werden können. Das würde Sinn machen. Fand aber nicht statt. Die Frau verneinte, mehr gab´s nicht. Ähnliches geschah heute in meiner Nachbarschaft. Die junge Variante eines SWR-Chefs tauchte auf. Fein, dachte ich. Eine positive Reaktion auf mein Angebot per mail. Übergabe einer Produktionsnummer. Doch, erneut: es wurde nur verneint. Was also soll das? Was bezweckt wer damit? Zufall? Wohl kaum. In einem Leben, in dem mir das Amtsgericht höchst offiziell mitteilt, daß sämtliche meiner mails abgefangen und Zweckentfremdet verwendet werden von Leuten, die meine mails nichts angehen, sind „Zufälle“ mehr als unwahrscheinlich. Wenn mir weder eine Produktionsnummer noch ein Arbeitsvertrag überreicht werden soll, noch unsere Erreichbarkeit meines langjährigen Lebenspartners (leider ohne Trauschein, muß ich angesichts der vergangenen Jahre sagen) und mir wiederhergestellt wird, ich auch nicht zu einem Überraschungs-Gala event geschleust werde oder mir ein Preis verliehen wird für meine langjährige journalistische Arbeit – sondern stets nur Verneinungen, Leugnen, Banalitäten und Ausflüchte folgen, was also soll das Auftauchen der Ähnlichseher dann? Könnte mir das bitte einmal jemand erklären?

Freundliche Grüße

Susanne Härpfer